Das verfallene Haus scheint eher nach Rumänien als in ein Dorf bei Wien zu passen. Die tote Frau, die neben dem schwarzen Eisenofen liegt, interessiert die Behörden nicht: Evelyn Maier, 42, Sozialhilfeempfängerin. Eine, die es nicht geschafft hat. Doch ihre Tochter Celine glaubt nicht an einen Unfall. Denn Evelyns ständiger Begleiter, ihr Mobiltelefon ist verschwunden. Bald geht es Mira um viel mehr, als nur darum den Mordfall zu klären: Sie will Gerechtigkeit für eine Außenseiterin. >>>> Kristine Greßhöner hat gelesen: „Evelyns Fall: Ein Mira-Valensky-Krimi“ von Eva Rossmann, als gebundene Ausgabe bei Folio im September 2010 (19,90 EUR, 243 Seiten). Hier klicken, um die Besprechung anzuhören:
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Urlaubszeit für Richter Jacques Ricou: Doch noch bevor er seine Reise an die Côte d’Azur antreten kann, verschwindet ein hochbezahltes Model – die Cousine seiner Freundin Margaux. Offensichtlich steht die Entführung in Zusammenhang mit Margaux’ sensiblen Recherchen in Kreisen der gerogischen Mafia. Jacques merkt schnell, dass die französische Regierung ihn an der Aufklärung des Verbrechens hindern will. Welche politischen Motive stecken dahinter? >>>> Kristine Greßhöner hat gehört: „Das achte Paradies. Ein Fall für Jacques Ricou“ von Ulrich Wickert, gelesen von Ulrike Johannson, Stephan Benson und dem Autor selbst, erschienen im August 2010 bei Der Audio-Verlag (3 CDs, 263 Min., 22,99 EUR). Hier klicken, um die Besprechung anzuhören:
Die Angst geht um auf dem Hamburger Fischmarkt. Zwei Menschen sind ermordet worden, ohne ein erkennbares Motiv: Ein Hamburger Familienvater und ein Tourist. Und was soll eigentlich die schwarze Maske bedeuten, die neben den Toten liegt? Hauptkommissar Bruno Bär kann sich zunächst keinen Reim darauf machen. Weiß der kleine Taschendieb und Spanner, das Fischmarkt-Original Elmar mehr, als er zu sagen bereit ist? Oder die Reiseleiterin Gerda Wohlfahrt? So oder so, der Täter hat sich seine nächsten Opfer schon ausgesucht… >>>> Kristine Greßhöner stellt vor „Hamburg-Krimis 05: Phantom vom Fischmarkt“ von Anke Cibach (es sprechen u.a. Monty Arnold und Susanne Ulke), als Hörbuch im August 2010 bei vitaphon (EUR 9,95, 1 Audio-CD). Hier klicken, um die Folge anzuhören:



Wo steckt der Theaterdirektor Bernhard Vetter? Sein Hausboot ist herrenlos beim Stauwehr von Märkt aufgefunden worden, von ihm selbst fehlt jede Spur. Und das wenige Tage, nachdem eine Inszenierung von ›König Ödipus‹ in Basel die Gemüter erhitzt hat – so sehr, dass eine Dame aus der feinen Gesellschaft dem Regisseur des Stücks mit ihrem Granatring zwei Zähne ausgeschlagen hat. Die Presse überschlägt sich mit Spekulationen: Liegt der Intendant auf dem Grund des
Rheins? War es die Rache des Bürgertums an einem kompromisslosen Theatermann? Peter Hunkeler, Kommissär des Kriminalkommissariats Basel, steht sechs Wochen vor der Pensionierung. Aber ist er bereit, von der Bühne abzutreten? >>>> Susanne Kellersmann und Kristine Greßhöner besprechen „Hunkeler und die Augen des Ödipus“ von Hansjörg Schneider, bei Diogenes als Hardcover Ende August 2010 erschienen (232 Seiten, 19,90 EUR). Hier klicken, um die Besprechung anzuhören:
Du trägst die Heimat in deinem Herzen wie ein Fluch. Niemals zurückkehren, niemals zurück ins verfluchte Reubach – das hatte sie sich jahrzehntelang geschworen. Doch als man die Leiche ihrer Nichte Maria findet, begreift Christine Novak: Wer schweigt, macht sich zum Komplizen. Christine beschließt, der Welt vor Augen zu führen, was sich hinter der Bilderbuchidylle ihres Heimatortes verbirgt. Diesmal sollen sie nicht ungeschoren davonkommen. Es ist Zeit, die Schuldigen beim Namen zu nennen. Um jeden Preis. >>>> Kristine Greßhöner bespricht „Schandfleck“ von Mila Wolf, erschienen bei rororo im August 2010 (288 Seiten, 8,95 EUR).


Nebel, Kälte, Innenpolitik als ob Major Schäfer nicht schon genug mit seinen Depressionen und Angstzuständen zu kämpfen hätte, treten ihm auch noch der Wiener November und ein reformwütiger Innenminister in die Rippen. Wie soll Schäfer unter diesen Bedingungen arbeiten zumal in der Gerichtsmedizin neben zwei ertrunkenen Frauen auch noch die mumifizierte Leiche eines Drogensüchtigen liegt. Unfall, Unfall, Überdosis, so soll es in den Ermittlungsakten stehen, wenn es nach dem Polizeipräsidenten geht nur keine überflüssigen Ermittlungen. Doch dass nicht nur mit dem toten Junkie etwas faul ist, steht für den sturen Schäfer fest. Bei seinen Untersuchungen entdeckt er Zusammenhänge, die auf einen Serientäter schließen lassen, der sich seine Opfer nach dem Schema eines Kartenspiels aussucht. Mit seiner Theorie steht Schäfer innerhalb der Polizei weitgehend alleine da was ihn aber nicht daran hindert, mit seinen Ermittlungen in die Offensive zu gehen.
Am Nürburgring wurden mehr als 300 Millionen Euro in gewaltigen Betongebirgen verbaut. Fachleute versprachen privates Kapital heranzuschaffen, und obwohl keiner auch nur einen Cent auftreiben konnte, wurden absurd hohe Beraterhonorare gezahlt. Die Furcht der Eifeler Kneipenwirte, Pensionsinhaber und Hoteliers scheint berechtigt: Sie wurden von einer Clique von Managern rüde aus dem Geschäft gedrängt. Das Klima auf den Eifelhöhen ist zu Eis geworden. Eines Tages wird Claudio Bremm ermordet, der wichtigste Mann aus den Reihen der Manager, der härteste der harten Typen, der kälteste. Jemand streckt ihn brutal mit einer
Maschinenpistole nieder. Noch ehe die Mordkommission die Spuren sichern kann, stirbt ein zweiter Mann. Im Dörfchen Kirsbach wird der alte Bauer Jakob Lenzen mit einem Kopfschuss hingerichtet. Warum ausgerechnet der sanfte, kluge Jakob? >>>> Kristine Greßhöner bespricht „Die Nürburg-Papiere“ von Jacques Berndorf, als Hörbuch erschienen bei Radioropa (10 CDs und eine Daisy-MP3-CD, Laufzeit ca. 11:14 Stunden, ca. 17,95 EUR).
Wie ein Kunstwerk sitzt er auf einem Stuhl, von oben bis unten gelb lackiert. Es handelt sich um den bekannten Künstler Broski. Doch er ist tot. Ermordet. Für die junge Kriminalkommissarin Carmen Henning ist dies der erste große Fall, bei dem ihr ausgerechnet der verhasste Kollege Albert Schneider zugeteilt wird. Während sie den Kreis der Verdächtigen eingrenzen und sich mit Bildhauern, Schauspielern und Galeristen herumschlagen, taucht die zweite Leiche auf. Diesmal ist sie grün. >>>> Friederike Brühöfener und Kristine Greßhöner besprechen „Der Bildermacher“ von Susanne Graf, als Hörbuch gesprochen von Michael Seeboth und erschienen bei Radioropa (8 CDs und eine MP3-CD, Laufzeit ca. 9:18 Std., 17,95 EUR).
Amoklauf am Bahnhof Basel SBB. Mit einem Samuraischwert wird ein Mann getötet. Der Täter verschanzt sich mit einer Geisel im Bahnhofsbistro. Kommissar Baumer ist sofort am Tatort und versucht, die gefährliche Situation zu deeskalieren. Zwar kann der Amoklauf gestoppt werden, aber es gibt einen weiteren Toten. Baumer glaubt nicht an einen willkürlichen Gewaltausbruch mit zufälligen Opfern. Gegen alle Widerstände macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit hinter den Bistromorden. Hilfe bekommt er von Wachtmeister Heinzmann, Gerichtmediziner Reggazoni und Zeitungsreporter Danner – ein außergewöhnliches Team.


Die Beamten der »Internen Ermittlungen« haben innerhalb der Polizei keinen leichten Stand, schließlich nehmen sie ihre eigenen Kollegen ins Visier. Daher will auch bei Malcolm Fox und seinem Team in Edinburgh keine Feierstimmung aufkommen, als sie wieder einmal einen korrupten Officer überführen konnten. […]
Während Smoky Barrett und die anderen Gäste auf das Brautpaar am Altar blicken, hält ein Lieferwagen vor der Kirche und eine Frau wird hinausgestoßen. Ihr Kopf ist kahl geschoren, ihre Haut ist blutig. Die Frau wurde vor sieben Jahren entführt. Weitere Frauen werden aufgefunden, die seit Jahren verschwunden waren. Sie alle können nicht mehr sprechen, denn ihnen wurden zentrale Nervenbahnen im Gehirn durchtrennt … 

