2085: Inga Vesper – In Aufruhr

Ein Buch, das man 2021 unbedingt gelesen haben sollte! Zwei Frauen, jede auf ihre Weise stark. Eine Freundschaft unter dem Radar, denn eine wohlhabende Weiße kann nicht wirklich mit ihrer Reinigungskraft befreundet sein – vor allem nicht, wenn diese farbig ist. Und eine Zusammenarbeit, die kaum denkbar, aber dennoch möglich ist – all das vereint „In Aufruhr“ zu einer spannenden und aufrüttelnden Geschichte.

Kalifornien, 1959: Ruby Wright versucht sich das Geld fürs College zu verdienen. Als Farbige hat sie es nicht leicht und arbeitet für verschiedene Familien in Sunnylakes, einer noblen Gegend. Da verschwindet Joyce Haney spurlos. Ruby kommt zum Putzen und findet die Kinder der Familie verstört auf dem Grundstück vor, in der Küche ist eine riesige Blutlache.
Ermittler Mick Blanke hält im Gegensatz zu seinen Kollegen Ruby nicht für verdächtig – obwohl sie farbig ist. Im Gegenteil – er braucht jemanden, der Einblick in das Leben von Sunnylakes hat, und bittet sie heimlich, Informationen zu sammeln. Ruby macht gegen alle Bedenken mit und bringt sich damit in Gefahr, denn nicht nur die Vorurteile der Menschen dieser Zeit sind für sie ein Risiko… Kindler

2082: Joanne Fluke – Das Geheimnis der Schokoladenkekse

Das Geheimnis der Schokoladenkekse
 - Joanne Fluke - Taschenbuch

Lübbe

2065: Alice Feeney – Ich weiß wer du bist

Alice Feeney hat schon mit „Manchmal lüge ich“ bewiesen, dass sie eine Meisterin verwickelter Plots und geheimnisvoller Charaktere ist. Auch in „Ich weiß, wer du bist“ ist Protagonistin Aimee Sinclair nicht immer ehrlich, wie sie selbst gleich zu Beginn klarstellt. Sie ist Schauspielerin – und spielt ihre Rollen großartig. Doch dann verschwindet ihr Mann, sie wird verdächtigt, und die Wahrheit droht ans Licht zu kommen. Hat all das mit Aimees Vergangenheit zu tun, die sie um jeden Preis geheimhalten will? rowohlt

2056: Lucy Foley – Sommernacht

Ein Traumpaar, eine ruhige Insel, Freunde und Familie, die perfekte Vorbereitung: Die Hochzeit von Julia und Will kann eigentlich nur wunderbar werden. Eigentlich. In der Hochzeitsnacht gibt es jedoch einen Schrei – was ist passiert? Und wem? Fast jeder der Anwesenden verbirgt etwas, und eines der Geheimnisse könnte tödlich sein..
Lucy Foley erzählt „Sommernacht“ aus verschiedenen Ich-Perspektiven, die den Leser vor die Frage stellen, welche der Personen vielleicht mehr weiß, als sie durchblicken lässt… Penguin

2055: Marc Hofmann – Der Mathelehrer und der Tod

Erfrischend, unterhaltsam und spannend – und das definitiv nicht nur für Pauker: Gregor Horvath ist Lehrer – und neuerdings auch Ermittler. Denn als ein Kollege scheinbar Selbstmord begeht, kommt ihm das seltsam vor. Kaum hat er begonnen, nach anderen Möglichkeiten zu suchen (mithilfe seiner Schüler) scheint es eine Vielzahl von Möglichkeiten zu geben,was zum Tod des Mathelehrers geführt haben könnte. Und eine davon könnte für ihn selbst gefährlich werden, weil sie die Wahrheit ist… Knaur

2053: Joe Fischler – Totentanz im Pulverschnee

Spannend und erfrischend: Joe Fischler schreibt nicht nur unterhaltsam, sondern schafft es auch in Zeiten wie diesen, mit einem tollen Plot und sprachlicher Finesse seinen Leserinnen und Lesern eine entspannend-spannende Auszeit zu verschaffen. Arno Bussi als absolut unperfekter und genau darum so charmanter Protagonist erlebt im Schnee (der in Maria Schnee gar nicht so oft fällt, wie der Name vermuten lässt) ein furioses und rasantes Abenteuer zwischen Kaiserschmarrn und Winterkunst. Kiwi Verlag

2047: Michael Robotham – Fürchte die Schatten

Mit dem zweiten Band seiner Cyrus-Haven-Reihe startet Michael Robotham nochmal ganz anders durch als im ersten Teil: Was sich in „Schweige still“ andeutete, verwandelt er hier in eine ganz eigene Geschichte. Und die ist hochspannend! Denn Evie, die sich in einem Kinderheim befindet, kann nicht nur jede Lüge erkennen, sondern hat auch viele Lügen in ihrer eigenen Vergangenheit. Als Polizeipsychologe Cyrus Haven die Wahrheit herausfinden und Evie helfen will, versucht sie, ihn auf Abstand zu halten. Denn das könnte für Cyrus lebensgefährlich werden… Goldmann

2040: Thomas Raab – Die Djurkovic und ihr Metzger

Für Thomas Raabs Stil fällt mir nur ein Wort ein: Beeindruckend. Er kann gleichzeitig Spannung erzeugen, unterhalten, uns zum Schmunzeln und Trauern bringen und selbst globale Missstände direkt, aber nicht plakativ kritisch betrachten. Meisterhaft! Ein bisschen warten lassen hat er uns ja schon auf den Metzger. Zwischenzeitlich durften wir aber ja mit Frau Huber eine weitere ungewöhnliche Protagonistin kennenlernen. Aber jetzt ist er mit mehr als einem Trommelwirbel zurück, denn für Willibald Adrian Metzger geht es hoch her: Eigentlich will er seine Danjela heiraten. Die verschwindet jedoch mit einem anderen am Tag der Hochzeit und vor den Augen aller Gäste. Der Metzger merkt bald, dass Danjela ihn damit vielleicht gar nicht verletzten wollte – sondern im Gegenteil davor schützen, ernsthaft verletzt zu werden… Haymon

2025: Gytha Lodge- Wer auf dich wartet

Aidan will mit seiner Freundin Zoe skypen – doch außer einem Schatten und seltsamen Geräuschen ist da nichts. Aidan meldet das der Polizei – anonym und ohne Angabe von Zoes Adresse. Wieso weiß er nicht, wo sie wohnt? Das ist nicht die einzige Frage, die sich die Leser von Gytha Lodges neuem Buch stellen müssen, denn um die charismatische Zoe herum scheinen sich eine Menge Leute angesammelt zu haben, die etwas zu verbergen haben und die oft abhängig von der jungen Künstlerin waren. Aber wer von ihnen hatte einen Grund, sie umzubringen? Oder hat Zoe am Ende doch Selbstmord begangen? Hoffmann und Campe

1984: Lesley Kara – Das Gerücht

Es ist nur ein Gerücht… oder doch nicht? Als Joanna mit ihrem kleinen Sohn aus London wegzieht, weil dieser in der Schule gemobbt wird, hofft sie auf ein ruhiges Leben in ruhiger Umgebung. Zunächst scheint das auch zu klappen, doch dann hört Joanna das Gerücht, dass die Kindermörderin Sally McGowan im Ort leben soll. Joanna erzählt es weiter – und eine fatale Geschichte beginnt, denn Misstrauen macht sich breit und nicht nur Joanna muss sich fragen, ob McGowan wirklich in ihrer Nähe lebt und wenn ja, wer sie heute ist. Dann geschehen bedrohliche Dinge, und Joanna fragt sich, was sie da losgetreten hat – und ob sie dem entkommen kann.
Lesley Kara hat einen Psychothriller geschrieben, der den Leser bis zur letzten Seite fesselt und eine unheimlich-bedrohliche Atmosphäre aufbaut. Vorhersehbar: Null. Nervenkitzel: Hundert. dtv

1979: Anne Nordby – Kalte Nacht

Nach „Kalter Strand“ riskiert Tom Skagen im zweiten Band von Anne Norbys Reihe Kopf und Kragen: Er muss sich mit seinem Trauma auseinandersetzen und ist eigentlich krankgeschrieben. Dennoch fährt er nach Schweden, wo eine deutsche Familie einen Autounfall hatte, denn eine der Ermittlerinnen ist eine alte Freundin von ihm. Der Vater und die ältere Tochter sind tot, die jüngere Tochter verletzt und die Mutter verschwunden. Die Bewohner des kleinen Ortes scheinen Informationen nur widerwillig preiszugeben. Tom verschweigt, dass er eigentlich gar nicht offiziell ermittelt – damit setzt er seinen Job aufs Spiel. Doch das, was hinter dem Autounfall steckt, ist für Tom und manch anderen sehr viel gefährlicher, als man denken könnte.
„Kalte Nacht“ hat alles, was ein guter Thriller braucht: Hochspannung, Gefahr für den Protagonisten, der außerdem kein Standard-Skandinavienkrimi-Kommissar ist und eine in Teilen ungewöhnliche Handlung, bei der wir Leser mitdenken müssen. Das einzig kleine Manko sind ab und an auftretende Längen. Das ist aber zu vernachlässigen – und daher ist „Kalte Nacht“ absolut empfehlenswert! Gmeiner

1969: Patrick Quentin – Mord im Irrenhaus

Wer besondere, hochqualitative, spannende und oft ungewöhnliche Bücher sucht, ist bei ATRIUM genau richtig: Dort gibt es immer wieder und ausschließlich herausragende Literatur – auch für Krimifans. „Mord im Irrenhaus“ ist ein solch herausragendes Buch, denn das Autorenduo, das sich hinter dem Pseudonym Patrick Quentin verbirgt und das Buch 1936 herausbrachte, hat mit diesem Werk für uns Leser ein Rätsel vorbereitet, dem wir einfach auf den Grund gehen müssen. Ohne zu wissen, was wahr ist und was den Krankheiten der Sanatoriumspatienten entspringt folgen wir Protagonist Peter Duluth in den Wahnsinn hinein – oder doch nur auf die Spur eines kaltblütigen Mörders? Atrium (bei Politycki & Partner)

1967: Hendrik Falkenberg – Das Ende der Hoffnung

Der erste länderübergreifende Fall für Hannes Niehaus führt ihn nach Schweden – dabei hat er zuhause noch die ein oder andere Baustelle: Seine Freundin verhält sich seltsam, und auch wenn Hannes eine Affäre oder etwas in der Art vermutet, wissen wir Hörer, dass etwas ganz anderes dahintersteckt. Die neue Art der Ermittlung gemeinsam mit den schwedischen Kollegen stellt Hannes vor weitere Herausforderungen. Ob er die am Ende alle bewältigen kann, hört ihr in unserer neusten Folge! audible

1935: Amy Lloyd – Unschuldig

Sam verliebt sich. Eigentlich eine alltägliche Sache – doch Dennis, ihr Angebeteter, ist ein verurteilter Straftäter. Sam glaubt nach wie vor an seine Unschuld, ebenso wie viele andere, und Dennis und Sam nähern sich an. Immer mit einer Trennwand zwischen ihnen. Doch sie beschließen zu heiraten, und nach langer Zeit geschieht das Wunder – Dennis kommt frei, denn es gibt neue Beweise. War er schon vorher ein Medienstar, explodiert die Aufmerksamkeit jetzt erst Recht. Es gibt eine weitere Fernsehserie, Berichte, ein Buch. Doch kann Sam mit jemandem zusammenleben, den sie nie vorher umarmt hat, dessen Nähe sie gar nicht wirklich kennt? Und bei dem sie nicht definitiv wissen kann, ob er wirklich unschuldig ist? btb

1932: Michaela Kastel – Worüber wir schweigen

Nina kehrt in ihr Heimatdorf zurück. Nach 12 Jahren – aber warum? Die Frage stellen sich vor allem Mel, ihre ehemals beste Freundin, und Tobias, der ihr gegenüber wohnte. Nina hat ihre Gründe, und wir Leser erfahren schnell, dass in der Vergangenheit etwas geschehen sein muss, was das Leben der Freunde für immer verändert hat und bis in die Gegenwart nachwirkt.
In genial miteinander verwebten Erzählsträngen, die nicht nur die verschiedenen Personen, sondern auch die Vergangenheit ebenso wie die Gegenwart in den Blick nehmen, lässt Michaela Kastel den Leser miterleben, worüber Nina und ihre Freunde schweigen. emons:

1926: Catherine O´Connell – Die Geheimnisse der Nacht

Was für ein Alptraum: Nach ihrem Jungesellinnenabschied erwacht Maggie verkatert neben einem nackten Mann, den sie total betrunken abgeschleppt hat. Aber das ist harmlos gegen den Anruf, der sie weckt: Ihre Freundin Angie wurde nach der Feier ermordet. Ermittler O´Reilly bemerkt schnell, dass jede der fünf anderen Frauen und auch Menschen aus ihrem Umfeld ebenfalls ein Geheimnis haben – war eines davon für Angie tödlich? Knaur

1852: Thomas Chatwin – Post für den Mörder

Daphne Penrose, benannt nach Daphne Du Maurier – ist Postbotin der Royal Mail. Als in ihrem eigentlich beschaulichen Heimatort in Cornwall ein Mord geschieht und auch noch andere seltsame Dinge vor sich zu gehen scheinen, nimmt Daphne, die ja jeden kennt, den Ort und seine Bewohner genauer unter die Lupe. Denn schließlich kennt sie durch ihre Arbeit jeden- aber wie gut? Rowohlt

1845: Arno Strobel – SPY Highspeed London

Ein echtes Agentenabenteuer als Jugendbuch: Arno Strobel erzählt in „Highspeed London“, wie Dominik erfährt, dass sein Vater nicht „nur“ Diplomat und deshalb so viel unterwegs ist. Denn auf einmal befindet sich Dominik in einem unglaublichen Abenteuer: Nicht nur, dass er eine besondere Fähigkeit hat, er ist auch an einer Schule, die ihn auf seine Arbeit beim BND vorbereiten soll. Als wäre das nicht genug Aufregung, findet er sich auf einmal in einem echten Abenteuer wieder, bei dem es um Leben und Tod gehe könnte… Loewe

1829: Jenny Blackhurst – Mein Herz so schwarz

Evie hat sich am Tag ihrer Hochzeit umgebracht, von einer Klippe gestürzt. Aber wieso? Während ihr Mann Richard und ihr Vater verzweifelt nach der Wahrheit suchen, scheint Rebekka, Evies beste Freundin, sehr viel mehr über das Leben der Braut und ihren Tod zu wissen, als sie alle anderen glauben lässt… Bastei Lübbe

1802: Simon Mason – Kid got shot

Garvie Smith soll eigentlich immer noch seine Prüfungen bestehen, vor allem wenn es nach seiner Mutter geht. Ihn interessiert das allerdings weniger, denn ein Schüler seiner Schule ist erschossen gefunden worden. Erneut braucht DI Singh seine Hilfe, denn er ist aufgrund der Vorfälle aus dem letzten Band, an denen Garvie ja nicht ganz unschuldig war, zur Streife versetzt worden. Die Klausuren müssen also warten – wieder mal… Rowohlt rotfuchs

1792: Hendrik Falkenberg – Das Erbe der Schuld

Ein neuer Fall für Hannes Niehaus, den Sportpolizisten: Ein Psychologieprofessor stirbt bei einem Fallschirmabsprung. Kein Unfall, sondern Mord, wie sich herausstellt – und anscheinend liegt der Grund für den Mord in der Vergangenheit der Familie des Toten. Aber auch privat wird Hannes in mehrfacher Hinsicht herausgefordert. Von seiner Freundin Anna, deren Familie und einer Katze, mit der Hannes so gar nicht warm werden will… Audible

1790: Lina Bengtsdotter: Löwenzahnkind

Sie ist eine verdammt gute Ermittlerin – mit einer geheimnisvollen Vergangenheit… Charlie kehrt für eine Ermittlung in den Ort zurück, in dem sie großgeworden ist: Gullspång. Dort ist eine Jugendliche verschwunden, und Charlie soll den Fall mit ihrem Kollegen lösen. Auch wenn sie dort niemand erkennt, kämpft Charlie mit dem, was sie früher erlebt hat – und kommt nicht nur dem Geheimnis um Annabelles Verschwinden, sondern auch ihrer eigenen Vergangenheit näher. Penguin

1773: J. Jefferson Farjeon – Dreizehn Gäste

Dass die Dreizehn eine Unglückszahl in vielen Ländern ist, weiß man ja – und niemals wäre Lord Aveling auf die Idee gekommen, 13 Gäste einzuladen. 12 sollten es sein – aber dann gabelt ein weiblicher Gast einen Verletzten am Bahnhof auf. Somit sind 13 Gäste anwesend, und wie zu vermuten gibt es Tote… Als Landhauskrimi im britischen Stil durch und durch überzeugt dieser klassische Whodunit-Roman auf ganzer Linie! Klett-Cotta

1744: Christian Linker – Und dann weiß jeder, was ihr getan habt

Precious ist auf der Stufenfahrt verschwunden – und Muriel ist überzeugt, dass sie nicht mehr lebt. Sie glaubt auch zu wissen, wer Schuld daran hat – und will denjenigen jetzt zu einem Live-Geständnis bringen, das auf ihrem Blog übertragen wird. Eigentlich wollen die vier Mitschülerinnen und Mitschüler bei ihr zuhause nur die Moderation für den Abifilm drehen – und wissen nichts von Muriels Plan und der geheimen zweiten Kamera… dtv

1669: S. K. Tremayne – Mädchen aus dem Moor

S.K. Tremayne erschafft in seinem neuen Buch wieder einmal eine gruslig-spannende Atmosphäre – diesmal im Dartmoor. Kath hatte einen Unfall, an dessen genauen Umstände sie sich nicht mehr erinnern kann. Ihr Mann verhält sich sonderbar, und was hat ihr Bruder mit der ganzen Sachen zu tun? Sorgen macht Kath auch ihre kleine Tochter Lyla, die Personen im Moor zu sehen glaubt… Knaur

1656: Jess Kidd – Heilige und andere Tote

Im Haus von Cathal Flood aufzuräumen, ist bei Weitem keine einfache Aufgabe für die Sozialbetreuerin Maud. Drennan. Das liegt nicht nur an dem dort vorhandenen Chaos, sondern vielmehr an Flood selbst – der sie permanent nervt und ihre Arbeit blockiert. Außerdem ist Bridlemere düster und unheimlich, und das Anwesen scheint mehr zu verbergen als Floods angesammelten Kram. Als ein seltsames Foto auftaucht und sich andere unheimliche Dinge ereignen, begibt sich Maud auf Spurensuche. Welche Rolle spielt Floods Sohn, der seinen Vater lieber heute als morgen in ein Altenheim abschieben würde?  Dumont

1654: Sven Stricker – Sörensen hat Angst

Ab aufs Land und dort mit mehr Ruhe von seiner Angststörung runterkommen: Eigentlich ein guter Gedanke, den Sörensen da hat – und in Katenbüll liegt nun wirklich der Hund begraben. Aber abgesehen davon, dass es permanent regnet, ist Essig mit Ruhe, noch bevor Sörensen richtig gelandet ist.  Der Bürgermeister liegt tot im Stall, Sörensen hat alle Hände voll zu tun – und hinter der ruhigen Fassade Katenbülls tut sich ein Abgrund auf.

Sven Stricker vereint Humor und Drama sowie Humor und Spannung und lässt seine Leser durch sprachliche Finesse nicht mehr los. rowohlt

1589: Judith Rossell – Stella Montgomery und die bedauerliche Verwandlung des Mr Filbert

So vielseitig wie das Cover ist auch die Geschichte in diesem Buch – Stella versucht, ihren griesgrämigen Tanten auszuweichen und beobachtet ein sehr seltsames und unheimliches Verbrechen. Kurz darauf steckt sie Hals über Kopf in einer Sache, die im wahrsten Sinne des Wortes fantastische Züge hat. Thienemann

1584: Marc Raabe – Schlüssel 17

Das erste Buch mit Ermittler Tom Babylon, der es mit den Dienstvorschriften nicht immer so genau nimmt, führt ihn in seine eigene Vergangenheit: Die Leiche der Dompfarrerin, die bizarr inszeniert wurde, hat um den Hals einen Schlüssel mit der Zahl 17 hängen. Diesen Schlüssel kennt Tom: Seine kleine Schwester verschwand in Zusammenhang mit diesem Schlüssel, und Tom hat die Suche nach ihr nie aufgegeben. Er muss sich nicht nur einem grausamen Mörder, sondern auch einigen nicht immer angenehmen Fragen an sich selbst stellen… Ullstein

1579: Joanna Cannon – Der Sommer der schwarzen Schafe

Mrs. Creasy ist verschwunden.  Die ganze Nachbarschaft munkelt die verschiedensten Dinge, und Grace und Tilly beschließen, diesen Sommer Mrs. Creay zu suchen – und Gott. Der soll schließlich überall sein. Und je weiter sie suchen und je heißer es wird, desto mehr Geheimnisse aus der Siedlung kommen ans Tageslicht. Eines davon jedoch ist besonders… Limes