1954: Lucy Foley – Neuschnee

Neun ehemalige Studienfreunde verbringen den Jahreswechsel gemeinsam in einer einsamen Berghütte in den schottischen Highlands. Die Gruppe wird von der Außenwelt abgeschnitten, als ein Schneesturm für chaotische Wetterverhältnisse sorgt. Ein umherstreifender Serienmörder sorgt zudem für eine bedrückende Athmosphäre. Nach und nach wird deutlich, dass hinter der perfekten Fassade brodelnde Unzufriedenheit und Streit für Unstimmigkeiten innerhalb der Gruppe sorgen. Nach dem Jahreswechsel wird eine Person aus der Gruppe tot aufgefunden. Und was als ursprünglich ausgelassener Ausflug unter Freunden begann, entpuppt sich als düsterer Albtraum. Penguin Verlag

1902: Shari Lapena – Der zehnte Gast

Zehn Gäste und zwei Hotelmitarbeiter werden durch Sturm und Eisregen im Mitchell´s Inn von der Außenwelt abgetrennt. Dann fällt der Strom aus – und es gibt eine Leiche. Was erst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als Mord, und in diesem geradezu klassischen Whodunit-Szenario ist natürlich die Frage: Wer ist der Mörder?
Shari Lapenas neues Buch hat alles, was ein Closed-Up-Szenario braucht, und ist dennoch kein Abklatsch vorhandener Bücher. Jeder der Anwesenden scheint ein Geheimnis zu haben, aber welches davon reicht aus, um dafür zu töten? Lübbe

1900: Ella Danz – Eisige Weihnachten

Wenn die Familie an Weihnachten zusammenkommt, ist oft Ärger vorprogrammiert. Wenn selbige Familie sich in einem Hotel in der Ödnis treffen will, um Heiligabend zu feiern, und dieses Hotel leider schon seit dem 21.12. geschlossen hat, macht das die Stimmung nicht unbedingt besser. Kerstin sieht sich aber auch mit der Notlösung – beheiztes Hotel, aber ohne Personal – letztendlich in keiner glücklichen Lage, denn es gibt ziemlich viele Unfälle. Zu viele, als dass es sich um Zufälle handeln könnte. Aber wer hat seine Finger im Spiel und warum? Gmeiner

1897: JB Lawless – Tod in der Bibliothek

Nicht nur bei Agatha Christie liegen Leichen in der Bibliothek – auch in Irland findet man 1957 ausgerechnet im evangelischen Haushalt von Colonel Osborne ein toter katholischer Priester in diesen Räumlichkeiten. Detective Strafford und sein Kollege Jenkins müssen herausfinden, wer dem Geistlichen Böses wollte. Scheinbar war er bei den meisten beliebt. Anscheinend aber nicht bei allen, und so schlagen sich Strafford und Jenkins durch ein Geflecht von Halbwahrheiten und Geheimnissen… KiWi

1895: Brian Flynn – Die Morde von Mapleton

Mit „Die Morde von Mapleton“ starten wir in die diesjährige Vorstellung von Weihnachts- und Winterkrimis hier in der Krimikiste! Und was wäre besser geeignet als ein klassischer, britischer Krimi, der mit einem Mord nach dem Dinner am Weihnachtsabend beginnt und einen sehr marplehaften und sherlockianischen Ermittler mitbringt Dumont

1857: Arno Strobel – Offline

Eine Gruppe von Menschen, eingeschlossen vom Schnee in einem alten, renovierungsbedürftigen Hotel, abgeschnitten von der Außenwelt: Wer denkt, dass das Szenario, dem Arno Strobel seine Protagonisten aussetzt, doch ein alter Hut ist, unterschätzt zwei Dinge gewaltig: Einmal, dass der „Digital Detox“ eine solche Lage nochmal deutlich verschärft, alleine schon, weil wir alle gewohnt sind, dauernd erreichbar zu sein und auch umgekehrt anderen alles mögliche per Messenger mitzuteilen – und zum Zweiten weil natürlich der Teufel im Detail liegt. Arno Strobel stellt für diese digitale Entziehungskur nämlich eine Reisegruppe aus Personen zusammen, die unterschiedlicher kaum sein könnten – und in der jeder sein Geheimnis mit sich herumträgt. Und einer von Ihnen ist ein Mörder… Fischer Verlag

1846: Gytha Lodge – Bis ihr sie findet

In einem Wald werden 30 Jahre nach ihrem Verschwinden die Überreste der damals 14jährigen Aurora Jackson gefunden. Sie wurde nach einer Nacht im Wald mit der beliebtesten Clique der Schule, zu der auch ihre Schwester Topaz gehörte, nie mehr gesehen. Was passierte mit Aurora – und wusste einer der sechs aus der Clique mehr, als er zugab? Jonah Sheen, inzwischen DCI, kannte die Beteiligten und versucht nun mit seinem Team herauszufinden, was im Jahr 1983 wirklich passiert ist… Hoffmann und Campe

1789: M.C. Beaton – Agatha Raisin und der tote Richter

Die PR-Beraterin Agatha Raisin geht in den wohlverdienten Ruhestand und zieht von London in das beschauliche Carsely in den Cotswolds. Um sich bei den Dorfbewohnern beliebt zu machen, nimmt sie an einem Backwettbewerb teil und reicht kurzerhand eine im Feinkostladen gekaufte Quiche als ihre eigene ein. Als der Preisrichter tot aufgefunden und in der Quiche Gift gefunden wird, gerät Agatha unter Mordverdacht. Wird es ihr gelingen, ihre Unschuld zu beweisen und den wahren Täter zu ermitteln ? BasteiLübbe

1783: Kate Penrose – Nachts schweigt das Meer

Der Anfang einer besonderen neuen Buchreihe: jedes Buch spielt auf einer anderen der Scilly-Inseln! Eigentlich kehrt DI Ben Kitto dorthin zurück, um Ruhe zu finden – doch als eine Sechzehnjährige verschwindet und ermordet gefunden wird, übernimmt er freiwillig die Ermittlungen. Er merkt schnell, dass ausschließlich Leute von der Insel verdächtig sind, die er schon ewig kennt und die ihm sehr wichtig sind. Wird er es schaffen, den wahren Täter zu finden? Fischer Verlag

1773: J. Jefferson Farjeon – Dreizehn Gäste

Dass die Dreizehn eine Unglückszahl in vielen Ländern ist, weiß man ja – und niemals wäre Lord Aveling auf die Idee gekommen, 13 Gäste einzuladen. 12 sollten es sein – aber dann gabelt ein weiblicher Gast einen Verletzten am Bahnhof auf. Somit sind 13 Gäste anwesend, und wie zu vermuten gibt es Tote… Als Landhauskrimi im britischen Stil durch und durch überzeugt dieser klassische Whodunit-Roman auf ganzer Linie! Klett-Cotta

1737: Alexandra Fischer-Hunold – Eine Leiche zum Tee

Cosy Crime vom Besten: Amy hilft ihrer Tante Clarissa bei der Vorbereitung für die 500-Jahr-Feier ihres kleinen Ortes. Auf der stirbt allerdings die ungeliebte, bösartige Klavierlehrerin – und Finn, in den Amy verliebt ist, ist ebenso wie einige andere überaus verdächtig. Natürlich will Amy Finns Unschuld beweisen. Wie gut, dass Clarissa so etwas wie die Miss Marple von Ashford-on-Sea ist… Ueberreuter

1697: Carola Dunn – Miss Daisy und der Mord unter dem Mistelzweig

Daisy bekommt es an Weihnachten mit einer seltsamen Familie voller Geheimnisse und den Schatten der Vergangenheit zu tun, als sie versucht, einen mysteriösen Mord aufzuklären. Gut, dass sie beim Ermitteln Alec an ihrer Seite hat  – und gut für ihn, dass er Daisy hat! Aufbau Taschenbuch

1696: Jill McGown – Mord im alten Pfarrhaus

Ein Buch, das allen gefallen dürfte, die auch „Mord im Pfarrhaus“ von der Queen of Crime mochten – Schnee, ein kleiner Ort, menschliche Abgründe und eine Leiche machen dieses Buch zu einem klasse Weihnachtskrimi im „Retro-Stil“! Dumont

1658: Jonas Winner – Die Party

Zehn Gäste hat Brandon zu seiner Revival-Party eingeladen. Diese Zehn kommen in den abgelegenen Glasbungalow, um erneut eine Halloweenparty zu feiern – doch bevor es richtig losgeht, stirbt Brandon. Das ist kein tragischer Unfall, und Brandon bleibt nicht der einzige, der bei dieser Party sein Leben lassen muss. Aber warum? Und warum sind gerade diese Zehn eingeladen? Was passierte vor 30 Jahren auf der Hallowwenparty in den 80er Jahren? Und – wer wird dieses mörderische Spiel überleben..? Heyne 

1605: Elizabeth Edmondson – Der Tote in der Kapelle

Hugo Hawksworth, der im Krieg verletzte Geheimagent, reist 1953 mit seiner 13jährigen Schwester in das ländliche Selchester, um dort einen Schreibtischjob zu übernehmen. Kaum angekommen wird jedoch ein Skelett in der Kapelle von Selchester Castle entdeckt. Handelt es sich um die Knochen des vor einigen Jahren verschwundenen Earl of Selchester? Hugo gibt sich mit der recht einfachen Erklärung des Ermittlers nicht zufrieden und begibt sich mit der Nichte des Earls selbst daran, Licht in dieses Wirrwarr zu bringen. Goldmann

1596: Anthony Horowitz – Die Morde von Pye Hall


Zwei Krimis, verwoben zu einer höchst spannenden Geschichte: Als „Buch im Buch“ präsentiert Anthony Horowitz mit „Die Morde von Pye Hall“ gleich zwei großartige Werke, die ein Gesamtbild ergeben und deren Querverbindungen auch noch ein bisschen Krimi-Geschichte und Hintergrundwissen beinhalten. Hammer! Suhrkamp/Insel

1551: Mavis Doriel Hay – Geheimnis in Rot

Die Familie ist versammelt, um Weihnachten zu feiern. Trotz der zahlreichen Probleme der einzelnen Familienmitglieder bleibt es friedlich – bis es einen Toten gibt. Und viele Verdächtige, denn der alte Sir Osmond wollte sein Testament ändern… Ein wunderbares, weihnachtliches Whodunit-Szenario, in dem der Colonel bei den Ermittlungen Augen und Ohren offen halten muss, denn fast keiner der Anwesenden sagt die ganze Wahrheit… Klett-Cotta

1548: Francis Duncan – Ein Mord zu Weihnachten

Eine große Weihnachtsgesellschaft, die traditionell zusammenkommt, findet einen toten Weihnachtsmann unter dem Baum. Wie gut, dass Mordecai Tremaine unter den Gästen ist und bei seinen Nachforschungen mehr als einem Geheimnis auf die Spur kommt… audible

1499: M.C. Beaton – Hamish Macbeth fischt im Trüben

Schottischer geht es kaum, wenn ein rothaariger Dorfpolizist mit Namen Hamish Mcbeth in ländlicher Idylle ermittelt – unter den Teilnehmern eines Angelkurses. Denn einer der Teilnehmer wurde eindeutig ermordet, und so ziemlich alle anderen haben ein Motiv. Bastei Lübbe

1477: Rob Reef – Stableford

Literaturprofessor, Krimiliebhaber und Golfspieler John Stableford (ja, er heißt wie die Zählmethode im Golf) wird zu einem Golfwochenende eingeladen, das tödlich endet. Stableford spielt den Detektiv und kommt dem Täter auf die Spur – doch wem der anderen Teilnehmer kann er trauen und wem nicht? Ein wunderbarer Whodunit-Krimi, der in Cornwall spielt und mit dem Detektiv-Genre spielt! Dryas

1430: Robin Stevens – Teestunde mit Todesfall

Ein Meisterstück in der Tradition des klassischen Detektivromans! Der neue Fall für die Detektei Wells&Wong bringt Daisy und ihre Freundin Hazel in manch unangenehme Lage: Nicht nur, dass es sich bei der Hälfte der Verdächtigen um Personen aus Daisys Familie handelt, auch ihre Detektei scheint nicht mehr so geheim zu sein wie gedacht und außerdem wird die Suche nach dem Täter durch ein Unwetter erschwert. Mit der buckligen Verwandtschaft eingesperrt zu sein ist schlimm genug – umso mehr, wenn einer von ihnen vielleicht ein Mörder ist… So viele Verdächtige, so undurchschaubare Motive und an so vielen Stellen ein verdächtiges Verhalten – Daisy und Hazel haben haben alle Hände voll zu tun! Knesebeck

1426: Steve Hockensmith – Weiße Magie – Vorsicht Stufe!

Alanis und ihr Laden „Weiße Magie – gut und günstig“ sind wieder da! Während Alanis versucht, die Schäden, die ihre Mutter angerichtet hat, wieder gut zu machen, gerät eine ihrer Klientinnen unter Mordverdacht – und Alanis kann es natürlich nicht lassen, nach der Wahrheit zu suchen. Ob ihr das Tarot auch diesmal die richtige Richtung zeigen kann…? Und was ist eigentlich die richtige Richtung – zum Täter hin oder dahin, wo man sich in Sicherheit bringen kann? dtv

1385: Arthur Escroyne – Mit Schirm, Charme und Kanone

schirmchamreundArthur und seine Frau Rosy sind zurück – und diesmal ist die Situation für sei selbst brenzlig : Rosy ist hochschwanger und es ist eine Risikoschwangerschaft. Gut, dass sie in eine extrem gute Klinik verlegt werden kann. Gut, dass es ihr langsam besser geht. Nicht so gut, dass der Klinikchef unter Mordverdacht steht – Rosy kann das Ermitteln natürlich nicht sein lassen… Pendo Verlag

1367: Robin Stevens – Mord ist nichts für junge Damen

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Daisy und Hazel lösen ihren ersten Fall – in einem englischen Internat im Jahr 1934. Die Atmosphäre in diesem Buch ist unglaublich lebendig und nah am Leser, und der Aufbau dieser spannenden whodunit-Geschichte erinnert an Agatha Christie und Arthur Conan Doyle. Knesebeck

1350: Miroslav Nemec – Die Toten von der Falkneralm

falkneralm

Miroslav Nemec – oder sollte ich „Ivo Batic“ sagen, denn als diesen kennen ihn viele aus dem Münchner Tatort – hat aus seiner eigenen Perspektive einen Krimi geschrieben. Kann das gutgehen, der Schauspieler als Schriftsteller? Caro ist sich nach dem Lesen sicher: Das geht nicht nur gut, sondern ganz hervorragend! Knaus

1281: Maria Lang – Tragödie auf einem Landfriedhof

Tragoedie

Den zweite Roman der schwedischen Krimikönigin hat Caro mit Spannung erwartet  – und wieder einmal war er viel zu schnell ausgelesen, findet Caro. btb

1241: Maria Lang – Nicht nur der Mörder lügt

nichtnurmoerderEine Buchrezension von Caro Kruse. Eine einsame Insel in Schweden mitten in einer reizvollen Seenlandschaft. Ein Paradies für gestresste Städter – und nun, so kurz vor Mittsommer, der ideale Ort für eine Handvoll Gäste, die sich hier im aparten Sommerhaus des Historikers Rutger Hammar versammelt haben. Sie sind gekommen, um ausgiebig zu tanzen, zu schwimmen, delikat zu essen und anregende Gespräche zu führen. Die Stimmung ist ein wenig frivol und überaus locker. Doch plötzlich wird aus dem vermeintlichen Spiel blutiger Ernst – denn eines Morgens ist einer von ihnen tot, was heißt, das ein anderer von ihnen zum Mörder geworden sein muss. Nur wer? Und warum? Klar ist nur eins: lügen tun sie alle… btb

1228: Alice LaPlante – Das tödliche Versprechen

toedliche_versprechenEine Buchbesprechung von Caro Kruse. Als der bekannte plastische Chirurg Dr. John Taylor tot in einem Hotelzimmer in seiner Heimatstadt aufgefunden wird, ahnt noch niemand dessen Geheimnis. Erst langsam kommt heraus, dass der Arzt nicht nur eine, sondern gleich drei Ehefrauen hatte. Keine wusste von der anderen. Jede wohnte in einer anderen Stadt. Als diese drei Frauen nun aufeinandertreffen, verdächtigt jede die andere. Doch welche Frau könnte etwas mit dem Mord zu tun haben, oder hatte Dr. John Taylor noch ein ganz anderes Geheimnis? Goldmann

1218: Michael Peinkofer – Mordfall

mordfallEine Buchrezension von Caro Kruse. Noch immer sitzt Peter Fall in dem kleinen Bergdorf Fall fest. Es gelingt ihm einfach nicht, den Ort zu verlassen. Was geht hier vor? Es gibt ein uraltes Geheimnis, das das Dorf zu etwas Besonderem macht – und das seine Bewohner um jeden Preis bewahren und zu verheimlichen suchen. Sogar vor Mord schrecken sie nicht zurück. Als erstes trifft es den Pfarrer des Ortes, der erhängt in der Kirche aufgefunden wird. Wieder gerät Peter selbst in Verdacht und erkennt langsam, dass er den wahren Fragezeichenmörder wohl doch noch nicht gefunden hat. Denn nichts, wirklich NICHTS ist in diesem Fall so, wie es scheint … Bastei Lübbe

1186: Arthur Escroyne – Schüsse im Shortbread

schuesse_shortbreadEine Buchrezension von Caro Kruse. Für Rosy und Arthur läuten die Hochzeitsglocken, die Stimmung ist famos, als sie in der Kathedrale von Gloucester standesgemäß vor den Erzbischof von Canterbury treten. Eigentlich waren danach Flitterwochen an der Côte d’Azur geplant. Doch Rosies Trauzeugin macht ihnen einen Strich durch die Rechnung: Sie hat den schwierigen Job des Chief Detective im schottischen Hochland ergattert und ist gleich mit ihrem ersten Fall heillos überfordert. In einem Hotel in Caithness wurde ein Blutbad angerichtet. Vier Personen, darunter ein angesehener Pianist, kamen dabei ums Leben. Unerschrocken verlegen Rosy und Arthur ihre Hochzeitsreise nach Schottland und ahnen noch nicht, dass sie dadurch das Leben der hochschwangeren Rosy aufs Spiel setzen … Pendo Verlag