2109: Helga Glaesener – Die stumme Tänzerin

In Hamburg gibt es im Jahr 1928 seite einem Jahr eine weibliche Kriminalpolizei – bei der auch die junge Paula arbeitet. Sie stammt aus gutem Haus, und eigentlich wollen ihre Eltern, dass sie die Firma der Familie übernimmt. Aber Paula findet es viel spannender, sich mit Kriminalfällen zu beschäftigen. Wie mit dem Fall der ermordeten Frau in St. Pauli, in den die WKP einbezogen wird. Doch als die Spuren in ihre eigene Verwandtschaft führen, wird es schwierig für Paula – noch schwieriger, als es für Frauen in dieser Zeit in einem solchen Beruf sowieso schon ist… rowohlt

2105: Alexander Hartung – Nicht als Staub

Ehrlicherweise muss ich zugeben, dass ich bisher noch kein Buch von Alexander Hartung gelesen habe. Das ist vermutlich ein großer Fehler, denn der Beginn seiner neuen Reihe mit der Ermittlerin Alina Grimm war nicht nur spannend, sondern brachte durchaus auch amüsante Spitzen mit. Gepaart mit den Charakteren, die mich auf ganzer Linie überzeugen konnten, lässt „Nichts als Staub“ wohl nur einen Schluss zu: Es ist Zeit für mehr Bücher von Alexander Hartung! Im Podcast heute übrigens außerdem- aus Gründen – ein paar Infos zu Farbratten 😉 Edition M

2089: Tom Voss – Hundstage für Beck

Nick Beck hat ein Problem – unter anderem ein Alkoholproblem, seit er bei einem Einsatz seine Kollegin verlor und er sich die Schuld daran gab. Als er eines Abends betrunken nach Hause fährt, überfährt er eine Frau. Beck will das verheimlichen – und stellt fest, dass die Frau schon vor dem Unfall tot war. Ermittlungen werden aufgenommen, bei denen Beck zu einem gewissen Anteil auch gegen sich selbst ermittelt. Cleo Torner, schwanger und seine neue Partnerin bei der Arbeit, ahnt nicht, dass Beck in die Sache verwickelt ist. Doch da muss viel mehr sein, und die beiden müssen alle Kraft aufbringen, um die Wahrheit über den Tod der Frau herauszufinden… Fischer Verlag

2064: Ortwin Ramadan – Moses und der kalte Engel

Ermittler Stefan Moses und seine Kollegin Katja Helwig werden in Hamburg mit einem Fall konfrontiert, der ihnen tiefe menschliche Abgründe präsentiert. Die Leiche eines jungen Mannes, der für eine Flüchtlingshilfe ehrenamtlich tätig war, wird grausam gefoltert gefunden. Er war selbstlos, engagiert und ein wahrer Engel für die Geflüchteten, die Hilfe benötigten. Doch wieso wollte er mit seiner Verlobten, die er bei dieser Tätigkeit kennengelernt hatte, fliehen? Moses und Helwig müssen viele und nicht immer schöne Spuren verfolgen. Moses´ eigenes Trauma, begründet in seiner unklaren Vergangenheit, und Helwigs Charakter sind da nicht immer förderlich… ATRIUM Verlag bei Politycki & Partner

1944: Lee Child – Der Ermittler

Jack Reacher steht vor einiger besonders schwierigen Ermittlung: Sein Team sindwurde neu zusammen gestellt und ihre Handlungen müssen unter dem Radar stattfinden. Zudem fehlen ihnen wichtige Informationen – zum Beispiel, wieso sie überhaupt ermitteln. Ein außergewöhnliches Puzzlespiel beginnt. RandomHouseAudio

1918: Ortwin Ramadan – Moses und das Mädchen im Koffer

Ein neuer Fall für den außergewöhnlichen Ermittler Stefan Moses: In einem Koffer wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Obwohl Moses eigentlich Urlaub hat, übernimmt er den Fall und versucht, weitere Morde zu verhindern. Gleichzeitig beschäftigt ihn das Rätsel um seine unbekannte Vergangenheit, die ihm immer wieder Albträume beschert… Atrium (bei Politycki & Partner)

1739: Ortwin Ramadan – Moses und das Schiff der Toten

Moses hat es als farbiger Kommissar nicht einfach – entweder begegnen ihm die Menschen mit Abneigung oder mit seltsamer Anbiederung. Aber das ist nicht sein größtes Problem, denn ein geheimnisvoller Toter sitzt im Parkt. Offensichtlich starb dieser jedoch im Salzwasser – wie kommt er dann mitten in die Stadt? Moses muss mit seinen Kollegen verschiedene Spuren folgen, und nicht alle führen zur Lösung dieser Rätsel… Atrium

1407: Interview mit Bernhard Aichner

Zwei Schnuggis in Hamburg: Kaum ist Totenrausch erschienen (hier geht es zur Rezension in der Krimikiste), schon ergreift Caro die Chance und trifft Bernhard Aichner zum Interview. Wenn ihr wissen wollt, warum Totenrausch in Hamburg spielt, ob Brünhilde Blum vielleicht mal einen Gastauftritt in einem seiner zukünftigen Bücher haben wird und was Facebook mit Wellness zu tun hat  – hört euch unsere neuste Folge an!

 

1404: Bernhard Aichner – Totenrausch

Man soll aufhören, wenns am schönsten ist… Endlich, endlich, endlich: Das langersehnte Finale der Totenfrau- Trilogie von Bernhard Aichner ist da! Caro hat sich monatelang darauf gefreut und ist kein bisschen enttäuscht worden. Brünhilde Blum rast auf das Ende zu – auf ein gutes? btb

1368: Craig Russell – Auferstehung

auferstehung

Eine besondere Herausforderung für Jan Fabel: Sein erster Fall, der nie endgültig geklärt wurde, wird nach 15 Jahren neu aufgerollt. Fabel selbst hat eine Nahtoderfahrung hinter sich und sieht seitdem alles durch eine etwas andere Brille. Ein Buch voller Spannung, das spirituelle Themen anreißt, ohne ins Unwahrscheinliche abzudriften. Rütten & Loening

1058: Anette Hinrichs – Das siebte Symbol

Das-siebte-SymbolEine Buchbesprechung von Petra Böhnke.

Hamburg an einem heißen Junitag: Ein Leichenfund im Rondeelteich versetzt die Anwohner in Angst und Schrecken. Erste Spuren führen Kriminalkommissarin Malin Brodersen und ihre Kollegen vom LKA zu einer Elite-Hochschule für Rechtswissenschaften. Im Freundeskreis des Opfers stoßen sie zunächst auf eine Mauer des Schweigens. Erst als Malin verdeckt ermittelt, und ein renommierter Ruderklub ins Visier der Polizei gerät, kommt sie der Lösung des Falls näher. Dabei deckt sie ein dunkles Geheimnis auf, das bis in die höchsten Kreise der Hamburger Gesellschaft und in die Abgründe der menschlichen Seele führt. AUTORIN

KK 831: Anne Goldmann – Triangel

[aartikel]3867542023:left[/aartikel] Die Justizwachebeamtin Regina Aigner hat sich einen Traum erfüllt: ein Refugium fern der Hektik der Stadt, ein Häuschen mit wunderschönem Garten, wo sie die Härten des Alltags vergessen und ganz bei sich sein kann. Doch das Paradies ist bedroht. Üble Nachrede und ein grausiger Fund rufen Reginas tief vergrabene Ängste wach. Gleichzeitig drängen sich zwei Männer in ihr Leben: Einer will Liebe, der andere Geld. Und jeder hat etwas zu verbergen … Marion Borcherding meint: Spannender und unterhaltsamer Psychokrimi, gute Urlaubslektüre! (Verlag)

KK 394: Marco Carini – No limits

[aartikel]3867891028:right[/aartikel]Mike Rohwer, Starreporter in Hamburg, hütet ein Geheimnis: Er steht auf Sadomaso-Sex. Als eines seiner Rendezvous eine Verabredung platzen lässt, ist er anfangs nur verärgert. Bis er ihre Leiche findet – in seinem Garten. Ein öffentliches Kesseltreiben beginnt, an dessen Ende zwar Rohwers Unschuld bewiesen, aber seine berufliche Existenz vernichtet ist. Doch jetzt geht die Jagd erst richtig los: Der Journalist ermittelt auf eigene Faust in der Bremer SMSzene die Hintergründe des Mordes und kommt einem internationalen Verbrecherring auf die Spur.

Besprochen von Kristine Greßhöner.

KK 389: Michael Koglin – Todesfalle Speicherstadt (Audio)

[aartikel]3942210002:right[/aartikel]Die Geschichte startet im südpazifischen Kiribati. Che heuert als Erster Offizier auf der Mare Maria an, er möchte in seiner Vaterstadt ein neues Leben beginnen. Irgendetwas stimmt auf dem Frachter nicht. Schon als er um einen Vorschuss bittet, redet sich der Kapitän heraus. Als dann in Singapur zwei Container geladen werden, kippt die Stimmung vollends um, alle reagieren genervt. Und dann noch der Typ mit dem Ballermann, kann das gutgehen …?

Außerdem vorgestellt: Carmen Korn – Der Tod in Harvestehude In der Stadtvilla gegenüber geschehen merkwürdige Dinge – wer ist Täter, wer ist Opfer? Der junge Mann im Obergeschoss – hat er ein Motiv? Drei Morde und jede Menge böses Blut, da braucht man starke Nerven.

Rezensentin: Friederike Brühöfener.

KK 378: Christian von Ditfurth – Labyrinth des Zorns

[aartikel]3462040863:right[/aartikel]Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe fliegt in die Luft. Die Bundesrepublik verfällt der Terrorhysterie. Während ganz Deutschland nach Islamisten fahndet, hat der Hamburger Historiker Josef Maria Stachelmann ganz andere Sorgen… Der Universitätsdozent Stachelmann ist Vergangenheit: Seit seinem Abgang von der Universität hält er sich mit einem Büro für historische Ermittlungen über Wasser. Kaum hat er sich notdürftig eingerichtet, steht tatsächlich die klassische blonde Schönheit im Büro. Die Deutschamerikanerin Cecilia gibt Stachelmann den Auftrag, ihren Vater, Franz Laubinger, zu suchen, der Ende der Fünfzigerjahre spurlos verschwunden ist. Letzter Wohnort: Wolfsburg.[…]

Rezensentin: Friederike Brühöfener.

Mehr über das Buch beim Verlag.