1660: Friedrich Ani – Der Narr und seine Maschine

Tabor Süden ist wieder da – um zu verschwinden. Friedrich Ani schafft mit „Der Narr und seine Maschine“ eine neue Dimension seiner Version von Dunkelheit, die sich durch Anis Stil eindrücklich im Leser verankert. Suhrkamp

1658: Jonas Winner – Die Party

Zehn Gäste hat Brandon zu seiner Revival-Party eingeladen. Diese Zehn kommen in den abgelegenen Glasbungalow, um erneut eine Halloweenparty zu feiern – doch bevor es richtig losgeht, stirbt Brandon. Das ist kein tragischer Unfall, und Brandon bleibt nicht der einzige, der bei dieser Party sein Leben lassen muss. Aber warum? Und warum sind gerade diese Zehn eingeladen? Was passierte vor 30 Jahren auf der Hallowwenparty in den 80er Jahren? Und – wer wird dieses mörderische Spiel überleben..? Heyne 

1656: Jess Kidd – Heilige und andere Tote

Im Haus von Cathal Flood aufzuräumen, ist bei Weitem keine einfache Aufgabe für die Sozialbetreuerin Maud. Drennan. Das liegt nicht nur an dem dort vorhandenen Chaos, sondern vielmehr an Flood selbst – der sie permanent nervt und ihre Arbeit blockiert. Außerdem ist Bridlemere düster und unheimlich, und das Anwesen scheint mehr zu verbergen als Floods angesammelten Kram. Als ein seltsames Foto auftaucht und sich andere unheimliche Dinge ereignen, begibt sich Maud auf Spurensuche. Welche Rolle spielt Floods Sohn, der seinen Vater lieber heute als morgen in ein Altenheim abschieben würde?  Dumont

1652: Bernhard Aichner- Bösland

Ein Thrill der Extraklasse! „Komm ins Bösland“…. Ein Dachboden, das „Bösland“, auf dem ein Junge Schlimmes erleben musste, auf dem ein Mann und anschließend ein junges Mädchen den Tod fanden, birgt Geheimnisse. Denn Ben kann sich an den Mord, den er dort begangen hat, nicht mehr genau erinnern. 30 Jahre nach seiner Tat wird Ben erneut mit dem Bösen, mit seiner Vergangenheit und der Frage, was einen zu einem Schuldigen macht, konfrontiert.

Bernhard Aichners neues Buch setzt neue Maßstäbe im Thriller-Genre: Rasant langsam, abgründig und düster reißt es die Leser durch die fulminante sprachliche Gestaltung ins Bösland hinein. btb

1651: Romy Fölck – Bluthaus

Frida Paulsen hat immer noch mit den Nachwirkungen ihres letzten Falls zu kämpfen, ebenso mit ihren Überlegungen, doch den Obsthof ihrer Eltern zu übernehmen. Ehe sie sich versieht, steckt sie jedoch mitten in einer Geschichte, die ihre Wurzeln anscheinend in der Vergangenheit hat.

Mit Bluthaus setzt Romy Fölck den Erfolg des ersten Bandes „Totenweg“ nicht nur fort, sondern übertrifft diesen noch einmal. Lübbe

1647: Marc Raabe – Schlüssel 17

Melanie hat sich „Schlüssel 17“ als Hörbuch, gelesen von Sascha Rotermund, angehört. Der Serienauftakt um Tom Babylon verspricht einen spektakulären Thriller. Wie es ihr gefallen hat, hört ihr hier. HörbuchHamburg

1637: Erin Kelly – Vier Zwei Eins

Ein Buch wie eine Sonnenfinsternis – gewaltig, beeindruckend und düster. Kit und Laura leben unter falschem Namen an einem geheimen Ort. Warum sie sich verstecken? Das hängt mit der Vergewaltigung zusammen, die Laura bei einer totalen Sonnenfinsternis beobachtet zu haben glaubt, und die der Beginn einer Reihe von Ereignissen war, die das Paar auch 15 Jahre später noch verfolgen. Was ist Wahrheit, was ist Lüge – und was ist damals wirklich passiert? Scherz Verlag

1629: Alan Bradley – Der Tod sitzt mit im Boot

Die Situation für Flavia hat sich verändert – und um in dem Chaos eine Auszeit zu nehmen, unternimmt Dogger mit ihr und ihren Schwestern eine Bootsfahrt. Als Flavia bei dieser einen Toten in der Themse findet, ist sie endlich wieder Feuer und Flamme – und bekommt einen unerwarteten Verbündeten für ihre Ermittlungen und Forschungen: Dogger… Penhaligon

1626: Melanie Raabe – Der Schatten

Norah zieht nach Wien, und kaum dort angekommen prophezeit ihr eine unheimliche Bettlerin, sie werde am 11. Februar einen Mann namens Artur Grimm umbringen. Norah ist sich sicher, dass das nie passieren wird. Doch die Ereignisse um sie deuten zunehmend darauf hin, dass sie genau das tun wird – was hat Artur Grimm mit dem schlimmsten Tag in Noras Leben zu tun? Und kann sie wirklich einen Menschen töten? Melanie Raabe präsentiert mit „Der Schatten“ nicht nur ein unfassbar spannendes, sondern auch an einigen Stellen nachdenklich machenden Buch. btb

1623: Andreas Föhr – Eifersucht

Rachel Eisenberg hat ein neues Mandat, das sie eigentlich erst gar nicht annehmen will. Judith Kellermann wird in Haft genommen, weil sie ihren Freund in die Luft gesprengt haben soll. Um dem Aufsehen zu entgehen lässt Rachel sich dazu breitschlagen, sie zu verteidigen – denn bei der Verhaftung ist Rachel durch Zufall dabei. Dummerweise sprechen alle Beweise gegen Judith, aber Rachel lässt sich nicht davon abhalten, auf eigene Faust nach Gegenbeweisen zu suchen. Dabei hat sie selbst auch ein Päckchen aus ihrer Vergangenheit zu tragen, und dieses Geheimnis droht ans Licht gezerrt zu werden…  Knaur

1622: C. J. Tudor – Der Kreidemann

Eddie wird von seiner Vergangenheit eingeholt: Seine Freunde und er fanden vor 30 Jahren eine Leiche. Doch nicht nur das. Bis heute verbindet Eddie seine Kindheit und Jugend mit seinen Freunden, aber auch mit dem Tod von Menschen und den geheimnisvollen Kreidezeichen, die stets in der Nähe auftauchten. „Der Kreidemann“ ist ein Buch wie ein Fest, allerdings ein tragisches – und seine Auswirkungen reichen auch 30 Jahre danach noch in Eddies Leben hinein. Goldmann

1620: Klaus-Peter Wolf – Totentanz am Strand

Dr. Sommerfeldt ist wieder da, zumindest mehr oder weniger. Er musste untertauchen nach allem, was passiert ist. Allerdings lässt ihn die Sehnsucht nach Beate und nach der See nicht los, und außerdem gibt es da ja immer noch seine Vergangenheit mit einer Familie, die nicht immer das Beste für ihn wollte. Da kann er natürlich die Füße nicht stillhalten – und sein geliebtes Messer auch nicht. Nur ist Ann Kathrin Klaasen ihm schon auf den Fersen… Fischer

1618: Dan Chaon – Der Wille zum Bösen

Ein stilistisches und inhaltliches Feuerwerk: Psychologe Dustin hat einen Patienten, der glaubt, einem Serienmörder auf der Spur zu sein – und einen Bruder, der vor 27 Jahren seine Eltern getötet hat. Jetzt wird sein Bruder aufgrund neuer Beweise für unschuldig erklärt und sein Patient Aqil zieht ihn in ein Karussel aus Ermittlungen, Wahn und Wahrheit. Woher kommt das Böse? Dan Chaon führt  seine Leser in einen Strudel aus Geschichten, die er nicht nur inhaltlich, sondern auch stilistisch auf besondere Weise verwebt. Heyne

1612: Greer Hendricks & Sarah Pekkanen – The wife between us

Nellie will Richard heiraten und kann ihr Glück kaum fassen – doch sie fühlt sich beobachtet. Vanessa, die von Richard geschieden ist, will seine erneute Hochzeit unbedingt verhindern. Richard selbst ist schwer einschätzbar, auf der einen Seite sehr liebevoll hat er doch immer wieder Momente, in denen er sich seiner Partnerin gegenüber seltsam verhält. Und dann ist da noch Emma… „The wife between us“ ist mehr als eine Dreiecksgeschichte: Hendricks und Pekkanen sorgen für mehr als einen Überraschungsmoment.  rowohlt Polaris

1607: Leonora Christina Skov – Das Inselhaus

Sieben Menschen werden auf eine Insel eingeladen. Sie wissen nicht, wer ihr Gönner ist oder warum gerade sie ausgewählt wurden. Auf der Insel erwartet sie ein Haus aus Glas, in dem sie wohnen, eine angespannte Atmosphäre und seltsame Vorkommnisse. Warum wurden sie auf der Insel versammelt und worauf läuft dieser vierwöchige Aufenthalt hinaus…? btb

1606: Klüpfel & Kobr – Kluftinger

Es wird ernst für Kluftinger: Ein Holzkreuz mit seinem Namen taucht auf dem Friedhof auf, außerdem eine Todesanzeige für ihn in der Zeitung – das ist eine eindeutige Drohung, finden seine Kollegen. Aber von wem? Als Kluftinger nach anfänglicher Zurückhaltung beginnt zu ermitteln, wird ihm schnell klar, dass er sich mit einem dunklen Fleck in seiner Vergangenheit auseinandersetzen muss. Dabei ist er gerade Großvater geworden und hat eigentlich etwas viel Besseres zu tun – sich mit dem „Butzele“ zu beschäftigen. In Band 10 bringen Klüpfel und Kobr wieder neue Aspekte in die „Kluftinger-Saga“ ein – dennoch hat das Buch die üblichen klamaukigen Züge. Ullstein

1604: Christian Carayon – Dunkler See der Angst

Marc Edouard, Professor für Geschichte, lebt seit seiner Jugend mit der Angst. Ebenso wie sein Heimatort, denn vier zeltende Jugendliche wurden zu Marcs eigener Jugendzeit brutal überfallen, drei von ihnen ermordet. Einen Schuldigen haben die Ermittler gefunden – oder eher ihm diese Taten zugeschrieben.
Der stille Professor beginnt ein Forschungsprojekt, mit dem er ergründen will, was diese Vorgänge mit den Menschen gemacht haben – und kommt dabei der eigentlichen Wahrheit  immer näher… btb

1603: Tim Erzberg – Sturmfeuer

Ein Junge verschwindet bei einer Regatta, ein Mord passiert – und Anna Krüger ist überzeugt, dass es einen Zusammenhang gibt. Sie muss sich dabei nicht nur gegen die Meinung ihres Vorgesetzten durchsetzen, sondern hat auch mit ihrer starken Migräne zu kämpfen – und damit, herauszufinden, woher „Stalin“ überhaupt kommt… HarperCollins

1594: Edgar Rai – Halbschwergewicht

Der ehemalige Boxer Lucky kommt aus dem Gefängnis – mit Fußfessel und dem Willen, herauszufinden, was ihn damals in den Knast gebracht hat.  Bei seiner Suche nach der Wahrheit wird er erneut zum Verdächtigen und muss fliehen – schafft Lucky es, die Verliererschiene zu verlassen und Gerechtigkeit herzustellen? Oder muss er einfach nur – wie sein ehemaliger Zellengenosse ihm so oft gesagt hat – loslassen? Piper

1591: Emily Littlejohn – Die Totenflüsterin

Die schwangere Polizistin Gemma hat nicht nur vor 4 Jahren die Leichen zweiter Kinder gefunden, deren Mörder bis heute noch frei herumläuft – sie ist auch mit dem Fall des toten Clowna betraut, der sich als der vermisst gemeldete Sohn des Bürgermeisters herausstellt. Warum musste Nicky sterben? Gemma findet heraus, dass er sich intensiv mit dem Fall der verschwundenen und ermordeten Jungen beschäftigt hatte … atb

1584: Marc Raabe – Schlüssel 17

Das erste Buch mit Ermittler Tom Babylon, der es mit den Dienstvorschriften nicht immer so genau nimmt, führt ihn in seine eigene Vergangenheit: Die Leiche der Dompfarrerin, die bizarr inszeniert wurde, hat um den Hals einen Schlüssel mit der Zahl 17 hängen. Diesen Schlüssel kennt Tom: Seine kleine Schwester verschwand in Zusammenhang mit diesem Schlüssel, und Tom hat die Suche nach ihr nie aufgegeben. Er muss sich nicht nur einem grausamen Mörder, sondern auch einigen nicht immer angenehmen Fragen an sich selbst stellen… Ullstein

1582: Romy Fölck – Totenweg

Frida Paulsen ist Polizistin und will zur Kriminalpolizei – unbedingt. Da muss sie auf den Obsthof ihrer Eltern zurückkehren, weil ihr Vater niedergeschlagen wird – und sie wird mit ihrer 18 Jahre zurückliegenden Vergangenheit konfrontiert: Damals wurde ihre beste Freundin umgebracht und der Mörder konnte nie gefunden werden. Frida trifft auf den damaligen Ermittler Haverkorn, der immer geglaubt hat, dass Frida ihm damals nicht die ganze Wahrheit sagte. Schnell werfen die Ereignisse der Vergangenheit Schatten auf die Gegenwart… Lübbe

1578: Karin Fossum – Höllenrose

Eine Frau und ihr kleiner Sohn werden in einem Wohnwagen ermordet aufgefunden. Die Geschichte, die hinter dieser Tragödie steckt, ist jedoch noch schlimmer, als Konrad Sejer sich zu Beginn dieses Falles vorstellt. Erneut hat Karin Fossum ein düsteres, dramatisches Buch geschrieben, das den Leser nicht nur als Krimileser, sondern auch menschlich berührt. Piper

1577: Steve Hockensmith – Weiße Magie. Direkt ins Schwarze

Im dritten Band der tollen Reihe „Weiße Magie“ hat Alanis sich nicht nur damit abgefunden, den Laden ihrer Mutter weiterzuführen – nein, sie fühlt sich wohl mit ihrer neuen Tätigkeit und hat eigentlich auch mit ihrer Vergangenheit größtenteils Frieden geschlossen. Ausgerechnet jetzt jedoch taucht Biddle auf, der ehemalige Partner ihrer Mutter, den sie von den früheren Betrügereien kennt. Dann gibt es einen Mord, und Alanis und ihre Freunde stecken mitten in einer neuen Ermittlung, die sie intensiver mit ihrem früheren Ich konfrontiert als man ahnt. dtv

1570: Linus Geschke – Das Lied der toten Mädchen

Jan Römer und seine Kollegin und Freundin „Mütze“ recherchieren in einem ungelösten Mordfall, der sie ins Sauerland führt. Neben einem ermordeten Mädchen wurde eine Spieluhr gefunden – und sie hatte mit ihren Freundinnen in einem seltsamen Haus gearbeitet. Jan und Mütze versuchen mehr herauszufinden, als erneut ein Mord passiert – und wieder eine Spieluhr neben der Toten steht… Ullstein

1569: Oscar de Muriel – Der Fluch von Pendle Hill

Der zweite Fall für Frey & McGray wird für den schottischen Brummbären McGray ein persönlicher Fall: In der Psychiatrie, in der auch seine Schwester behandelt wird, gibt es einen Giftmord und einen flüchtigen Patienten. Dieser ist nicht nur der Sohn von Lady Ardglass, sondern hat auch am Tag vor seiner Flucht mit McGrays Schwester gesprochen – und sie mit ihm. Das erste Mal nach ihrer Einlieferung… Goldmann

1568: Interview mit Ellen Sandberg (Inge Löhnig)

Ihr Buch „Die Vergessenen“ raste auf den Bestseller-Listen nach oben – verdient, wie Caro in ihrer Rezension schon deutlich gemacht hat. Nach ihrer Lesung in Hannover hat sich Ellen Sandberg zum Interview mit Caro getroffen. Welche der Figuren in „Die Vergessenen“ hat sie beim Schreiben besonders berührt? Warum eigentlich gerade „Ellen Sandberg“? Wird es ein zweites Buch von Ellen Sandberg geben? Und was wird eigentlich mit Dühnfort? Diese und andere Fragen hat uns die Autorin in einem tollen Interview beantwortet!

Hier geht es zur Rezension von „Die Vergessenen“ in der Krimikiste.

1566: Kate Saunders – Das Geheimnis von Wishtide Manor

Laetitia Rodd hat den großen Vorteil, eine Frau zu sein – das ermöglicht ihr, diskret gewisse Nachforschungen zu tätigen. Als sie herausfinden soll, ob die Verlobte von Charles Calderstone eine dunkle Vergangenheit hat, stößt sie in ein Wespennest, und das endet mit Mord und Abgründen, mit denen Laetitia nicht gerechnet hat. Eine starke Ermittlerin und tolle Hauptfigur, findet Caro! Fischer Verlag

1560: Fiona Barton – The child


Ein Babyskelett wird auf einer Baustelle gefunden. Eine Zeitung berichtet darüber in einer winzig kleinen Meldung. Drei, eigentlich vier Frauen kommen mit diesem Fall in Berührung: Angela, die ganz bestimmte Befürchtungen und Hoffnungen mit diesem Fund verbindet, Reporterin Kate, die über die Geschichte des Kindes berichten will und Emma, die einen schlimmen Punkt in ihrer Vergangenheit hat und diesen nicht mal mit ihrer Mutter Jude besprechen kann. Je näher Kate der Wahrheit kommt, desto verwirrender wird die Frage: Woher kam das Kind?   Wunderlich

1558: Ellen Sandberg – Die Vergessenen

„Die Vergessenen“ hat Caro schwer beeindruckt. Nicht nur, weil die Geschichte so fesselnd ist, nicht nur, weil es so gründlich recherchiert ist – auch und vor allem, weil es ein Buch ist, das einem ganz sicher lange in Erinnerung bleibt und das eine Mahnung ist: Es gibt Dinge, die nicht vergessen werden dürfen. Penguin Verlag