1594: Edgar Rai – Halbschwergewicht

Der ehemalige Boxer Lucky kommt aus dem Gefängnis – mit Fußfessel und dem Willen, herauszufinden, was ihn damals in den Knast gebracht hat.  Bei seiner Suche nach der Wahrheit wird er erneut zum Verdächtigen und muss fliehen – schafft Lucky es, die Verliererschiene zu verlassen und Gerechtigkeit herzustellen? Oder muss er einfach nur – wie sein ehemaliger Zellengenosse ihm so oft gesagt hat – loslassen? Piper

1591: Emily Littlejohn – Die Totenflüsterin

Die schwangere Polizistin Gemma hat nicht nur vor 4 Jahren die Leichen zweiter Kinder gefunden, deren Mörder bis heute noch frei herumläuft – sie ist auch mit dem Fall des toten Clowna betraut, der sich als der vermisst gemeldete Sohn des Bürgermeisters herausstellt. Warum musste Nicky sterben? Gemma findet heraus, dass er sich intensiv mit dem Fall der verschwundenen und ermordeten Jungen beschäftigt hatte … atb

1584: Marc Raabe – Schlüssel 17

Das erste Buch mit Ermittler Tom Babylon, der es mit den Dienstvorschriften nicht immer so genau nimmt, führt ihn in seine eigene Vergangenheit: Die Leiche der Dompfarrerin, die bizarr inszeniert wurde, hat um den Hals einen Schlüssel mit der Zahl 17 hängen. Diesen Schlüssel kennt Tom: Seine kleine Schwester verschwand in Zusammenhang mit diesem Schlüssel, und Tom hat die Suche nach ihr nie aufgegeben. Er muss sich nicht nur einem grausamen Mörder, sondern auch einigen nicht immer angenehmen Fragen an sich selbst stellen… Ullstein

1582: Romy Fölck – Totenweg

Frida Paulsen ist Polizistin und will zur Kriminalpolizei – unbedingt. Da muss sie auf den Obsthof ihrer Eltern zurückkehren, weil ihr Vater niedergeschlagen wird – und sie wird mit ihrer 18 Jahre zurückliegenden Vergangenheit konfrontiert: Damals wurde ihre beste Freundin umgebracht und der Mörder konnte nie gefunden werden. Frida trifft auf den damaligen Ermittler Haverkorn, der immer geglaubt hat, dass Frida ihm damals nicht die ganze Wahrheit sagte. Schnell werfen die Ereignisse der Vergangenheit Schatten auf die Gegenwart… Lübbe

1578: Karin Fossum – Höllenrose

Eine Frau und ihr kleiner Sohn werden in einem Wohnwagen ermordet aufgefunden. Die Geschichte, die hinter dieser Tragödie steckt, ist jedoch noch schlimmer, als Konrad Sejer sich zu Beginn dieses Falles vorstellt. Erneut hat Karin Fossum ein düsteres, dramatisches Buch geschrieben, das den Leser nicht nur als Krimileser, sondern auch menschlich berührt. Piper

1577: Steve Hockensmith – Weiße Magie. Direkt ins Schwarze

Im dritten Band der tollen Reihe „Weiße Magie“ hat Alanis sich nicht nur damit abgefunden, den Laden ihrer Mutter weiterzuführen – nein, sie fühlt sich wohl mit ihrer neuen Tätigkeit und hat eigentlich auch mit ihrer Vergangenheit größtenteils Frieden geschlossen. Ausgerechnet jetzt jedoch taucht Biddle auf, der ehemalige Partner ihrer Mutter, den sie von den früheren Betrügereien kennt. Dann gibt es einen Mord, und Alanis und ihre Freunde stecken mitten in einer neuen Ermittlung, die sie intensiver mit ihrem früheren Ich konfrontiert als man ahnt. dtv

1570: Linus Geschke – Das Lied der toten Mädchen

Jan Römer und seine Kollegin und Freundin „Mütze“ recherchieren in einem ungelösten Mordfall, der sie ins Sauerland führt. Neben einem ermordeten Mädchen wurde eine Spieluhr gefunden – und sie hatte mit ihren Freundinnen in einem seltsamen Haus gearbeitet. Jan und Mütze versuchen mehr herauszufinden, als erneut ein Mord passiert – und wieder eine Spieluhr neben der Toten steht… Ullstein

1569: Oscar de Muriel – Der Fluch von Pendle Hill

Der zweite Fall für Frey & McGray wird für den schottischen Brummbären McGray ein persönlicher Fall: In der Psychiatrie, in der auch seine Schwester behandelt wird, gibt es einen Giftmord und einen flüchtigen Patienten. Dieser ist nicht nur der Sohn von Lady Ardglass, sondern hat auch am Tag vor seiner Flucht mit McGrays Schwester gesprochen – und sie mit ihm. Das erste Mal nach ihrer Einlieferung… Goldmann

1568: Interview mit Ellen Sandberg (Inge Löhnig)

Ihr Buch „Die Vergessenen“ raste auf den Bestseller-Listen nach oben – verdient, wie Caro in ihrer Rezension schon deutlich gemacht hat. Nach ihrer Lesung in Hannover hat sich Ellen Sandberg zum Interview mit Caro getroffen. Welche der Figuren in „Die Vergessenen“ hat sie beim Schreiben besonders berührt? Warum eigentlich gerade „Ellen Sandberg“? Wird es ein zweites Buch von Ellen Sandberg geben? Und was wird eigentlich mit Dühnfort? Diese und andere Fragen hat uns die Autorin in einem tollen Interview beantwortet!

Hier geht es zur Rezension von „Die Vergessenen“ in der Krimikiste.

1566: Kate Saunders – Das Geheimnis von Wishtide Manor

Laetitia Rodd hat den großen Vorteil, eine Frau zu sein – das ermöglicht ihr, diskret gewisse Nachforschungen zu tätigen. Als sie herausfinden soll, ob die Verlobte von Charles Calderstone eine dunkle Vergangenheit hat, stößt sie in ein Wespennest, und das endet mit Mord und Abgründen, mit denen Laetitia nicht gerechnet hat. Eine starke Ermittlerin und tolle Hauptfigur, findet Caro! Fischer Verlag

1560: Fiona Barton – The child


Ein Babyskelett wird auf einer Baustelle gefunden. Eine Zeitung berichtet darüber in einer winzig kleinen Meldung. Drei, eigentlich vier Frauen kommen mit diesem Fall in Berührung: Angela, die ganz bestimmte Befürchtungen und Hoffnungen mit diesem Fund verbindet, Reporterin Kate, die über die Geschichte des Kindes berichten will und Emma, die einen schlimmen Punkt in ihrer Vergangenheit hat und diesen nicht mal mit ihrer Mutter Jude besprechen kann. Je näher Kate der Wahrheit kommt, desto verwirrender wird die Frage: Woher kam das Kind?   Wunderlich

1558: Ellen Sandberg – Die Vergessenen

„Die Vergessenen“ hat Caro schwer beeindruckt. Nicht nur, weil die Geschichte so fesselnd ist, nicht nur, weil es so gründlich recherchiert ist – auch und vor allem, weil es ein Buch ist, das einem ganz sicher lange in Erinnerung bleibt und das eine Mahnung ist: Es gibt Dinge, die nicht vergessen werden dürfen. Penguin Verlag

1552: Alice Feeney – Manchmal lüge ich

Amber liegt im Koma. Sie hört jedoch, was um sie herum vorgeht – nur was sie ins Krankenhaus gebracht hat, weiß sie nicht mehr. Der auf drei Zeitebenen aus Ambers Ich-Perspektive erzählte Thriller enthüllt die Wahrheit nicht nach und nach, sondern dreht das, was man für die Wahrheit hielt, noch einmal ordentlich durch den Fleischwolf – ohne dass dabei die Logik leidet. rowohlt Verlag

1542: William Shaw – Der gute Mörder

William South will nicht im Mordfall seines Freundes ermitteln. Und das nicht nur, weil er gerade die Möglichkeit hat, die Zugvögel zu beobachten oder weil der Tote ein guter Freund von ihm war. South selbst ist ein Mörder – und wird über den Fall mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Suhrkamp

1533: Yrsa Sigurdardóttir – Sog

Der zweite Fall für Huldar und Freya  – oder sollte man lieber sagen „die Fälle“?  Zwischen abgetrennten Händen und einem von Kindern geschriebenen Drohbrief versucht Huldar weiterhin, seine persönlichen Probleme mit Freya in den Griff zu bekommen – und macht dabei nur alles nur schlimmer. btb

1531: Interview mit Gard Sveen (Braunschweiger Krimifestival)

Gard Sveen hat mit seinen Büchern „Der letzte Pilger“ und „Teufelskälte“ zwei sehr unterschiedliche und starke Bücher geschrieben. Im Interview erläutert er den realen Hintergrund von „Der letzte Pilger“, wie es mit Tommy Bergmann weitergehen wird und warum ein guter Autor Geschriebenes von mindestens dem Umfang eines ganzen Buchs weggeworfen haben sollte.

Hier geht es zur Rezension von „Der letzte Pilger“ in der Krimikiste.
Hier geht es zur Rezension von „Teufelskälte“ in der Krimikiste.

1520: Gard Sveen – Teufelskälte

Das zweite Buch mit Tommy Bergmann konfrontiert ihn mit einer früheren Ermittlung und einem möglichen Fehler, der ihm damals unterlaufen ist. Oder handelt es sich um einen Copycat-Täter? Mit seiner neuen Kollegin Susanne versteht sich Bergmann ganz gut – aber sie geht auch gerne mal eigene Wege… List

1519: Gard Sveen – Der letzte Pilger

Gard Sveens Debütroman führt die Leser nach Norwegen – und in den 2. Weltkrieg. In zwei Strängen erlebt man, welche Auswirkungen die Vergangenheit in der Gegenwart haben kann, und man lernt Tommy Bergmann kennen. Und der ist keine einfache Hauptfigur, denn seine Frau hat ihn gerade verlassen, weil er sie zu oft geschlagen hat … List

1515: Graham Norton – Ein irischer Dorfpolizist

Kennt ihr Duneen? Nein? Das macht nichts, denn in „Ein irischer Dorfpolizist“ werdet ihr dieses irische Dorf und einige seiner Bewohner kennenlernen – und euch fragen, ob es wirklich die Knochen des damals verschwundenen jungen Mannes sind, die da bei Bauarbeiten gefunden werden. PJ Collins, der stark übergewichtig ist, taucht tief in die Vergangenheit zweier Frauen ein – und in seine eigene. Argon Verlag

1509: Simon Bartsch – Schwarze Angst


Die Kommissare Mike und Tommy werden mit einem aktuellen Fall konfrontiert, der sie in ihre Vergangenheit zurückwirft. 16 Jahre zuvor war in ihrem Heimatdorf ebenfalls ein 12jähriger Junge erschlagen worden, und auch ihre Freunde und sie waren Teil der damaligen Geschichte. Wurde der falsche Täter verhaftet?  Oder hat er erneut zugeschlagen? Die Rückkehr zu den alten Orten, Geschichten und Menschen ist längst nicht nur positiv für Mike, Tommy und ihre Freundschaft. emons

1508: Roman Klementovic – Immerschuld

Mit „Immerschuld“ legt Roman Klementovic einen erstklassigen Folgeband zu seinem Buch „Immerstill“ vor. Alleine der Wechsel der Ich-Erzählperspektive zu einer anderen Person und den Geschehnissen, die tief ins Innerste des Dorfes und in die Abgründe menschlichen Wollens und Könnens führen, packen einen und lassen das Buch zum Pageturner werden. Die Cliffhanger, die Roman Klementovic in seinem Buch geschickt platziert, tun ihr Übriges. Ein Buch, das man nur lesen sollte, wenn man genug Zeit für einen Lesemarathon hat! Gmeiner

1495: Thomas Finn – Mordstrand

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Eine Leiche in einem Brunnen – nein, zwei Leichen in einem Brunnen! Als ihr Sohn auf eine Leiche stößt, wird Gesa Harms in eine Mordermittlung hineingezogen, die tief in die Vergangenheit hineinreicht – und bei der alle verdächtig sind, die damals zu einer Clique gehörten. Unter anderem eine Verwandte von Gesa und der Bürgermeister. Dass Gesa sich dabei mit einem arroganten Vorgesetzten herumschlagen muss, macht die Sache natürlich nicht einfacher. audible

1468: Nora Roberts – Die Stunde der Schuld

Eine Frau, die sich nach einem unsteten Leben endlich traut sesshaft zu werden und dabei ihrer Vergangenheit nicht ganz entfliehen kann. Eine wunderbare Mischung aus Krimi und Roman, die den Hörer schnell in den Bann zieht. RandomHouseAudio

1461: Marina Heib – Drei Meter unter Null

Drei Meter unter Null begann alles. Drei Meter unter Null ist für die Protagonistin in Marina Heibs neuem Buch ein Synonym für das Grauen, und das Grauen demontiert die schöne, heile Welt, in der sie sich wähnte, und macht sie zu einer Jägerin. Ein von Anna Thalbach eindringlich gelesenes Hörbuch, das uns Hörer schaudern lässt. Nicht, weil es so gruslig ist, sondern weil es uns so schonungslos in eine Welt wirft, in der auch von uns keiner einfach so weiterleben wollen würde… audible

1458: Roman Klementovic – Immerstill

Lisa kehrt in ihren Heimatort zurück, weil ihre Schwester Maria verschwunden ist – genau wie drei Jahre zuvor deren Freundin Linda und ihr Verehrer Markus. Hat der Täter erneut zugeschlagen? Es wurden nie Spuren oder Leichen gefunden – und Lisa findet heraus, dass in dem Ort einiges vor sich geht, das verdächtig ist. Aber was davon hat wirklich mit dem Verschwinden von Maria zu tun? Und wer hat wirklich etwas zu verbergen? Auch Lisas Freund macht ihr Probleme – und Lisa fühlt sich zunehmend verfolgt und unwohl… Gmeiner

1450: Sophie Kendrick – Das Gesicht meines Mörders

Clara wacht aus dem Koma auf und erinnert sich wirklich an gar nichts mehr. Nun macht sie sich auf die spannende Suche nach ihrer Identität und muss feststellen, dass sie dabei von einem Mörder verfolgt wird. Audiobuch

1447: Cilla & Rolf Börjlind – Die Strömung

Band drei der erfolgreichen Reihe mit Tom Stilton und Olivia Rönning, und allein die Tatsache, dass sie Kindermorde untersuchen müssen, deutet darauf hin, dass die beiden Autoren auch in diesem Band beide Ermittler nicht verschonen. Auch der Leser wird nicht verschont: Die rassistischen Ansichten, die einige der Verdächtigen äußern, lassen einem ganz anders werden… btb

1445: Cilla & Rolf Börjlind – Die dritte Stimme

Nach dem ersten Band brannte Caro darauf, die Fortsetzung der Krimireihe um Tom Stilton und Olivia Rönning zu lesen. In „Die dritte Stimme“ sind beide erneut mitten in Ermittlungen um kriminelle Machenschaften – die eigentlich nichts miteinander zu tun haben. Oder doch? Stilton und Olivia, aber auch Mette und die anderen erleben dabei Abgründe, in die man eigentlich nicht schauen will.. btb

1440: Sabine Trinkaus – Seelenfeindin

Ein Spiel mit Wahn und Wahrheit hat Sabine Trinkaus komponiert – das ganz anders ist als ihre bisherigen Krimis. Psychiaterin Nadja hat mit Konstanze eine Patientin, die unter Wahnvorstellungen leidet. Aber irgendwie wirkt sie viel zu klar dafür… gleichzeitig erhält Nadja selbst Briefe und Päckchen, die sie an eine schlimme Zeit ihres Lebens erinnern. Was ist wahr, was ist wahnhaft? Es gibt einige verdächtige Personen in Nadjas und Konstanzes Umfeld, die den Leser zum Mit“ermitteln“ einladen. emons:

1432: Ursula Poznanski – Schatten

Ein Buch wie eine perfekt gegossene Bronzestatue, das Caro zum Vermuten, Indizien sammeln und die eigene Theorie hinterfragen gebracht hat – und sie bis zum Ende voller Spannung mitgerissen hat. Der vierte Fall für Beatrice Kaspary und Florin Wenninger führt die beiden direkt in Beas Vergangenheit. Der Mord an ihrer besten Freundin hat dazu beigetragen, dass sie Polizistin wurde – und blieb unaufgeklärt. Bis jetzt…   Wunderlich