2037: Jeffery Deaver – Der Todesspieler

Er hat es wieder getan: Jeffery Deaver erschafft erneut einen außergewöhnlichen Helden, und diesmal ist er kein Ermittler: Colter Shaw ist Prämeinjäger und lebt von den Prämien, die Menschen auf vermisste Verwandte oder Freunde aussetzen. er ist ein versierter Spurenlesen – aus Gründen, die er uns in seinen Erinnerungen selbst erläutert.
Als sich bei einer Reihe von Entführungen ein möglicher Zusammenhang abzeichnet, wird Colter in etwas hineingezogen, das ihn ins Silicon Valley und zu menschlichen Abgründen führt, die schlimmer kaum sein könnten… blanvalet

2036: Max Annas – Morduntersuchungskomission. Der Fall Melchior Nikoleit

Otto Castorp und seine Kollegen untersuchen den Mord an einem Punk. Dass diese Rebellen dem Sozialismus in Jena im Jahr 1985 nicht gerade vorbehaltlos zugewandt sind, ist klar. Doch wer hat den jungen Mann ermordet, der erzwungenermaßen auch informeller Mitarbeiter der Stasi war? Es gibt viele mögliche Richtungen, in die Otto Castorp ermitteln muss, dabei hat er noch ganz andere Sorgen: Ein Kollege weiß mehr über ihn, als gut für ihn ist…
Max Annas lässt in seiner Buchreihe das Leben in der DDR der 80er Jahre lebendig werden. Seine Charaktere zeigen dabei die große Bandbreite von regierungstreuen Anhängern des Sozialismus bis zu den (un-)heimlichen Kritikern, die es ebenso gegeben hat. Verbunden mit einem spannenden Fall und einem Protagonisten, der auch nicht immer mit blütenweißer Weste agiert, wird die Reihe um die Morduntersuchungskommission zum Abbild eines bedeutenden Stücks deutscher Geschichte. rowohlt

2035: V. V. James – Sanctuary

In Sanctuary gibt es Magie – doch sie ist streng reglementiert. Als der beliebte Daniel, Mädchenschwarm und Sportstar der örtlichen Schule, auf einer Party stirbt, stellt sich die Frage, ob es wirklich ein Unfall war. Steckt vielleicht doch mehr dahinter? Schließlich ist die Tochter der stadtbekannten Hexe Daniels Ex.
V. V. James erzählt ihren Roman aus verschiedenen Perspektiven und lässt ihre Leserinnen und Leser mitfiebern, was letztendlich zum Tod von Daniel Whitman geführt hat. Sicher ist nur: Jeder hat ein Geheimnis. Und jeder ist im Grunde seines Herzens ein bisschen böse… Heyne

2034: Ragnar Jónasson – Nebel

Mit „Nebel“ schließt Ragnar Jónasson seine grandiose, rückwärts erzählte Trilogie ab und überlässt uns Leser einem verwirrenden Spiel mit der Wahrheit. Hulda bekommt nach einem persönlichen Tiefstpunkt einen Fall, der rätselhafter kaum sein kann: Mehrere Tote in einem abgelegenen Bauernhaus, niemand weiß was passiert ist. Selbst als mehr-wissender Leser, der in die Vergangenheit zurückblickt, steht man vor der Frage: Was ist in der Einöde an Weihnachten wirklich passiert? btb

2033: Roman Klementovic – Wenn das Licht gefriert

Elisabeth hat eigentlich mit der Alzheimererkrankung ihres Mannes Friedrich sowieso schon keinen leichten Alltag. Als Friedrich aber während einer Sendung zu dem ungeklärtem Mord an der besten Freundin ihrer Tochter Anna etwas äußert, was er eigentlich gar nicht wissen kann, muss Elisabeth sich fragen, ob am Ende ihr Mann ein Mörder ist. Doch nicht nur das – in der Gegend geht auch seit langem ein Psychopath um der Frauen überfällt. Wo sind die Zusammenhänge- und kann Elisabeth Friedrich noch trauen?
Roman Klementovics verpasst allen seinen Figuren eigene Geheimnisse, die nur langsam und teilweise an die Oberfläche kommen – aber welche davon haben mit Annas Tod zu tun? Rasant und mysteriös, eingebettet in eine regnerische, unheimliche Atmosphäre, werden nach und nach Schichten der Wahrheit aufgedeckt. Gmeiner

2032: Robin Stevens – Eine Prise Mord

Ich liebe die Reihe mit Wells & Wong, weil sie einfach nicht langweilig wird. Robin Stevens schafft es in jedem Band, ihre Charaktere weiterzuentwickeln und in neue, unerwartete Situationen zu bringen.
In „Eine Prise Mord“ könnte das allerdings zu Ende sein – denn als auf der Deepdean-Jubiläumsfeier jemand ermordet wird, steht nichts weniger als die Schließung ihrer geliebten Schule bedrohlich im Raum. Daisy und Hazel tun alles, um den Fall aufzuklären – aber können sie verhindern, dass Schluss ist mit dem, was sie kannten? Knesebeck

2031: Anne Stern – Fräulein Gold. Scheunenkinder

Hulda Gold ist wieder da: Im Jahr 1923 drückt die Inflation allen aufs Gemüt, und die politisch rechtsgerichteten Parteien wissen das für sich einzusetzen. Das merkt auch die Hebamme Hulda Gold, die ja selbst Jüdin ist. Sie betreut außerdem eine jüdische Familie im Scheunenviertel, in der sie immerzu Angst und Anspannung spürt. Da verschwindet auf einmal das Baby, und niemand scheint es so wirklich zu suchen. Gibt es wirklich einen Kinderhandel in der Stadt oder steckt etwas anderes dahinter? Hulda beginnt nachzuforschen.
Anne Sterns Protagonistin lebt in einer Zeit, in der sie als starke Frau nicht nur ihre Leidenschaft für den Beruf verteidigen, sondern sich auch mit den gesellschaftlichen und politischen Strömungen auseinandersetzen muss. Und mit den Männern… rowohlt

2030: Volker Klüpfel & Michael Kobr – Funkenmord

Mit Band 11 ist den beiden Autoren der Kluftinger-Krimis etwas gelungen, was ich so eigentlich nicht mehr erwartet hatte: Es kommt an der ein oder anderen Stelle doch mal Abwechslung in die üblichen Klufti-Probleme. Außerdem nimmt sich der Kommissar einen Cold Case vor, den ersten Fall, den er vor vielen Jahren vermeintlich löste. Fans der Reihe müssen sich aber keine Sorgen machen, dass Kluftinger grundsätzlich von seiner Art abweicht – es kommt nur ein bisschen frischer Wind hinein. Ullstein

2029: Thomas Enger & Jørn Lier Horst – Blutzahl

Der erste Fall für Alexander Blix und Emma Ramm: Eine Schriftstellerin wird ermordet, bei ihr findet sich eine Startnummer – die 1. Emma Ramm ist als Journalisin vor Ort, während Ermittler Alexander Blix sich mit einem Mord beschäftigt. Auch am Tatort wird eine Zahl gefunden, doch Blix ahnt noch nicht, dass sie es mit einem Täter zu tun haben, der noch ganz andere Ziele hat…
Mit „Blutzahl“ haben zwei großartige Autoren ein gemeinsames Buch veröffentlicht, das spannende Charaktere mitbringt und den Leser an unerwarteten Stellen überrascht. blanvalet

2028: Anne Stern – Fräulein Gold. Schatten und Licht

Ein Buch zum rundum Wohlfühlen und gleichzeitig hart an der historischen Realität: Fräulein Gold – Schatten und Licht von Anne Stern hat mit der Hebamme Hulda Gold eine starke Frauenfigur als Protagonistin, die 1922 in einer sich politisch und gesellschaftlich im Umbruch befindlichen Zeit lebt. Selbstbewusst, aber dennoch alles andere als kalt beweist Hulda allein schon beruflich, dass auch unverheiratete Frauen sich behaupten können. Als ein Todesfall ihre Aufmerksamkeit erregt, beginnt sie, eigene Nachforschungen anzustellen… rowohlt Polaris

2027: Håkan Nesser – Barbarotti und der schwermütige Busfahrer

Wenn Håkan Nesser eines kann, dann ist es, philosophisch-subtil spannende Bücher zu schreiben. Das beweist er mit dem neuen Barbarotti einmal mehr – denn nicht nur Gunnar Barbarotti und Eva Backmann müssen sich aufgrund einer internen Ermittlung grundlegenden Fragen stellen, sondern auch der weitere Protagonist dieses Bandes: Ein Busfahrer, der den Bus fuhr, bei dessen Unfall unzählige Menschen starben – und der dann nach dem Erhalt einiger Drohbriefe verschwand… btb

2026: Judith Arendt – Helle und der falsche Prophet

Helle Jespers ist eine außergewöhnliche Ermittlerin: Einerseits liebt sie ihre Arbeit in Skagen, andererseits fragt sie sich immer wieder, ob sie wirklich weiterhin in diesem so abgelegenen, ruhigen Ort bis zur Pension arbeiten will. Doch der Tod einer guten Freundin ihres Sohnes Leif lässt ihr kaum Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Hat Merle sich umgebracht oder war es Mord? Gleichzeitig sind ein Junge und ein Mädchen unterwegs, die aus einer Sekte ausgestiegen sind und die mit Merles Tod zu tun haben könnten. Helle bricht ihren Frankreich-Urlaub ab, noch nicht ahnend, war auf sie zukommt… Atlantik Verlag

2025: Gytha Lodge- Wer auf dich wartet

Aidan will mit seiner Freundin Zoe skypen – doch außer einem Schatten und seltsamen Geräuschen ist da nichts. Aidan meldet das der Polizei – anonym und ohne Angabe von Zoes Adresse. Wieso weiß er nicht, wo sie wohnt? Das ist nicht die einzige Frage, die sich die Leser von Gytha Lodges neuem Buch stellen müssen, denn um die charismatische Zoe herum scheinen sich eine Menge Leute angesammelt zu haben, die etwas zu verbergen haben und die oft abhängig von der jungen Künstlerin waren. Aber wer von ihnen hatte einen Grund, sie umzubringen? Oder hat Zoe am Ende doch Selbstmord begangen? Hoffmann und Campe

2024: Arno Strobel – Die App

Ein Smarthome ist ein Traum – oder ein Alptraum, zumindest für Hendrik, dessen Verlobte verschwindet und der zunehmend das Gefühl bekommt, dass mit seinem Smarthome-System namens „Adam“ irgendetwas gewaltig nicht stimmt. Wer sagt ihm eigentlich die Wahrheit und wer nicht? Nicht einmal beiden Polizisten, die nach Linda suchen, kann er trauen. Oder eher: Er weiß nicht, welchem von beiden er glauben und trauen soll. .. Fischer

2023: Max Bentow – Der Mondscheinmann

Nichts für Saligarophobiker: In Max Bentows neuem Thriller aus der Trojan-Reihe spielen ausgerechnet Schnecken eine wichtige Rolle. Besonders für den Mörder, der zu diesen Tieren eine besondere Beziehung hat und der Trojan und seinem Team Rätsel aufgibt. Dabei hat Trojan gleich mehrere weitere Baustellen, die ihn beschäftigen – unter anderem seine Angst. Vielleicht findet er endlich einen Weg aus ihr heraus – doch der Täter, mit dem sich die Ermittler diesmal messen müssen, fordert zunächst ihre ganze Aufmerksamkeit… Goldmann

2022: Alex North – Der Schattenmörder

In seinem zweiten Buch „Der Schattenmörder“ entführt Alex North seine Leserinnen und Leser auf zwei Zeitebenen: In der Gegenwart setzt sich Paul zwar auch mit seiner Vergangenheit auseinander, weil er durch aktuelle Geschehnisse mit dieser konfrontiert wird – vielmehr bewegt ihn (und auch uns) die Frage, was vor 25 Jahren wirklich mit Charlie Crabtree geschah. Genauer gesagt: Was geschah, nachdem Charlie jemanden ermordete. Auf unheimliche Weise scheinen Paul die früheren Geschehnisse einzuholen… blanvalet

2021: Anna Simons – Verborgen

Eva beginnt einen neuen Job als Gefängnisärztin. Dass es dort rau zugeht, hatte sie vermutet, doch als die Frau eines Gefangenen sie in ihrer Freizeit anspricht und um Hilfe bittet, will sie Privatleben und Arbeit trennen. Als die Frau verschwindet, bereut sie dies schon – dabei ist das erst der Anfang einer viel größeren Sache, als Eva sich hätte vorstellen können…
Mit „Verborgen“ beginnt Anna Simons eine Buchreihe mit einer starken weiblichen Protagonistin, auf deren weiteren Fälle man sich freuen kann. Denn Eva ist nicht einfach nur die taffe Superheldin, sondern zweifelt, hinterfragt und ist vor allem sehr menschlich. Penguin

2020: Emma Viskic – No words. Die Sprache der Opfer

Emma Viskics Protagonist Caleb ist nahezu gehörlos – als ein Mann ihn anspricht und zu einer Frau in einer dunklen Gasse bringt, kann er diese daher kaum verstehen. Kurze zeit später ist sie tot, und eine Spur führt Caleb erneut in seine Heimatstadt Resurrection Bay. Und dort geht es nicht nur um den rätselhaften Tod der jungen Frau, sondern auch um Hass, Drogen und Gewalt … Piper

2019: Chris Carter – Bluthölle

Das Beste, was einem beim Lesen passieren kann ist eigentlich, dass man sich noch während man mitten im Buch ist auf einen möglichen Folgeband freut. Hoffentlich endet die Hunter & Garcia-Reihe von Chris Carter nie, denn er schafft es jedesmal wieder, neue Ideen einfließen zu lassen, seine Protagonisten weiterzuentwickeln und Hochpannung aufzubauen.
Diesmal mit einem ganz neuen Szenario: Der Täter ist unbekannt. Hunter hat lediglich seine Aufzeichnungen über die zahlreichen Morde, die er begangen hat. Und die will der Serienmörder unbedingt wiederhaben… Ullstein

2018: Stefan Ahnhem – Die Rückkehr des Würfelmörders

Nach „10 Stunden tot“ hat sich wohl jeder Fabian-Risk-Fan gefragt, wie und wann es denn weitergeht un Stefan Ahnhem die vielen Erzählfäden aufgreift und zu einem Ende bringt. Mit „Die Rückkehr des Würfelmörders“ passiert genau das, und dass der 1. Teil nochmal im absolut passigen Design erscheint ist nur der Feinschliff.
Stefan Ahnhem führt nicht nur seine offenen Erzählstränge weiter, sondern entwickelt auch die einzelnen Geschichten auf teilweise überraschende Art. So werden „Der Würfelmörder“ und „Die Rückkehr des Würfelmörders“ zu einem Gesamt-Leseerlebnis!Ullstein

2017: Jan Beck – Das Spiel. Es geht um dein Leben

Ich gebe zu: Erraten hätte ich nicht, wer hinter dem Pseudonym Jan Beck steckt. Joe Fischlers bisherige Bücher haben mich auch schon begeistert, gehören aber für mich in eine ganz andere literarische Crime-Ecke als „Das Spiel“. Aber wow – was für ein Buch. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, gespickt mit wenig durchschaubaren Charakteren, über die man gerne mehr wissen möchte und bei denen man hofft, dass man sie wieder-liest. Und das hoffentlich bald! Joe Fischler kann unterhaltsam-spannend. Jan Beck kann atmelos-spannend. Ich bin beeindruckt! Penguin

2016: Zoë Beck – Paradise City

Jeder, der sich in Deutschland mit Literatur beschäftigt, ist ganz sicher schon an mehreren Stellen über Zoë Beck gestolpert – und das aus gutem Grund: Diese Autorin ist vielseitig, gebildet und macht auch vor unangenehmen Themen niemals Halt. Das ist gut so, wie ihr neustes Buch „Paradise City“ mehr als deutlich zeigt. Denn so, wie Zoë Beck die Zukunft Deutschlands dort vor ihren Leserinnen und Lesern ausbreitet, könnte sie irgendwann tatsächlich sein. Was das bedeutet, stellt sie in einem packenden und verwickelten Fall eindrücklich dar – und lässt uns mit dem Nachgeschmack zurück, dass wir vieles selbst in der Hand haben. Suhrkamp

2015: Ragnar Jónasson – Insel

Mit Band 2 der Reihe um die isländische Kommissarin Hulda Hermannsdóttir beweist Ragnar Jónasson erneut, was für ein großartiger Erzähler er ist. Nicht nur, dass Hulda als Hauptfigur schwer einzuordnen ist – vielmehr geben die vielen scheinbar offensichtlichen und doch verborgenen Verbindungen zwischen den Handlungssträngen Rätsel auf. Mindestens ebenso groß ist das Rätsel um den Todesfall auf einer kleinen abgelegenen Insel – und um einen scheinbar längst vergessenen Mord 10 Jahre zuvor… btb

2014: Andrea Bartz – Flashback. Was hast du damals getan?

Als Lindsay sich mit einer alten Freundin trifft, wird sie erneut mit den Geschehnissen von vor 10 Jahren konfrontiert. Damals brachte sich eine Freundin von ihr um – doch war es wirklich Selbstmord? Wieso behauptet Sarah, sie sei gar nicht auf der Party gewesen? Lindsay beginnt, in der Vergangenheit zu graben, und merkt schnell, dass sie sich anscheinend nicht an alles erinnern kann. Aber wieso – und was ist wirklich passiert? Und vor allem – wer von all den alten Bekannten, die sie wiedertrifft, hat mit dem Tod ihrer Freundin zu tun? Oder war es am Ende sie selbst, die Schuld daran hat? Heyne

2013: Ragnar Jónasson – Dunkel

Ragnar Jónasson hat mit Hulda eine großartig authentische Protagonistin geschaffen, die nicht dem Klischee des alternden depressiven Kommissars in skandinavischer Weite entspricht. Ja, Hulda ist fast in Rente – aber ganz anders drauf, als man im ersten Moment denkt…
Eine Polizistin kurz vor der Pensionierung soll damit abgelenkt werden, einen Cold Case zu untersuchen und so schonmal Platz für ihren Nachfolger in den laufenden Ermittlungen zu machen. Doch Hulda Hermannsdóttir sieht nicht ein, sich mit solch einer Beschäftigungsmaßnahme abspeisen zu lassen. Sie ermittelt – dabei holt ihre eigene Vergangenheit sie wie im Vorbeigehen ein und sie tritt in ein Wespennest… btb

2012: M.C. Beaton – Hamish Macbeth spuckt Gift und Galle

Eine große Stärke von M.C. Beatons Büchern sind die Charaktere, die einem in Erinnerung bleiben – ob man will oder nicht. Man will aber, denn auch diesmal hat der eigenwillige Hamish einen Fall zu lösen, bei dem er sehr viel mehr Verdächtige und Tatmotive hat, als er möchte. Eigentlich hasste so gut wie das ganze Dorf die neu zugezogene Trixie – aber wer hat sie vergiftet? Bastei Lübbe

2011: Camilla Sten – Das Dorf der toten Seelen

Die Bewohner eines ganzen Dorfes verschwinden. Gefunden werden nur eine an einen Schandpfahl gebundene, tote Frau und ein Baby… Sechzig Jahre später will Alice, eine junge Filmemacherin, deren Großmutter kurz vor dieser Tragödie das Dorf verlassen hatte, eine Dokumentation über Silvertjärn und die Vorfälle drehen. Doch vor Ort stellt sich bei ihr und ihrem Team das ungute Gefühl ein, nicht allein zu sein…
Das erste Buch von Viveca Stens Tochter Camilla Sten ist gruselig, spannend und verdammt gut erzählt. Man darf nicht erwarten, dass ihre Bücher zum Abklatsch der tollen Krimis ihrer Mutter werden – und das ist auch gut so. Denn Camilla Sten hat ihren eigenen Stil und erobert das Thriller-Genre. HarperCollins

2010: M.C. Beaton – Hamish Macbeth und das Skelett im Moor

Ausgerechnet nach Cnothan muss Hamish reisen, um eine Urlaubsvertretung für den dortigen Kollegen zu übernehmen. Dabei gilt Cnothan als das mürrischste Dorf Schottlands – was die Einwohner auch gleich eindrucksvoll unter Beweis stellen. Hamish versucht, sich durchzuschlagen, doch als dann ein Skelett auftaucht und die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass es sich um den unbeliebten Engländer handelt, den die Dorfbewohner aufgrund seiner Besserwisserei und überhaupt seiner Existenz noch weniger leiden konnten als alle anderen Menschen, hat Hamish auf einmal eine ganze Menge Verdächtige… Lübbe

2009: Inge Löhnig – Ich bin dein Tod

Dühnfort ist nach der Elternzeit zurück im Dienst. Allerdings hat er die Abteilung gewechselt und ist jetzt bei der „Operativen Fallanalyse“ – die eine beratende Abteilung für die leitenden Ermittler ist. Während Dühnfort merkt, dass es ihm zunehmend schwer fällt, die Ermittlungen nicht selbst zu leiten, stellen er und sein Team einen Zusammenhang zwischen verschiedenen Mordfällen her. Doch nicht alle Ermittler nehmen die Unterstützung seiner Abteilung positiv auf, und Dühnfort muss sich der Frage stellen, ob das die Lösung des Falls am Ende verhindern wird… Ullstein