1852: Thomas Chatwin – Post für den Mörder

Daphne Penrose, benannt nach Daphne Du Maurier – ist Postbotin der Royal Mail. Als in ihrem eigentlich beschaulichen Heimatort in Cornwall ein Mord geschieht und auch noch andere seltsame Dinge vor sich zu gehen scheinen, nimmt Daphne, die ja jeden kennt, den Ort und seine Bewohner genauer unter die Lupe. Denn schließlich kennt sie durch ihre Arbeit jeden- aber wie gut? Rowohlt

1820: Chris Carter – Jagd auf die Bestie

Robert Hunter ist wieder da – genauso wie Lucien Folter, der Fans der Buchreihe nicht unbekannt sein dürfte. Falls doch ist das aber kein Problem, denn auf eine verdammt geschickte Weise klärt Chris Carter seine Leser darüber auf, was es mit diesem Mann, der für Hunter das pure Böse ist, auf sich hat. Und Hunter und Garcia müssen sich auf einiges gefasst machen, denn Lucien Folter hat Pläne – und die betreffen bei weitem nicht nur Hunter selbst. Ullstein

1819: Brittany Cavallaro – Holmes und ich. Der Fall Jamie

Charlotte Holmes und Jamie Watson sind wieder da! Im dritten Band der Jugendbuchreihe zieht sich die Schlinge um Watson zu. Oder bildet er sich nur ein, dass jemand ihm etwas anhängen will? Charlotte ist währenddessen quasi verschwunden: Sie ist auf der Flucht vor Lucien Moriarty – oder sucht sie ihn? dtv

1813: Harlan Coben – Suche mich nicht

Harlan Cobens Bücher sind immer wieder eine echte Überraschung – zumindest die Wendungen, mit denen man einfach nicht rechnet und nicht rechnen kann, sind es! In „Suche mich nicht“ ist Simon (in Widerspruch zum Titel) auf der Suche nach einem seiner frei Kinder, ohne zu ahnen, was er damit lostritt. Oder gerät er vielmehr in etwas hinein, das er – und auch andere – ziemlich unterschätzt haben? Für Simon steht bei der ganzen Geschichte vor allem eine Frage im Raum: Wo ist seine Tochter? Goldmann

1808: Wulf Dorn – 21 -Dunkle Begleiter

Auf der Wiedereröffnung eines Clubs wird Nikka mit K.O.-Tropfen geradezu vergiftet – und stirbt. 21 Minuten ist sie tot, 21 Minuten ist sie an einem anderen Ort, bis ein erfahrener Ersthelfer sie wieder in diese Welt zurückholt. Seitdem hat Nikka das Gefühl, immer wieder einen Schatten zu sehen, der ihr folgt. Außerdem ist ihre beste Freundin Zoe, mit der sie im Club war, verschwunden. Nikka will sie finden und ist überzeugt, das auch zu können… oder wird sie doch langsam verrückt? cbj

1745: Ethan Cross – Ich bin die Rache

Maggie hatte sich am Ende des letzten Buchs der Reihe auf die Suche nach dem Taker gemacht, der vermutlich ihren Bruder entführt hat, als sie noch Kinder waren. Jetzt ist Maggie verschwunden, und Marcus und Ackerman machen sich auf die Suche nach ihr. Die Spur, der sie folgen, endet in einem Indianerreservat, in dem einige Sachen am Gesetz vorbeizulaufen scheinen – wo ist Maggie da hineingeraten? Und ist der Taker in der Nähe oder war Maggie einer falschen Fährte gefolgt? Bastei Lübbe

1733: Ellison Cooper – Todeskäfig

Sayer Altair wird zu einem grausamen Tatort gerufen: Die Leiche eines Mädchens wird gefunden. Sie ist in einem Käfig eingesperrt und unter Drogen gesetzt worden. Sayer, die eigentlich gerne an ihrer Forschung zu den Gehirnstrukturen von Serienmördern weiterarbeiten möchte, bekommt es mit einem Täter zu tun, der besessen ist – und der alles tun wird, um seinen Plan zu vollenden… Ullstein

1709: Kathryn Croft – Während du schläfst

Tara erwacht neben ihrem Nachbarn. Nackt. Aber das ist nicht Schlimmste: Lee hat ein Messer in der Brust. Tara versucht zu verbergen, dass sie vor Ort war. Natürlich wird ermittelt – und Tara fragt sich, was passiert ist. Doch nach und nach stellt sich heraus, dass anscheinend jeder in ihrer Umgebung lügt… von ihrem Mann und ihrer Tochter über die Nachbarn und den Stalker, der sie schon länger verfolgt bis zu dem Ermittler, der die Wahrheit ans Licht bringen soll… Rütten & Loening

1699: Tammy Cohen – Heute wirst du sterben

Hannah ist in der Psychiatrie, obwohl sie vorher ein scheinbar perfektes Leben hatte. Als zwei Mitpatientinnen sich selbst töten, glaubt sie, dass es kein Selbstmord war – sondern Mord. Stimmt das und ist sie in Gefahr? Oder was passiert da gerade, während Hannahs Mutter versucht, die ganze Wahrheit über Hannahs Geschichte herauszufinden? blanvalet

1666: Interview mit Chris Carter (Braunschweiger Krimifestival)

Seine Bücher sind unglaublich blutig – und gleichzeitig wahnsinnig beliebt. Chris Carter ist mit seinen Protagonisten Hunter & Garcia extrem erfolgreich. Im Interview hat der derzeit in London ansässige Autor erzählt, wie viel von ihm in Hunter und Garcia steckt, wie geplottet (oder ungeplottet) er schreibt, was für Musik er mag und vieles mehr. Homepage von Chris CarterBraunschweiger Krimifestival

Zur Rezension von „Blutrausch – Er muss töten“

1664: Donato Carrisi – Diener der Dunkelheit

Eine Ode an die Finsternis: Ein Mädchen – Sam – taucht 15 Jahre nach ihrem Verschwinden wieder auf – und kann sich nur stückweise an die vergangenen Jahre erinnern. Während Dr. Greene in therapeutischen Gesprächen herauszufinden versucht, wo sie gewesen ist und wer sie gefangen gehalten hat, ist Privatermittler Bruno Genko auf der Suche nach  einem Ausgleich für sein vermurkstes Leben – und versucht, den Fall Sam selbst zu lösen.  Das hochspannende Buch „Diener der Dunkelheit“ dürfte bei weitem nicht nur Carrisi-Fans gefallen,  bietet diesen aber ein Sahnehäubchen obendrauf.  Atrium (bei Politycki & Partner)

1640: Chris Carter – Blutrausch. Er muss töten

Der neunte Fall für Hunter und Garcia verdient wieder einmal die Bezeichnung „ultra violent“ – die Abteilung des LAPD, in der Hunter arbeitet. Erneut gilt es, einen besonders brutalen Serientäter zu jagen. Dass die beiden gezwungen sind, mit dem FBI zusammenzuarbeiten, macht die Sache nicht unbedingt einfacher…  Ullstein

1635: Ethan Cross – Ich bin der Hass

Francis Ackerman junior vs. den Gladiator: Nahtlos an den vorhergehenden Band anschließend müssen sich Ackerman und Marcus in „Ich bin der Hass“ diesmal gemeinsam einer großen Herausforderung stellen. Dabei ist es für Ackerman vielleicht die viel schwierigere Aufgabe, der Forderung seiner Therapeutin nachzukommen und sich mit „seinem“ Hund zu beschäftigen – ausgerechnet einem Shih Tzu … Bastei Lübbe

1634: Ethan Cross – Ich bin der Zorn

Francis Ackerman junior als „verdeckter Ermittler“? Das macht in einem Hochsicherheitsgefängnis vielleicht sogar Sinn… Die technischen Neuerungen dieser Haftanstalt sollen per Messung am Körper der Gefangenen Gewaltakte und Straftaten vorhersehen und verhindern. Marcus Williams traut dem technischen Schnickschnack nicht, und der Judaskiller scheint sich unter den Häftlingen zu befinden und Pläne zu haben, deren Ausmaß die Shepherd Organization noch nicht abschätzen kann… Bastei Lübbe

1633: Ethan Cross – Ich bin der Schmerz

Mit Band 3 der Shepherd-Reihe geht es für Francis Ackerman junior so richtig als Eingemachte – unter anderem an die eigene Vergangenheit. Doch längst nicht nur das beschäftigt den Serienmörder und seinen „Gegenspieler“ Marcus Williams… Bastei Lübbe

1632: Ethan Cross – Ich bin die Angst

In Band 2 der Shepherd-Reihe jagen Marcus Williams und seine Kollegen den Anarchisten. Der trinkt das Blut seiner Opfer, und leider ist der zweite Teil – für Caro der Tiefpunkt der bisherigen Bücher dieser Reihe -auch ansonsten arg klischeebehaftet. Notwendig ist er aber dennoch, denn er schaltet entscheidende Weichen für das, was in den nächsten Büchern passiert.  Bastei Lübbe

1631: Ethan Cross – Ich bin die Nacht

Francis Ackerman Junior ist bestimmt vielen ein Begriff, und doch hat Caro sich lange nicht an die Shepherd-Reihe von Ethan Cross herangewagt. Jetzt hat sie alle bisher erschienenen Bücher hintereinander weggelesen, auch wenn eigentlich jedes auch kleine Schwächen aufweist. Band 1 – „Ich bin die Nacht“ ist der Auftakt, und schon da führt Ethan Cross so einiges an interessanten Personen, Action und Handlung zusammen … Bastei Lübbe

1627: Paul Cleave – Die Saat des Killers

Joshua kann nach 16 Jahren endlich sehen. Allerdings nur, weil sein Vater, der von einem Serienkiller ermordet wurde, ihm seine Augen vermacht hat. Was Joshua und seine Mutter ebensowenig ahnen wie die Transplantationsärztin: Eins der Augen gehörte nicht seinem Vater, sondern dem Serienkiller, der bei dem Vorfall ebenfalls getötet wurde. Was das mit Joshua macht und was ein zelluläres Gedächtnis ist, ist die eine Seite der Geschichte – dass jemand Rache für den Tod des Mörders üben will, eine ganz andere… Heyne

1619: Bill Clinton & James Patterson – The president is missing

Präsident Duncan ist in einer brenzligen Lage: Der Kampf gegen den Terrorismus ist hochaktuell, politisch brenzlige Themen nehmen ihn in Anspruch und seine Gegner wollen ihn eigentlich gerne aus dem Amt heben. Als eine Bedrohung, die noch viel größer ist als gedacht, Amerika und den Rest der Welt überschattet, bleibt Duncan nichts anderes übrig, als aus dem Verborgenen zu operieren. Doch das spielt seinen Gegnern in die Hände, denn: The president is missing… Droemer

1618: Dan Chaon – Der Wille zum Bösen

Ein stilistisches und inhaltliches Feuerwerk: Psychologe Dustin hat einen Patienten, der glaubt, einem Serienmörder auf der Spur zu sein – und einen Bruder, der vor 27 Jahren seine Eltern getötet hat. Jetzt wird sein Bruder aufgrund neuer Beweise für unschuldig erklärt und sein Patient Aqil zieht ihn in ein Karussel aus Ermittlungen, Wahn und Wahrheit. Woher kommt das Böse? Dan Chaon führt  seine Leser in einen Strudel aus Geschichten, die er nicht nur inhaltlich, sondern auch stilistisch auf besondere Weise verwebt. Heyne

1604: Christian Carayon – Dunkler See der Angst

Marc Edouard, Professor für Geschichte, lebt seit seiner Jugend mit der Angst. Ebenso wie sein Heimatort, denn vier zeltende Jugendliche wurden zu Marcs eigener Jugendzeit brutal überfallen, drei von ihnen ermordet. Einen Schuldigen haben die Ermittler gefunden – oder eher ihm diese Taten zugeschrieben.
Der stille Professor beginnt ein Forschungsprojekt, mit dem er ergründen will, was diese Vorgänge mit den Menschen gemacht haben – und kommt dabei der eigentlichen Wahrheit  immer näher… btb

1580: Ray Celestin – Höllenjazz in New Orleans

Der Axeman geht um – und er verlangt, dass Jazz gespielt wird! Ray Celestin lässt uns in „Höllenjazz in New Orleans“ tief in die Zeit des Jazz eintauchen und verbindet eine atmosphärische Geschichte um verschiedene Menschen mit einem spannenden Fall, der auf wahren Begebenheiten beruht. Piper

1579: Joanna Cannon – Der Sommer der schwarzen Schafe

Mrs. Creasy ist verschwunden.  Die ganze Nachbarschaft munkelt die verschiedensten Dinge, und Grace und Tilly beschließen, diesen Sommer Mrs. Creay zu suchen – und Gott. Der soll schließlich überall sein. Und je weiter sie suchen und je heißer es wird, desto mehr Geheimnisse aus der Siedlung kommen ans Tageslicht. Eines davon jedoch ist besonders… Limes

1574: Brittany Cavallaro – Holmes und ich. Unter Verrätern

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Der zweite Band mit Charlotte Holmes und Jamie Watson ist für beide eine Reise – zu Watsons Familie, zu Holmes Familie, nach Berlin und auch zu ihren eigenen Gefühlen. Eine erfolgreiche Adaption des berühmten Detektiv-Stoffs für Jugendliche, die aber auch Erwachsenen gefallen wird. dtv

1572: Jeff Cohen – Eine Leiche auf Abwegen

Samuel Hoenig ist zurück – und er beantwortet weiterhin Fragen für seine Klienten. Als eine junge Frau ihn fragt, wer der ihr unbekannte Ehemann ist, landet Samuel in einem Hexenkessel zwischenmenschlicher Beziehungsverwirrungen. Die sind für ihn als Asperger-Betroffener besonders verwirrend und er bräuchte eigentlich dringend Janet Washburn an seiner Seite – besonders, als der Ehemann dann auch noch ermordet in Samuels Büro gefunden wird… blanvalet

1567: Daniel Cole – Hangman

Das neue Buch von Daniel Cole setzt den ersten Band „Ragdoll“ nahtlos fort. Mit Spannung, ein wenig Selbstironie und einem kleinen Schuss Humor an der richtigen Stelle führt der Autor uns dennoch zu Abgründen und aktuellen, wichtigen Themen, die man beim „Spiel des Mörders“ erst einmal erkennen muss. Falsche Fährten gibt es genug – ebenso wie markante Charaktere! Ullstein

1547: Agatha Christie – Passagier nach Frankfurt

Ein auch Fans meist unbekanntes Agatha-Christie-Buch? Das ist ja fast schon undenkbar – und doch ist „Passagier nach Frankfurt“ genau das, denn auf Deutsch wurde es nur in einer Sammlung veröffentlicht, die nicht im Buchhandel zu haben war. Für Fans der Queen of Crime ist das Buch natürlich Pflichtlektüre, aber auch alle anderen Krimileser dürften ihre Freude daran haben. Atlantik Verlag

1544: Brittany Cavallaro – Holmes und ich. Die Morde von Sherringford

Wenn ihr dachtet, dass alle möglichen Szenarien, in die man Holmes und Watson setzen kann, bereits mit diversen Fernsehserien wie Elementary oder einigen Romanreihen aufgebraucht sind – dann belehrt euch das Buch von Brittany Cavallaro eines Besseren. Jamie Watson, Nachfahre von John Watson, kommt auf ein Internat und trifft dort Charlotte Holmes, Nachfahrin des berühmten Detektivs. Eigentlich will er Kontakt vermeiden – was aber nicht mehr geht, als sie gemeinsam eines Mordes verdächtigt werden. Da bleibt wohl nichts anderes übrig, als gemeinsam zu ermitteln.. dtv

1514: Chris Carter – Death Call

Bei Anruf Tod: Ein offenbar wahnsinniger und extrem gewitzter Serienkiller bringt seine Opfer auf grausame Weise um – und lässt einen Freund oder Angehörigen das ganze per Videochat live miterleben. Hunter und Garcia finden heraus, welche Absicht der Mörder damit verfolgt. Aber können sie ihn stoppen, bevor er das nächste Mal zuschlägt? audible

1504: Matthew Costello & Neil Richards: Cherringham – Landluft kann tödlich sein (Folge 3 & 4)

Zwei neue Fälle für das ungleiche Ermittlerduo Sarah und Jack, in denen die beiden vor neue Herausforderungen gestellt werden: Ein Mord und ein Diebstahl der besonderen Art lassen Sarah und Jack zur Höchstform auflaufen. Dabei behält die Reihe jedoch ihren Charme bei, der aus einer Mischung von englischem Flair und mordernen Elementen besteht. Lübbe Audio