1911: Stefanie Koch – Kommissar Lavalle. Die Karte des Todes

Kommissar Lavalle bekommt Briefe, jeden Freitag einen, in dem ein möglicher Mörder ihm dunkle Ankündigungen schickt. Anscheinend will er ihn herausfordern. Aber warum? Dann verschwindet eine Jugendliche, und Lavalle und sein Team versuchen mit Hochdruck, sie zu finden. Gleichzeitig muss sich Lavalle mit seiner Exfrau auseinandersetzen, versucht Ann Stahl, in die er verliebt ist, für sich zu gewinnen und will seinen Töchtern gerecht werden. Gar nicht so einfach, und dann setzt ihm sein Chef auch noch einen Praktikanten vor die Nase, mit dessen Vater Lavalle eine Vorgeschichte hat. audible

1910: Ruth Ware – Der Tod der Mrs Westaway

Die junge Hal ist nicht nur chronisch pleite, jetzt sind auch noch brutale Kredithaie hinter ihr her, um Geld von ihr einzutreiben. Da kommt das unerwartete Erbe ihrer angeblichen, das sie antreten soll, gerade recht. Hal ist jedoch klar, dass es sich um eine Verwechslung handeln muss, auch wenn sie tatsächlich Harriet Westaway heißt. Dennoch weiß sie keinen anderen Ausweg, als sich durchzumogeln, um wenigstens die größten Schulden zu begleichen. Vor Ort, in der Gemeinschaft der Familie Westaway, stellt sie jedoch schnell fest, dass die Sachlage nicht so einfach ist wie gedacht und dass sie zwar nicht die Erbin sein kann, ihre wirkliche Mutter doch etwas mit dieser Familie zu tun hatte. Und dass die Familie Westaway Geheimnisse hat, die Hal gefährlich werden könnten… dtv

1909: Jessica Fellowes – Die Schwestern von Mitford Manor. Gefährliches Spiel

Louisa ist weiterhin bei den Mitfords beschäftigt, als auf Pamelas Geburtstagsfeier – sie wird 18 – ein junger Mann zu Tode kommt. Verdächtigt wird das Dienstmädchen Dulcie, mit der sich Louisa gut versteht. Gleichzeitig macht eine Räuberinnenbande die Gegend unsicher, und nicht nur Louisa hat alle Hände voll zu tun. Piper

1908: Jessica Fellowes – Die Schwestern von Mitford Manor. Unter Verdacht

Ein historischer Kriminalroman, der im London der 20er Jahre spielt? Absolut mein Ding! Louisa ist 19 und nicht gerade in einer glücklichen Situation. Da bekommt sie die einmalige Chance, bei den Mitfords zu arbeiten, einer bekannten und berühmt-berüchtigten Familie. Sie freundet sich geradezu mit Nancy an, einer der Töchter, die gerne Abenteuer erlebt und Louisa in eine Ermittlung zum Tod einer Freundin der Familie hineinzieht. Gleichzeitig hat Louisa weiterhin mit den Problemen zu kämpfen, die sie nicht ganz hinter sich lassen konnte…
Neben dem Fall, um den es geht, ist das Buch auch für Fans historischer Romane geeignet – denn er beamt einen zurück in die damalige Zeit! Piper

1907: Max Annas – Morduntersuchungskommission

Max Annas hat mit „Morduntersuchungskommission“ ein wichtiges und ernstes Buch geschrieben, in dem Protagonist Otto Castorp einen Mord an einem Mosambikaner untersucht. Zunächst ist dieser Fall Aufgabe der Morduntersuchungskommission, doch als sich mögliche rassistische Motive abzeichnen, unterbindet die Stasi weitere Ermittlungen. Solche Verbrechen gibt es in der DDR schlicht und einfach nicht. Otto Castorp kann damit nicht leben und macht auf eigene Faust weiter – ohne Rücksicht auf die Gefahr, in die ihn das möglicherweise selbst bringt. rowohlt

1905: Allen Eskens – Die Schatten, die wir verbergen

Wer den ersten Band mit Joe Talbot gelesen hat („Das Leben, das wir begraben“) kommt an diesem Buch nicht vorbei: Mit „Die Schatten, die wir verbergen“ legt Allen Eskens erneut ein hochspannendes, aber auch in Teilen dramatisches Buch vor, das nicht einfach nur fesselnd ist, sondern eine tiefgründige Geschichte erzählt. Festa Verlag

1903: Markus Heitz – Der Tannenbaum des Todes

Mit der schwarzhumorigen Anthologie von Fantasy-Bestsellerautor Markus Heitz macht ihr definitiv nichts falsch: Geschichten, die vor schwarzem Humor und überraschenden Wendungen nur so strotzen und in denen es dennoch richtig (kriminell) zur Sache geht – macht euch auf was gefasst! Mit dieder Folge endet unsere Vorstellung der diesjährigen Weihnachts- und Winterbücher. Wir hoffen, dass für euch etwas dabeigewesen ist und hören uns ab sofort wieder mit den un-weihnachtlichen Krimi- und Thriller-Rezensionen! Knaur

1902: Shari Lapena – Der zehnte Gast

Zehn Gäste und zwei Hotelmitarbeiter werden durch Sturm und Eisregen im Mitchell´s Inn von der Außenwelt abgetrennt. Dann fällt der Strom aus – und es gibt eine Leiche. Was erst wie ein Unfall aussieht, entpuppt sich als Mord, und in diesem geradezu klassischen Whodunit-Szenario ist natürlich die Frage: Wer ist der Mörder?
Shari Lapenas neues Buch hat alles, was ein Closed-Up-Szenario braucht, und ist dennoch kein Abklatsch vorhandener Bücher. Jeder der Anwesenden scheint ein Geheimnis zu haben, aber welches davon reicht aus, um dafür zu töten? Lübbe

1901: Charlotte MacLeod (Hrsg.): Mörderische Bescherung

In dieser Weihnachtsanthologie hat Charlotte McLeod 13 Weihnachts-Kurzkrimis versammelt, die dem Fan der klassischen Kriminalliteratur ein Lächeln aufs Gesicht zaubern dürfte. Von Reginald Hill bis zu Elizabeth Peters ist die Bandbreite groß, und Charlotte McLeod leitet jede Geschichte kurz ein, was dem ganzen einen wunderbaren Rahmen gibt. Mit neuen Figuren und altbekannten Ermittlern kann man sich so auf ein kriminelles und manchmal auch mörderisches Weihnachten einstellen. Dumont

1900: Ella Danz – Eisige Weihnachten

Wenn die Familie an Weihnachten zusammenkommt, ist oft Ärger vorprogrammiert. Wenn selbige Familie sich in einem Hotel in der Ödnis treffen will, um Heiligabend zu feiern, und dieses Hotel leider schon seit dem 21.12. geschlossen hat, macht das die Stimmung nicht unbedingt besser. Kerstin sieht sich aber auch mit der Notlösung – beheiztes Hotel, aber ohne Personal – letztendlich in keiner glücklichen Lage, denn es gibt ziemlich viele Unfälle. Zu viele, als dass es sich um Zufälle handeln könnte. Aber wer hat seine Finger im Spiel und warum? Gmeiner

1898: Tatjana Kruse – Tannenduft mit Todesfolge

Wo Tatjana Kruse draufsteht, steckt eine Menge Spannung gepaart mit viel und oft schwarzem Humor drin. So verhält es sich auch bei den un-besinnlichen Weihnachts-Kurz-Krimis der Autorin, die für alle Weihnachtsfreunde und -hasser gleichermaßen eine perfekte Einstimmung auf die Zeit sein dürfte, in der alles ruhig und freundlich ist – oder in der vielleicht doch der eine oder andere Diebstahl oder sogar Mord die stille Nacht stört… Haymon

1897: JB Lawless – Tod in der Bibliothek

Nicht nur bei Agatha Christie liegen Leichen in der Bibliothek – auch in Irland findet man 1957 ausgerechnet im evangelischen Haushalt von Colonel Osborne ein toter katholischer Priester in diesen Räumlichkeiten. Detective Strafford und sein Kollege Jenkins müssen herausfinden, wer dem Geistlichen Böses wollte. Scheinbar war er bei den meisten beliebt. Anscheinend aber nicht bei allen, und so schlagen sich Strafford und Jenkins durch ein Geflecht von Halbwahrheiten und Geheimnissen… KiWi

1896: P.D. James – Der Mistelzweig-Mord

Heute stelle ich den ersten Band mit weihnachtlichen Kurzkrimis vor, und er ist nicht nur von einer der ganz großen des britischen, klassischen Kriminalromans, sondern hat auch einen wunderbaren Einband und vier spannende Kurzgeschichten. In zwei von ihnen ist Adam Dalgliesh der Protagonist, den ihr aus P.D. James sonstigen Werk kennen solltet!Droemer

1895: Brian Flynn – Die Morde von Mapleton

Mit „Die Morde von Mapleton“ starten wir in die diesjährige Vorstellung von Weihnachts- und Winterkrimis hier in der Krimikiste! Und was wäre besser geeignet als ein klassischer, britischer Krimi, der mit einem Mord nach dem Dinner am Weihnachtsabend beginnt und einen sehr marplehaften und sherlockianischen Ermittler mitbringt Dumont

1894: Volker Klüpfel und Michael Kobr – Draussen

Klüpfel und Kobr, deren berühmten Kommissar Kluftinger die meisten Krimifans kennen dürften, haben mit „Draussen“ ihren ersten Thriller veröffentlicht. Die große Frage ist natürlich, ob die beiden Autoren, die ja sonst eher humorvolle Bücher schreiben, auch im Thriller-Genre punkten können. Die Handlung des Buches hat es in sich: Ein Überlebenskampf im Wald, dem sich die beiden Teenager Cayenne und Joshua gemeinsam mit ihrem Vaterersatz Stephan stellen müssen, artet aus, als ihnen ein unbekannter Feind zu nahe kommt. Ist er wirklich unbekannt? Stephan hat die beiden jahrelang darauf vorbereitet, unter den widrigsten Umständen zu überleben… Ullstein

1893: Marc Raabe – Zimmer 19 (Buch und Audio)

Heute bekommt ihr gleich die doppelte Portion Krimikiste: Steffi und Caro haben für euch „Zimmer 19“ von Marc Raabe rezensiert. Sie stellen euch das Paperback (Caro) und das Hörbuch (Steffi) vor – ob sie sich darüber einig sind, wie der 2. Fall für den besonderen Ermittler Tom Babylon ist, hört ihr hier! Ullstein (Buch) Hörbuch Hamburg (Audio)

1891: Karin Fossum – Die Stille bringt den Tod

Ragna Riegel ist eine kleine, ruhige und recht normale Frau. Als Sejer sie befragt, weil sie einen Mord begangen hat, will er selbst erst kaum glauben, dass Ragna wirklich einen Menschen getötet hat. Nach und nach deckt er gemeinsam mit ihr die Geschichte ihres Lebens auf – und muss der Frage nachgehen, ob wirklich jeder zum Mörder werden kann.
In ihrer gewohnt ruhigen und besonderen Ausdrucksweise erzählt Karin Fossum die Geschichte einer Frau – und eines Mordes… Piper

1889: Interview mit Håkan Nesser (Braunschweiger Krimifestival)

„Never trust a crime author“: Håkan Nesser schreibt deutlich mehr als Kriminalromane. Seine Bücher sind kleine Welten, in denen entweder seine Protagonisten Van Veeteren oder Barbarotti unterwegs sind oder weitere einprägsame Charaktere das Leben auf ihre Weise intepretieren und leben. Für mich ging ein Traum in Erfüllung – nicht nur eine Lesung mit dem Autor, den ich schon so ewig lese und liebe, sondern auch 20 Minuten Interviewzeit. Und dass Barbarotti nächstes Jahr wiederkommt, dürfte nicht nur Dietmar Bär sehr freuen…!
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1887: Interview mit Karsten Dusse (Braunschweiger Krimifestival)

„Wenn ich ein Interview mache, mache ich ein Interview“ – das könnte für ein achtsames Umgehen mit der Krimikiste gelten. Was Karsten Dusse, selbst Rechtsanwalt und außerdem humorvoller und netter Schriftsteller, sonst noch zu seinem unterhaltsamen Krimi „Achtsam morden“ zu sagen hatte, wie das so ist mit der Einteilung in Genres, ob er selbst achtsam lebt und was als nächstes schriftstellerisches Projekt ansteht – das hört ihr in unserer neusten Folge!
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1885: Interview mit Judith Arendt (Braunschweiger Krimifestival)

Im Interview mit der Krimikiste hat die wunderbare Judith Arendt uns verraten ob sie plottet oder nicht, wie viel Helle in ihr selbst steckt (oder wie viel von ihr in der Protagonistin), ob Bengt für ihre Leserinnen ein Traummann ist oder als Softie gesehen wird, warum ihre Krimis gerade in Dänemark spielen und wie es mit Helle weitergeht. Die vielseitige, tolle und supernette Autorin schreibt übrigens unter mehreren Pseudonymen – auch darüber haben wir geklönt! Hier geht es zur Bildergalerie der Lesung auf Facebook

1884: Mons Kallentoft & Anna Karolina – In den Klauen des Falken

Ein Wechsel beim Mittäter: Für den fünften Band der Zack-Herry-Reihe hat sich Mons Kallentoft Anna Karolina als Co-Autorin ins Boot geholt. Sie ist auch Krimiautorin, zusätzlich war sie früher Polizistin. Diesmal geht der neue Fall Zack Herry in mehrfacher Hinsicht an die Nieren, und er muss sich mehr als einmal fragen, wem er trauen und woran er noch glauben kann. Tropen

1883: Interview mit Bernhard Aichner (Braunschweiger Krimifestival)

Ein Märchen über Liebe und Kokain: Bernhard Aichners neuer Thriller „Der Fund“ hat nicht nur bei seinem Kollegen Sebastian Fitzek, sondern auch bei den Lesern so richtig eingeschlagen. Im Interview verrät Bernhard Aichner mehr über seine Protagonistin Rita Dalek, warum sich am Ende doch alles um die Liebe dreht und ob auch mit dem Tod der Hauptfigur noch gelten kann „Alles wird gut“.
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1882: Alex Beer – Unter Wölfen

„Preisgekrönt und hochgelobt“ ist beiweitem keine Übertreibung, denn eine Auszeichnung jagt die nächste: Alex Beer hat gerade erst den österreichischen Krimipreis bekommen, direkt danach folgte der Leo-Perutz-Preis, und wenn man ihre Bücher liest weiß man auch, warum diese Auszeichnungen mehr als berechtigt sind.
In „Unter Wölfen“ erleben wir Leser mit Isaak Rubinstein, einem jüdischen ehemaligen Antiquar, das Jahr 1942 in Nürnberg mit. Isaak sucht für sich und seine Familie einen Ausweg, raus aus Deutschland, und lässt sich auf eine Abmachung ein: Die Widerstandsbewegung seiner Ex Clara schafft ihn und seine Familie heimlich in ein anderes Land, dafür lässt er sich in die Gestapo einschleusen. Als Ermittler, der einen Mord aufklären soll. Neben dem Mordfall ist Isaak daher damit beschäftigt zu verhindern, dass seine Tarnung auffliegt. Was er nicht weiß: Der Ermittler, an dessen Stelle er gerückt ist, ist nicht tot, wie der Widerstand annimmt… Limes

1881: Interview mit Geir Tangen (Braunschweiger Krimifestival)

Krimiautor, Krimiblogger und Lehrer – zwei Parallelen haben Geir Tangen und ich schonmal! Im Interview haben wir gemeinsam über seine Bücher, die Krimi- und Thrillerlandschaft Norwegens (und der restlichen Welt) und darüber geplaudert, wie sein Heimatort Haugesund darauf reagiert hat, als Mordschauplatz in seinen Romanen zu dienen. Als offen, extrem nett und außerdem fantastischer Autor präsentiert der Norweger sich im Gespräch – auch wenn es um die ernsteren oder düsteren Elemente seiner Bücher geht. Hier geht es zur Facebook-Bildergalerie der Lesung

1880: Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer – Die Diagramme des Todes

True Crime, der einem unter die Haut geht und erneutes geniales Buch in der Zusammenarbeit zweier Autoren, die man gelesen haben muss: Fallanalytiker Axel Petermann und Autor Claus Cornelius Fischer haben das Beste aus ihren beiden Welten zusammengebracht – Fachkenntnis und Schriftstellerei.
Der zweite Fall für Kiefer Larsen ist eine echte Herausforderung – für ihn als Ermittler ebenso wie für seine Partnerin. Aber auch wir Leser lernen vielleicht neue Grenzen an uns kennen, denn Larsen jagt einen Serienmörder, der es auf Prostituierte abgesehen hat und diese bestialisch ermordet. Da man als Leser mitverfolgt, wie Larsen ermittelt und was im Täter vorgeht bzw. was dieser tut gibt es durchaus Szenen in diesem Thriller, die einen schlucken lassen, besonders, da das Buch ja als True-Crime einen wahren Hintergrund hat.
Spannend und gleichzeitig absolut fundiert haben Axel Petermann und Claus Cornelius Fischer einen weiteren True-Crime-Roman geschaffen, der dem Leser auch die Figur von Kiefer Larsen näherbringt. Knaur

1879: Interview mit Lars Lenth (Braunschweiger Krimifestival)

In seinen Büchern wimmelt es nur so vor schrägen Vögeln: Wie diese Charaktere entstehen, ob sein Protagonist Leo Vangen ihm selbst ähnlich ist, ob er selbst andere Musik hört als seine Bösewichte und vieles mehr hat uns der norwegische Autor Lars Lenth im Interview verraten. Er ist übrigens ein Profi im Fliegenfischen und hat bereits eine schräge Serie gemeinsam mit einem Comedian zu diesem Thema gedreht – auch darüber verrät er im Gespräch mehr!
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1877: Interview mit Katrine Engberg (Braunschweiger Krimifestival)

Katrine Engberg war Tänzerin und Choreografin. Jetzt schreibt sie höchst spannende Kriminalromane mit sehr individuellen Charakteren, die in ungewöhnlichen Settings aufeinandertreffen. Wie sie ihre Bücher entwickelt, was der Heizungsraum eines alten Observatoriums mit Hitchcock zu tun hat – das erfahrt ihr im Interview mit der Autorin, das Katrine Engberg aufgrund ihrer hervorragenden Deutschkenntnisse übrigens auf Deutsch mit uns führte. Und wer wissen will, wie der Anfang ihres aktuellen Buches „Blutmond“ auf Dänisch klingt, sollte auch unbedingt reinhören…!
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1876: Robin Stevens – Mord hinter den Kulissen

Der siebte Fall für Wells & Wong spielt auf und neben den Brettern, die die Welt bedeuten: An einem Londoner Theater. Eigentlich will Onkel Felix sie mit dem Aufenthalt dort endlich mal von Mord und Verbrechen fernhalten, doch es kommt, wie es kommen muss: Zwischen Konkurrenzkämpfen, vielen Geheimnissen, einigen Grippefällen und den Proben zu „Romeo und Julia“ kommt es zu einem Mord. Natürlich können Daisy und Hazel da die Füße nicht stillhalten – und suchen hinter und zwischen den Kulissen nach dem Mörder … Knesebeck

1875: Interview mit Alex Beer (Braunschweiger Krimifestival)

Alex Beer ist vieles: Frischgebackene Gewinnerin des österreichischen Krimipreises, eine Recherchequeen, eigentlich Daniela Larcher und nicht zuletzt Schöpferin genialer historischer Kriminalromane. Auf dem Braunschweiger Krimifestival habe ich mit ihr über ihren Protagonisten August Emmerich, die Epochen, über die schreibt und noch einiges mehr gesprochen. Wollt ihr wissen, welcher Herausforderung Emmerich und Winter im nächsten Band begegnen und wie es mit einer Verfilmung aussieht? Dann solltet ihr unbedingt reinhören! Auch über ihre neue Reihe mit Isaak Rubinstein verrät die Autorin einiges.
Bilder von der Lesung mit Alex Beer in Braunschweig findet ihr auf unserer Facebook-Seite!

1873: Sebastian Fitzek – Das Geschenk

Das neue Buch von Sebastian Fitzek hat den kurzen, prägnanten Titel „Das Geschenk“ – doch was es mit diesem Geschenk auf sich hat, bleibt und Lesern lange verborgen. Milan hingegen, dem Protagonist des Thrillers, bleiben alltägliche Dinge verborgen: Er ist Analphabet und kann nicht lesen und schreiben. Nicht einmal seine Freundin weiß das. Doch als eines Tages ein Mädchen in einem Auto einen Zettel an die Schreibe hält und Milan ihm unbedingt helfen will, beginnt ein Stein zu rollen, der Milan am Ende zu einer Wahrheit führt, die sein ganzes Leben verändert. Fluch oder Segen – Geschenk oder Hölle?
Hochspannend – ein „echter Fitzek“ – und mit viel Feingefühl, mit dem er seinen Lesern das Thema Analphabetismus näher bringt, bereitet uns Sebastian Fitzek mindestens eine schlaflose Nacht. Es sei denn, ihr fangt morgens an zu lesen, denn aufhören ist kaum möglich… Droemer