KK 743: Jon Osborne – Töte mich

[aartikel]3785760655:left[/aartikel]Sei bereit. Sei schnell. Sei gnadenlos. Nathan Stiedowe hat einen Plan: Er will der perfekte Killer sein. Seine Vorbilder sind „Meister“ ihres Fachs, kaltblütige Monster wie Charles Manson. Nathan ahmt ihre Taten nach und begeht die grausamsten Morde der Geschichte ein zweites Mal, jedoch ohne die Fehler zu machen, derentwegen seine Idole geschnappt wurden. Sein Meisterwerk soll eine Frau werden, die ihm vor vielen Jahren entkommen ist. Sie ist ein schwieriges Ziel, denn ihr Job ist es, Serienkiller zur Strecke zu bringen … Carola Nümann meint: „Rasant, spannend und überraschend – alles, was ein guter Krimi oder Thriller braucht.“ (Buchinfos)

KK 742: André Igler – Das falsche Fräulein

[aartikel]3701177457:left[/aartikel] Albin Schwarz ist jetzt 54 Jahre alt und Oberst im Landeskriminalamt Wien. Und soll für seinen Chef eine heikle Aufgabe übernehmen – ein schwuler deutscher Politiker will privat mit seinem Lebensgefährten den Lifeball besuchen. Doch im Hotel, das Schwarz für den Besucher vorab inspiziert, findet sich ein totes Zimmermädchen. Was sich zuerst als unangenehme, aber banale Aufgabe präsentierte, mutiert blitzartig zu einer turbulenten Hetzjagd durch Wiens Schwulenszene. Und dann wird auch noch der Sekretär des Politikers tot aufgefunden. War es ein Terrorakt? Oder doch eine Beziehungstat aus Eifersucht? Und wieso ist das Zimmermädchen kein Zimmermädchen? Und was hat die fesche Polizeipsychologin damit zu tun? Und welche Rolle spielt die Staatsanwaltschaft Sankt Pölten? Wie sich das für Wien gehört, ist am Ende alles anders, als es zu Anfang ausgesehen hat. Lars Glindkamp meint: Lesenswert, da es wunderbar wienerisch ist. (Buchinfos)

KK 741: Marina Heib – Der Bestatter

[aartikel]3492272061:left[/aartikel] Sie nennen ihn den »Bestatter«, weil er bei jeder Leiche einen Bibelvers hinterlässt. Der tote Junge auf der Waldlichtung ist bereits sein viertes Opfer. Das vierte tote Kind. Kommissar Christian Beyer und seine Sonderermittler müssen den Täter finden, bevor er noch einmal zuschlagen kann. Doch noch immer gibt es keine Spur, nichts, was die Opfer verbindet … Carola Nümann stellt den ersten Band der Reihe vor. (Buchinfos)

KK 740: Ian Hamilton – Die Wasserratte von Wanchai

Die Kosmopolitin und auf Geldeintreibungen spezialisierte Agentin Ava Lee lässt sich von niemandem einschüchtern. Mit messerscharfem Verstand und unkonventionellen Ermittlungsmethoden hat sie bisher noch jeden Fall gelöst. Ihr Auftraggeber: ein mächtiger, dubioser und im Untergrund weltweit vernetzter Mann aus Hongkong. Ihr Auftrag: Sie soll einem alten Freund helfen, dessen Neffe um fünf Millionen Dollar betrogen wurde. Ian Hamilton schickt uns mit seiner Figur Ava Lee rund um den Globus, deckt die internationale Verflechtung diverser Finanzmärkte auf und hat eine moderne Heldin geschaffen, deren Ausstrahlung sich weder Männer noch Frauen entziehen können. Christian Heinrich stellt den ersten Band mit Ava Lee vor. (Buchinfos)

KK 739: Klaus-Peter Wolf – Traumfrau

Die perfekte Frau. Davon träumen fünf Männer in der deutschen Provinz. Was als Schnaps­idee bei einer Skatrunde beginnt, nimmt durch einen Lottogewinn unerwartet Form an. Die Traumfrau aus dem Katalog. Bildhübsch, sexy, fleißig und stumm soll sie sein. Aber als das Modell aus Thailand eintrifft, kommt alles anders als gedacht … Eine Besprechung von Simone Schultze. (Buchinfos)

KK 738: Friedrich Ani – Gottes Tochter

Romeo und Julia im heutigen Deutschland: Rico aus Rostock und Julika aus München – bei einem nächtlichen Fest lernen sie sich kennen und kommen nicht mehr voneinander los. Doch wie in Shakespeares Stück droht die Liebe an persönlicher Schuld und der gesellschaftlichen Realität zu scheitern. Zwei Verbrechen und die Vergangenheit Ricos im Dunstkreis politisch fragwürdiger Freunde lösen eine Katastrophe aus … Christian Heinrich stellt dieses Buch vor, übrigens dieses Mal kein Fall für Süden! (Buchinfos)

KK 737: Árni Thórarinsson – Todesgott

Der Reporter Einar wird von Reykjavík in die tiefste Provinz versetzt. Widerwillig versucht er, sich in Akureyri im hohen Norden Islands zurechtzufinden. Die Menschen dort sind verschroben, das Leben fließt eher ereignislos dahin, und Einar langweilt sich gehörig. Bis zwei merkwürdige Mordfälle die kleine Gemeinde erschüttern … Petra Böhnke-Cappel meint: Es fehlte mir etwas die Spannung! Und erst am Schluss habe ich verstanden, warum das Buch überhaupt „Todesgott“ heißt. (Buchinfo)

KK 736: Daniela Larcher – Zu Grabe

An der altehrwürdigen Wiener Alma Mater Rudolphina-Universität wurde Professor Vitus Novak ermordet. Und ausgerechnet Leander Lorentz, ein Freund von Chefinspektor Otto Morell, soll ihn umgebracht haben. Novak war Archäologe und einer von mehreren Ausgrabungsteilnehmern in Syrien, die nach dem sagenumwobenen Schatz des Alulim suchten. Einer der Teilnehmer kehrte seinerzeit von dieser Expedition nicht zurück und gilt seither als verschollen. Hat diese Ausgrabung etwas mit dem Mord an dem Professor zu tun? Morell eilt seinem Freund zu Hilfe und stößt auf ein Netz von Intrigen, Korruption und Verrat. Miriam Voßmann meint: Das Lesen hat mir einfach Spaß gemacht. Die Story hat alles, was ein Krimi in meinen Augen braucht: Spannung, Witz und liebenswerte Hauptdarsteller. (Buchinfos)

KK 735: Frank Schätzing – Abgründiges & Teuflisches (Audio)

Ein Verrückter in der Sauna, ein Mord à la carte, der rätselhafte Tod des Tünnes zu Köln und ein mörderisches Märchen vom Witz und dem Tod. Teils tragisch, teils komisch, immer spannend spinnt Frank Schätzing seine Geschichten um die Schattenwelt der kleinen Gauner. Der Autor selbst liest seine Krimis, die dem Erzählband „Keine Angst“ entnommen sind. Christian Heinrich über die Kurzkrimis, hier als Audible-Version.

KK 734: Chris Carter – Der Vollstrecker

Ein Priester wird geköpft, seiner Leiche ein Hundekopf aufgesetzt. Eine Frau verbrennt bei lebendigem Leibe in einem verlassenen Haus. Eine weitere wird an den Füßen aufgehängt und in ihrer eigenen Badewanne ertränkt. Detective Robert Hunter und sein Kollege Garcia sind auf der Jagd nach einem brutalen und gewissenlosen Killer. Ein Killer ohne Erbarmen, der weiß, was seine Opfer am meisten fürchten. Carola Kruse meint: Besser als Simon Beckett! (Buchinfos)

KK 733: Mons Kallentoft – Blutrecht

Das Wasser des Schlossgrabens ist schwarz und ruhig. Der Hund schaut hinunter, dann bellt er krampfartig.
Irgendetwas stimmt da nicht. Da ist etwas im Wasser, was dort nicht sein sollte. Das ist kein Reh.
Ein dunkler Umriss, eine Gestalt. Blondes Haar. Ein zur Seite gedrehtes Gesicht. Ein Mund.
Der Hund bellt weiter, bis ans Ende aller Zeiten. Susanne K. meint: Wieder einmal ein sehr gelungener Krimi. Spannend, wunderbare Sprache. (Buchinfos)

KK 732: Raouf Khanfir – Wittgenstein

Wittgenstein. Zweiundfünfzig Dörfer und drei Städtchen in einer hügeligen, bewaldeten Landschaft. Weit weg von Marco H., in dessen leicht aus den Fugen geratenes Leben die Erbschaft eines Hauses fällt. Deshalb zieht er von Montreal in die südwestfälische Provinz. Doch die alte Heimat ist auch eine neue Fremde. Ein ehemaliger Nachbar aus Kanada scheint über jeden seiner Schritte informiert, ebenso der Geist der Großtante, deren Haus er bewohnt. Und auf der Landstraße zwischen den Dörfern werden immer wieder Leichen gefunde … Silvia Landschoof meint: Geschichte, Krimi und Erzählung sind außergewöhnlich. Der Autor kann mit Worten Bilder malen. Mein Fazit: Ein Buch für Leser, die das Besondere suchen. (Buchinfos / Video)

KK 731: Lars Arffssen – Verarschung

Ein Killer geht um in Schweden. Er enthauptet Rentiere. Bald findet er offenbar auch ein erstes menschliches Opfer: den einzigen nicht veröffentlichten Krimiautor des Landes. Die Stockholmer Polizei steht unter Erfolgszwang und verhaftet Lizzy Salamander, denn verdächtiger als die schwer tätowierte und irgendwie auch schwer gestörte Hackerbraut kann man ja wohl nicht sein. Mikael Blomberg mag nicht an Salamanders Schuld glauben. Das flachbrüstige Mädchen, das auf dem Überwachungsvideo mit dem Kopf des erfolglosen Schriftstellers Fußball spielt, sieht ihr allerdings verflucht ähnlich. Dem Leser stellen sich derweil viele Fragen: Haben Schweden eigentlich immer Sex? Ist «Svenjamin» ein jüdischer Name? Wie schmeckt Heringlakritz? Und was ist dran an dem explosiven Gerücht, die Möbel dieser großen schwedischen Kette seien von Adolf Hitler persönlich entworfen worden? Carola Kruse meint: Eine absolut gelungene Parodie! (Mehr beim Verlag)

KK 730: David Jackson – Ausgestoßen

Für den jungen New Yorker Detective Callum Doyle bricht eine Welt zusammen, als man seinen Partner und besten Freund Joe erschossen neben der Leiche einer Prostituierten auffindet. Kurz darauf wird sein neuer Partner von einer ferngesteuerten Bombe zerfetzt. Callum gerät unter Verdacht. Die Kollegen meiden ihn. Und dann findet er unter dem Scheibenwischer seines Wagens einen Brief: Ein Unbekannter droht jeden zu töten, der Callum nahesteht. Um seine Familie zu schützen, verlässt er Frau und Tochter. Ihm bleibt nichts außer der Frage, wer ihn so sehr hasst. Und welchen Preis er zu zahlen bereit ist, um sein altes Leben zurückzubekommen …  Susanne meint: Der Inhalt hält leider nicht, was der Klappentext verspricht. (Buchinfos)

KK 729: Daniel Easterman – Die zweite Kreuzigung

Am Morgen des ersten Weihnachtstags werden auf einem englischen Landsitz der alte Gerald Usherwood und sein Freund ermordet aufgefunden – gekreuzigt im Arbeitszimmer. Ethan, Kriminalkomissar und einer von Usherwoods Enkeln, wird verdächtigt, die grausame Tat begangen zu haben. Doch gemeinsam mit der Archäologin Sarah findet er bald heraus, dass die Ursachen des Mordes zu den Tagen der ersten Christen zurückführen. Eine atemlose Jagd durch Europa und Nordafrika beginnt. Carola Kruse meint: Sehr spannend, aber zu blutig und an einigen Stellen zu platt! (Buchinfo).

KK 728: Walter Leitner – In höchsten Tönen

Ausgerechnet Paul Kosmak, der immer mit einer Pudelhaube herumläuft, soll den Mordfall im Notenarchiv eines Wiener Spitzenorchesters lösen? Der Kosmak ist zwar ein Freund von Frauen und Mayonnaise-Eiern, aber wahrlich kein Liebhaber klassischer Musik.Zufällig ist der Tote sein Spielkamerad aus Kindertagen. Getarnt als Nachfolger des ermordeten Archivars dringt der Kosmak ins Konzerthaus ein. Wenn nur keiner merkt, dass er von Tuten und Blasen keine Ahnung hat … Melanie Kottig meint: Schwieriges Buch mit vielen Einschüben, die einige Längen verursachen. Ideal für künftige Krimischreiber! (Buchinfos)

KK 727: Yrsa Sigurdardottir – Geisterfjord

Drei junge Leute aus Reykjavík planen, ein heruntergekommenes Haus in einem verlassenen Dorf in den kargen Westfjorden Islands wieder aufzubauen; sie ahnen nicht, welch gewaltige Ereignisse sie damit in Gang setzen. In einer Kleinstadt am anderen Ende des Fjords ermittelt zur selben Zeit Polizistin Dagný gemeinsam mit Freyr, einem Psychologen, in einer Reihe von unnatürlichen Todesfällen. Welche Geheimnisse bergen die staubigen Polizeiakten aus dem vorigen Jahrhundert? Und warum hat Freyr auf einmal das Gefühl, dass sein verschollener Sohn noch am Leben sein könnte? Erst als die Verbindung zwischen diesen rätselhaften Geschehnissen sichtbar wird, enthüllt sich die grausige Wahrheit. Petra Böhnke-Cappel hat ihre allererste Rezension für uns eingesprochen und ist voll des Lobes: Für mich einer der besten Thriller, die ich bisher gelesen habe! Spannung von Anfang bis Ende! (Buchinfo)

KK 726: Georg Haderer – Der bessere Mensch

Schäfer ist zurück – und er ist besser gelaunt denn je. Schließlich war der Polizeimajor in seinem letzten Fall dem Wahnsinn wesentlich näher als der Aufklärung der Morde. Der Pharmaindustrie sei Dank geht es ihm nun bestens. Fast zu gut, findet Assistent Bergmann, als sich sein Chef pillengestärkt und manisch rechthaberisch in die Ermittlungen stürzt: Ein Nationalrat im Ruhestand liegt tot in seinem Arbeitszimmer. Von seinem Kopf ist nicht mehr viel übrig, nachdem der Täter ihn mit Phosphorsäure übergossen hat. Die DNA-Spur allerdings führt zu einem Verbrecher, der seit fünfzehn Jahren tot ist. Wenig später wird ein türkisches Mädchen mit einem Messer in der Brust in der elterlichen Wohnung gefunden. In heiligem Zorn auf den tyrannischen Vater übt Schäfer Selbstjustiz und wird geradewegs nach Salzburg strafversetzt, wo der Fall eine dramatische Wendung erfährt … Stefan Baumgartner meint: War „Schäfers Qualen“ das Lehrstück, „Ohnmachtspiele“ die Gesellenprüfung hat Georg Haderer mit „Der bessere Mensch“ sein bisheriges Meisterwerk abgeliefert. Ganz eindeutig das beste Buch und für mich absolutes Sommerhighlight. (Verlagsinfo)

KK 725: Tom Hillenbrand – Teufelsfrucht

Der ehemalige Sternekoch Xavier Kieffer  hat der Haute Cuisine abgeschworen und betreibt in der Luxemburger Unterstadt ein kleines Restaurant, wo er seinen Gästen Huesenziwwi, Bouneschlupp und Rieslingpaschtéit serviert. Doch dann bricht eines Tages ein renommierter Pariser Gastro-Kritiker tot in seinem Restaurant zusammen – und plötzlich steht Kieffer unter Mordverdacht. Als dann noch sein alter Lehrmeister spurlos verschwindet, beschließt der Luxemburger, die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen; sie führen ihn bis nach Paris und Genf. Dabei stößt er auf eine mysteriöse, außergewöhnlich schmackhafte Frucht, auf gewissenlose Lebensmittelkonzerne und egomanische Fernsehköche. Immer tiefer taucht Kieffer in die von Konkurrenzkampf und Qualitätsdruck beherrschte Gourmetszene ein – und erkennt, was auf dem Spiel steht. Simone Schultze meint: Geschmackvoll und spannend – eben was für Genießer! (Buchinfos)

KK 724: Jed Rubenfeld – Todesinstinkt

Die Panik am 16. September 1920 ist groß: Ein gewaltiges Bombenattentat vor dem Bankierhaus J.P. Morgan erschüttert die Wall Street und fordert eine Vielzahl von Toten und Verletzten. Wer steckt hinter dem Anschlag? Jimmy Littlemore, Detective der New Yorker Polizei, nimmt die Ermittlungen auf. Noch ehe er dem ersten Hinweis folgen kann, stellt sich ihm das übermächtige FBI in den Weg. Doch Littlemore ermittelt unbeirrt weiter und kommt bald einer ungeheuren Intrige auf die Spur. Carola Kruse meint: Ein Roman mit einer guten Mischung aus historisch belegten Tatsachen und fiktionaler Handlung! (Buchinfos)

KK 723: Christobel Kent – Blutrache

An einem heißen Sommertag verschwindet in Florenz ein kleines Mädchen – und taucht nicht mehr lebend auf. Fünfzehn Jahre später wird in einer Winternacht die Leiche ihres vermeintlichen Mörders gefunden. Celia war seiner Zeit gerade in Florenz angekommen. Jetzt wird sie Zeugin, wie die Vergangenheit zurückkehrt, um blutige Rache zu üben … Miriam Voßmann meint: Der Toskana-Krimi „Blutrache“ ist für Leser des Romans „Die Tränen der Signora“ vielleicht genau der richtige Lesestoff. Für mich hatte der Kriminalroman leider einige Längen, so dass mich die Handlung nicht fesseln konnte. (Buchinfos)

KK 722: Stuart MacBride – Blinde Zeugen

Die Angst geht um unter den polnischen Einwanderern in Aberdeen. Keiner weiß, wer von ihnen als nächstes mit ausgestochenen Augen und mehr tot als lebendig irgendwo in der Stadt gefunden wird. Die Briefe, die der Täter an die Polizei schickt, lassen jedenfalls keinen Zweifel daran, dass er auf der Jagd nach immer neuen Opfern ist. Von denen kann oder will keiner den Ermittlern weiterhelfen, und der einzige Zeuge ist ein Pädophiler auf der Flucht. DS Logan McRae und seine Kollegen stehen unter gewaltigem Druck, der noch verstärkt wird durch den Verdacht der Korruption in den eigenen Reihen. Zu allem Überfluss ist McRae auch noch ins Visier von Aberdeens mächtigster Unterweltgröße geraten – der Sommer in der Stadt aus Granit verspricht heiß zu werden …  Susanne meint: Viel zu lang, viel zu schnodderig geschrieben. (Buchinfos)

KK 721: Rosa Cerrato – Der Fluch vom Valle della Luna

Ein Fluch scheint auf der Genueser Familie Pisu zu liegen: Ein Todesfall jagt den anderen, „natürlich“ ist keiner davon, und auf dem Grab findet sich jedes Mal ein Kranz mit den Initialen O.M. – ogu malu, der Böse Blick. Keiner der vorgeblichen Unfälle wird zur Anzeige gebracht, doch mit ihrem todsicheren Gespür für Scherereien hat Nelly Rosso bald auch diese dubiose Geschichte am Hacken, deren Wurzeln tief in die sardische Vergangenheit der Familie Pisu reichen. Carola Kruse meint: „Ein Buch für den Italienurlaub oder laue Sommernächte!“ (Buchinfos)

KK 720: Carlotto/Abate – Ich vertraue dir

Vertraue niemandem, aber bring die anderen dazu, dir zu vertrauen. Und dann verrate sie. Mit diesem Lebenskonzept hat es Gigi Vianello schon weit gebracht. In seinem Gourmet-Restaurant auf Sardinien serviert er nur erstklassige Gerichte. Das große Geld verdient er dagegen auf andere Weise – im internationalen Handel mit manipulierten und chemisch verseuchten Lebensmitteln. Doch irgendwann holen ihn seine skrupellosen Methoden ein. Simone Schultze meint: Eine ganz neue Sicht auf das Böse! (Buchinfos)

KK 719: Wolfgang Burger – Der fünfte Mörder

Beinahe wäre Kriminaloberrat Gerlach Opfer eines Bombenanschlags geworden: Vor seinen Augen explodiert der Geländewagen eines bulgarischen Zuhälters. Wenig später ereignen sich weitere rätselhafte Morde, und Gerlach kommt der Verdacht, es könne sich ein Bandenkrieg anbahnen. Als er zu ermitteln beginnt, wird er von oberster Stelle zurückgepfiffen. Ausgerechnet jetzt hat der Heidelberger Kripochef gute Gründe, sich ernsthafte Sorgen um seine pubertierenden Töchter zu machen, und zu allem Übel nimmt auch sein Liebesleben eine unvorhergesehene Wendung. Justyna Orzechowska meint: „Spannende Ermittlungen zwischen zwei Fronten! Auch zum Nachdenken über Gut und Böse, über richtig und falsch geeignet …“ (Buchinfos)

KK 718: Lotte und Søren Hammer – Schweinehunde

Wer sind die Toten, die von zwei Schulkindern in einer Turnhalle entdeckt werden? Was haben die fünf Männer verbrochen, dass sie so grausam ermordet wurden?
Dänemark steht unter Schock. Kommissar Konrad Simonsen und sein Team müssen den Mörder finden, bevor eine Hetzjagd das ganze Land erschüttert. Miriam Voßmann meint: Dieser Debütroman ist mal ein ganz anderer Krimi. Er lebt weniger durch spannende Ermittlungen oder Miträtseln als vielmehr dadurch, dass man als Leser auch einbezogen wird. Mit wem kann ich mich identifizieren? Wie ist mein moralischer Standpunkt? Lässt man sich darauf ein, macht das Lesen wirklich Spaß! (Buchinfos)

KK 717: Christine Tapking – Toter als tot

Als Friedrich beim Spaziergang mit seinem Hund Fridolin im Gebüsch eine Leiche findet, ahnt er drei Dinge nicht: erstens, dass der Tote bis zum Eintreffen der Polizei verschwindet, zweitens, dass er dem Mann am nächsten Morgen beim Einkaufen begegnet, und drittens, dass er noch einen Tag später unter Mordverdacht steht: Denn dann wird der frisch zugezogene Immobilienmakler tatsächlich tot aufgefunden – erdrosselt mit Fridolins Hundeleine. Lars Glindkamp hat beim Lesen die Beine aus dem Fenster baumeln lassen und fühlte sich nach der Lektüre richtig beschwingt! (Buchinfos)

KK 716: Katharina Winter – Sturmnächte

Als Carla in das alte Herrenhaus in der Eifel zieht, das sich seit Jahrzehnten im Besitz der Familie befindet, erlebt sie bald einige Überraschungen. Nachts spukt es und sie findet alte Briefe, die von einer großen geheimen Liebe zeugen, die tragisch endete. Doch dann entdeckt sie im Garten ein Grab, dessen Kreuz ihren eigenen Namen trägt – und muss erkennen, dass das düstere Geheimnis dieses Hauses ihr eigenes ist und dass nur sie die Wahrheit ans Licht bringen kann. Carola Kruse meint: „Ein Buch für einen stürmischen Herbstabend!“ (Buchinfos)

KK 715: Therese Philipsen – Blutschande

Als die elfjährige Cecilie auf dem Schulweg spurlos verschwindet, herrscht in dem dänischen Küstenstädtchen Espergærde heller Aufruhr. Während sich die Medien auf den Fall stürzen, erhält die junge unkonventionelle Polizistin vor Ort, Liv Moretti, Unterstützung von einer nationalen Sonderkommission. Denn Cecilies Verschwinden wird mit einem früheren Fall in Verbindung gebracht. Fieberhaft wird überall nach Cecilie gefahndet. Und dann wird das Mädchen an einem Ort gefunden, an dem niemand es vermutet hätte … Jost Hindersmann empfiehlt das Buch allen, die die Krimis von Jussi Adler-Olsen lieben und gern noch mehr dänische Krimis lesen möchten. (Infos)

KK 714: Drei Autoren im Schatten von Mankell

Die zweite Portion der Schwedenhappen mit …

– Leif GW Persson – Der sterbende Detektiv (Infos)
– Jens Lapidus – Mach sie fertig (Infos)
– Hakan Nesser – Die Wahrheit über Kim Nowak und den Mord an Berra Albertsson (Infos)

Jost Hindersmann über drei Autoren, die in Schweden Superstars sind, aber in Deutschland immer noch im Schatten von Mankell und Wallander stehen.