1472: Arthur Escroyne – Die Kirschen in Nachbars Garten

Arthur und Rosy sind Eltern – und haben eine moderne Arbeitsteilung: Rosy arbeitet wieder voll und Arthur kümmert sich um den gemeinsamen Sohn. Die Beziehung der beiden leidet darunter, und beide schauen ein wenig zu deutlich auf die „Kirschen in Nachbars Garten“ – denn die sind ja bekanntlich die rötesten und leckersten. Aber Rosy steht gleichzeitig vor einem mysteriösen Fall, bei dem ein Mann hinterrücks erstochen wurde. Kann sie all das unter einen Hut bringen und können sie und Arthur wieder zueinander finden, oder endet hier ihre gemeinsame Geschichte? Pendo (Piper)

1414: Marc Elsberg – Helix

Ein Hörbuch, das den Hörer zum Umdenken zwingt und ein einfaches Partei ergreifen unmöglich erscheinen lässt, da doch viele Parteien gute Argumente haben. So wird der Hörer durch ein Szenario geführt, das entstehen könnte, wenn man es mit den Eingriffen in die Natur zu gut meint. RandomHouseAudio

1399: Tim Erzberg – Hell-Go-Land

Melanie lies sich fesseln von einer Geschichte, die auf Deutschlands abgelegensten Polizeiposten spielt. Anna Krüger kehrt zurück in ihre alte Heimat um dort auf der Polizeistation zu arbeiten und wird dort nicht nur von positiven Erinnerungen übermannt. audio|media

1385: Arthur Escroyne – Mit Schirm, Charme und Kanone

schirmchamreundArthur und seine Frau Rosy sind zurück – und diesmal ist die Situation für sei selbst brenzlig : Rosy ist hochschwanger und es ist eine Risikoschwangerschaft. Gut, dass sie in eine extrem gute Klinik verlegt werden kann. Gut, dass es ihr langsam besser geht. Nicht so gut, dass der Klinikchef unter Mordverdacht steht – Rosy kann das Ermitteln natürlich nicht sein lassen… Pendo Verlag

1357: Lukas Erler – Auge um Auge

augeumauge

Der Freund eines blinden Kunsthistorikers wird ermordet. Er versucht herauszufinden, warum und von wem. Unterstützt wird Cornelius Teerjong dabei von seiner Freundin, der Journalistin Jenny Urban. Mit „Auge um Auge“ beginnt Lukas Erler eine neue Reihe um den blinden Ermittler.  btb

1245: Interview mit Veit Etzold (Braunschweiger Krimifestival)

interview etzold„Der Totenzeichner“ ist das vierte Buch aus der Reihe um Pathopsychologin Clara Vidalis, mit der Veit Etzold unter anderem die Spiegel-Bestsellerliste gestürmt hat. Um zu erfahren, wie er auf die Idee für diesen Thriller gekommen ist, welche Rolle seine Frau, die Rechtsmedizinerin Saskia Etzold, für seine Bücher spielt und noch einiges mehr hat sich Caro aus der Krimikiste mit ihm zum Interview auf dem Braunschweiger Krimifestival getroffen.

1237: Veit Etzold – Der Totenzeichner

totenzeichnerEine Buchrezension von Caro Kruse. Ein Leichenfund gibt der Berliner Polizei Rätsel auf. Dem Mordopfer wurden mysteriöse Zeichen in die Haut geritzt, die Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, bekannt vorkommen. Handelt es sich um kultische Symbole? Als die Obduktion der Leiche weitere grausame Details ans Licht bringt, wird klar, dass es einen ähnlichen Modus Operandi schon einmal gab: Vor zehn Jahren versetzte ein Serienkiller den Westen der USA in Angst und Schrecken. Einen Sommer lang trieb er dort sein Unwesen, bevor er sich mit der blutigen Botschaft verabschiedete: »It’s not over, ’til it’s over«. Ist der Totenzeichner zurückgekehrt? Bastei Lübbe

1201: Sigge Eklund – Das Labyrinth

eklundLabyrinthEine Buchrezension von Caro Kruse. Martin und Åsa Horn sind so sehr mit sich selbst beschäftigt, dass für ihre elfjährige Tochter Magda kaum Aufmerksamkeit übrig bleibt. Als Magda plötzlich vermisst wird und der Verdacht die Eltern trifft, begeben sie sich auf eine nervenaufreibende Spurensuche – ebenso wie Tom, Martins loyaler Kollege, und die Schulkrankenschwester Katja, die vor Magdas Verschwinden Narben und blaue Flecken am Körper des Mädchens entdeckt hatte. Dumont Buchverlag

1189: Michael Naseband, Mike Engel – Alt mit Schuss

altmitschussEine Buchvorstellung von Kristine Greßhöner. Michael Naseband war echter Mordermittler, Polizeichef am Flughafen Priština und zuletzt TV-Cop auf Sat1. Kein Wunder, dass ihn dauernd jemand erkennt, obwohl er inzwischen in Düsseldorf ein gemütliches Kneipenwirt-Dasein genießt. Das ändert sich, als ihn eine junge Frau bittet, nach ihrer vermissten Freundin zu suchen, die tags zuvor bei einem ausufernden Junggesellinnenabschied an der »längsten Theke der Welt« verschütt ging. Naseband übernimmt den Auftrag. Doch dabei lernt er eine neue, dunkle Seite der Stadt kennen – und legt sich mit den falschen Leuten an. Emons

1186: Arthur Escroyne – Schüsse im Shortbread

schuesse_shortbreadEine Buchrezension von Caro Kruse. Für Rosy und Arthur läuten die Hochzeitsglocken, die Stimmung ist famos, als sie in der Kathedrale von Gloucester standesgemäß vor den Erzbischof von Canterbury treten. Eigentlich waren danach Flitterwochen an der Côte d’Azur geplant. Doch Rosies Trauzeugin macht ihnen einen Strich durch die Rechnung: Sie hat den schwierigen Job des Chief Detective im schottischen Hochland ergattert und ist gleich mit ihrem ersten Fall heillos überfordert. In einem Hotel in Caithness wurde ein Blutbad angerichtet. Vier Personen, darunter ein angesehener Pianist, kamen dabei ums Leben. Unerschrocken verlegen Rosy und Arthur ihre Hochzeitsreise nach Schottland und ahnen noch nicht, dass sie dadurch das Leben der hochschwangeren Rosy aufs Spiel setzen … Pendo Verlag

1150: Arthur Escroyne – Aufschrei in Ascot

AufschreiAscotEine Buchrezension von Caro Kruse.

Ausgerechnet in Ascot, beim wichtigsten Pferderennen des Vereinigten Königreichs, wird ein beliebter Sportmoderator erstochen. Jung, verheiratet, Vater eines Babys, ein Mann im Bilderbuchglück. Inspector Rosemary Daybell vermutet eine Verbindung zur Derby-Mafia, doch ein Außenstehender kommt hier schwer hinein, eine Polizeikommissarin erst recht nicht. Ein Earl hingegen bekäme eher Zutritt, vor allem wenn er sich den Anschein gibt, er wolle hohe Summen in seine Pferdezucht investieren. Kurzum – ihr Lebensgefährte Sir Arthur muss ran. Doch Arthur hat ein Problem: Er hat panische Angst vor Pferden und reitet erbärmlich schlecht. Trotzdem, hoch zu Ross wird Arthur in die Mafia eingeschleust und gerät im Galopptempo in die düsteren Machenschaften von Pferdenarren, Buchmachern und reichen Rennstallbesitzern … Piper Verlag (Pendo)

1083: Åke Edwardson – Das dunkle Haus

edwardson_dasdunklehausEine Buchbesprechung von Kristine Greßhöner.

Nach zwei Jahren Auszeit kehrt Kommissar Erik Winter nach Göteborg zurück. Er kommt genau zur rechten Zeit. Die Stadt wird von dem blutigen Mord an einer jungen Frau und ihren beiden kleinen Kindern erschüttert. Bald hält man ihren Mann für den Mörder, doch Winters Instinkt sagt ihm etwas anderes. Gegen alle Widerstände beginnt er zu ermitteln. Kann er eine Treibjagd verhindern? ULLSTEIN

1063: Uta Eisenhardt – Jenseits von Böse

uta-eisenhardt-jenseits-von-boeseEine Buchbesprechung von Kristine Greßhöner.

Schockierende Tatsachenberichte von ungeheuerlichen Kriminalfällen, Menschen, die im Wahn so Furchtbares getan haben, dass sie es selbst nicht fassen können, Psychopathen, deren kaputte Seelen sie zu grausamen Monstern machen. Uta Eisenhardt wirft einen Blick hinter sonst verschlossene Türen, in den Maßregelvollzug, wo psychisch kranke Verbrecher oft für immer weggesperrt werden. Sie spricht mit Tätern, Richtern und Gutachtern über unfassbare Verbrechen, bei denen Vorstellungskraft und Recht an ihre Grenzen stoßen. VERLAG

994: Lukas Erler – Bilanz des Todes

lukaserler_bilanzdestodesBodenschätze in der Arktis, ein verschwundenes Forschungsschiff, Mord und Korruption in Brüssel – Mit Bilanz des Todes legt Lukas Erler den dritten Band seiner packenden und rasanten »Ölspur-Trilogie« vor und beendet die Reihe um seine sympathischen Antihelden Thomas Nyström und Anna Jonas mit einem fulminanten Showdown. (Verlag) Eine Buchvorstellung von Susanne Kellersmann.

918: Bartosch Edström – Der Klang des Todes

Der Stargeiger Raoul Liebeskind wird tot aus dem Meer gezogen. Er hatte sich für Tonaufnahmen zusammen mit den vier Frauen eines Streichquartetts auf eine einsame Schäreninsel zurückgezogen. Kommissarin Ebba Schröder steht vor einem Abgrund menschlicher Gefühle. Jede der Frauen könnte für Raouls Tod verantwortlich sein, denn alle haben ihn geliebt … Eine Buchvorstellung von Petra Böhnke. (Verlag)

867: Eriksson – Bleierne Schatten

Als Lasse Bergmann, einst investigativer Fernsehjournalist, heute heruntergekommener Säufer, tot in seiner Wohnung im Stockholmer Süden aufgefunden wird, bekommt die junge Kriminalinspektorin Margret Mattson den Auftrag, diesen wenig glanzvollen Routinefall aufzuklären. Gemeinsam mit dem wegen Gewalt im Dienst suspendierten Ex-Polizisten Verner Lindgren entdeckt sie, dass aus Lasses Archiv wichtige Unterlagen über die sogenannte Bordellaffäre, die Schweden vor Jahren erschütterte, verschwunden sind. Führt diese Spur bis in die Gegenwart? Margret und Verner tauchen immer tiefer ein in eine Welt, in der die einen Männer junge Mädchen kaufen und die anderen gut daran verdienen, bis schließlich Margret selbst sich auf einen tödlichen Handel einlässt. Eine Buchvorstellung von Kristine Greßhöner. >>> Verlag

866: Exner – Die Segeberg-Connection

Gisela ist nach Schleswig-Holstein gezogen, wo sie für das Landeskriminalamt ermittelt. Kaum angekommen, ereilt sie ein Hilfeschrei aus dem Harz. Ihre alte Freundin Lilly Höschen fühlt sich bedroht. Bereits zwei alte Kollegen sind auf merkwürdige Weise ums Leben gekommen und sie fürchtet, dass sie die Dritte ist. Dabei hat Gisela alle Hände voll zu tun. In ihrer Nachbarschaft wohnen Männer mordende Frauen. Eine Buchvorstellung von Carola Nümann. >>> Verlag

KK 829: Helmut Exner – Sauschlägers Paradies

Menschen verschwinden spurlos auf einem geheimen Friedhof. Das Ehepaar Sauschläger, zwei Oberharzer Originale, lässt sich in seiner Naivität mit der Russenmafia ein. Lilly Höschen, die schrullige Oberstudienrätin, und ihr Neffe Amadeus werden in diese Vorgänge verstrickt, die Kommissar Schneider und seine Mitarbeiterin Gisela Berger zu lösen versuchen. Ein ziemlich schräger Kriminalfall, wie er wohl nur im Harz passieren kann. Carola Nümann meint: Ein wunderbar witziger Krimi mit passendem Lokalkolorit. (Buchinfos)

KK 775: Helmut Exner – Walpurgismord

Am Walpurgistag 1990 verschwinden Miriam und Georg Besserdich spurlos. Sie wollten eine Moorwanderung im Harz unternehmen, um allein zu sein und über ihre Probleme zu reden. Amadeus, der zwölfjährige Sohn des Ehepaars, wird von seiner schrulligen Großtante Lilly aufgezogen. Zwanzig Jahre später werden Lilly und Amadeus mit mehreren merkwürdigen Verbrechen konfrontiert. Unter anderem findet Lilly in ihrem Garten eine ermordete Frau. Was geschah wirklich vor zwanzig Jahren? Könnte es sein, dass der totgeglaubte Georg Besserdich seine Finger im Spiel hat? Wieder ist Walpurgis, und wieder geschieht etwas Schreckliches. Amadeus und seine skurrile Großtante Lilly haben nur Zeit bis Mitternacht. Dann muss der Fall gelöst sein, oder ein weiterer Mensch stirbt. Carola Nümann meint: „Endlich mal wieder ein toller, gut lesbarer Regionalkrimi mit Witz und extrem viel Spannung!“ (Buchinfos)

KK 745: Jürgen Edelmayer – KnieFall

Tim Strecker, eigentlich Knie-Model für Werbeaufnahmen, wird zum Detektiv wider Willen. Er soll Warendiebstähle und Unterschlagungen aufklären. Unerschrocken ermittelt er drauflos. Statt zu befragen, flirtet er. Statt Informationen einzuholen, gibt er die wenigen preis, die er hat. Dann wird es ernst: Eine Leiche fällt ihm buchstäblich vor die Füße. Gut, dass er Freunde hat, die ihm helfen: Le Meur, ein französischer Kommissar im Exil, und „Maschine“, ein Computerhacker mit besten Beziehungen. Kann das Trio einen weiteren Mord verhindern? Simone Schultze meint: Toller Titel-Hund! (Buchinfos)

KK 729: Daniel Easterman – Die zweite Kreuzigung

Am Morgen des ersten Weihnachtstags werden auf einem englischen Landsitz der alte Gerald Usherwood und sein Freund ermordet aufgefunden – gekreuzigt im Arbeitszimmer. Ethan, Kriminalkomissar und einer von Usherwoods Enkeln, wird verdächtigt, die grausame Tat begangen zu haben. Doch gemeinsam mit der Archäologin Sarah findet er bald heraus, dass die Ursachen des Mordes zu den Tagen der ersten Christen zurückführen. Eine atemlose Jagd durch Europa und Nordafrika beginnt. Carola Kruse meint: Sehr spannend, aber zu blutig und an einigen Stellen zu platt! (Buchinfo).

KK 633: Elsebeth Egholm – Der Menschensammler

Dicte Svendsen ist sofort zur Stelle, als die grausam entstellte Leiche einer jungen Frau vor dem Stadion in Århus gefunden wird. Zunächst scheint die einzige Spur ein Springerstiefel zu sein, den ein kleines Mädchen zufällig mit der Handykamera festgehalten hat. Ist der Mann mit den Stiefeln derselbe, der Frauen für perverse Sexspiele in Kneipen aufgabelt? Oder ist der Mord ein weiterer Akt einer internationalen Serie politisch motivierter Gewaltverbrechen? Simone Schultze stellt vor: „Der Menschensammler“ von Elsebeth Egholm, als Taschenbuch bei atb (9,95€, 441 Seiten). Hier klicken, um die Besprechung anzuhören:

KK 230: Sabine Ernst – Der Krieger

Auf einem Bauernhof in der Senne werden zwei grausam zugerichtete Leichen gefunden. Alle Indizien deuten auf einen Racheakt hin. Der Täter scheint die Gewohnheiten seiner Opfer genau gekannt zu haben. Einige Tage später wird im benachbarten Herford ein alter Mann Opfer eines Verbrechens. Das Ermittlerteam um Hanna Brandt vermutet eine Beziehung zwischen beiden Taten. Tatsächlich stellt sich heraus, dass die drei Mordopfer vor einigen Jahren in einen rätselhaften Vorfall verwickelt waren.

Sprecherin: Kristine Greßhöner.

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KK 227: Birgit Lautenbach, Johann Ebend – Totenseelen, Natascha Manski – Mörderische MarschMenschen

Mit viel Ironie, schwarzem Humor und einem feinen Gefühl für die Absurditäten des alltäglichen Lebens erzählt Natascha Manski in den acht Kurzgeschichten von ihren Mörderischen MarschMenschen. Wer steckt wirklich hinter den plötzlichen Todesfällen auf dem Hof am Feldhauserdeich? Kann der Auftragsmord an Jola verhindert werden? Und war der Tod der Nachbarin tatsächlich ein Unfall? Erfrischend unkonventionell lösen Natascha Manskis Figuren ihre Probleme und genießen nach ihren Taten gerne eine der mörderisch leckeren Köstlichkeiten der Region. (Verlag)

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Altweibersommer auf Hiddensee. Mit der Ruhe auf der Ostseeinsel ist es jedoch schlagartig vorbei, als unter dem Fundament eines Sommerhauses ein menschliches Skelett gefunden wird. Erste Untersuchungen ergeben, dass der Tote an die 70 Jahre dort gelegen haben muss, was den Kreis der möglichen Zeugen erheblich einschränkt. Keine leichte Aufgabe für Polizeiobermeister Daniel Pieplow, denn er rührt an Erinnerungen, über die die ohnehin wortkargen Hiddenseer lieber schweigen … (Verlag)

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Sprecherin: Kristine Greßhöner.

KK 178: Pierre Emme – Schneenockerleklat

Dieses Mal ist Sven zu Gast. Der Berliner schreibt auf seiner Webseite www.lesensiegut.de – na klar – über Bücher und twittert regelmäßig über seinen Alltag. Hier sein Text zum Wiener Krimi:

In seinem neunten Fall arbeitet Mario Palinski als Organisator der 50. Jahresversammlung der European Federation of Investigative Criminalists. Fünf Tage soll diese dauern. Wenn alles perfekt läuft, kann für Palinski eine Stelle als Eventmanager in der EFIC herausspringen. Doch dann kommt alles anders: Schon im Zug, der die Gäste zum Veranstaltungsort bringt, wird eine Leiche gefunden. Alles deutet auf einen natürlichen Tod hin – zumindest auf den ersten Blick. Und dann wird auch noch Albert, ein Cousin von Palinskis Lebensgefährtin Wilma, entführt.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über den (verstorbenen) Autor im Krimilexikon. ++ Ebenso verhalten wie Sven äußert sich Elisabeth Pratscher. Lob kommt von Marianne Fischer. ++ Caren Löwner hat die anderen Titel der Reihe rezensiert. ++ Kurz und knapp unzufrieden mit einem anderen Band: Watsons Brainstorm. ++ In Krimikiste 127 habe ich euch den Vorgänger „Florentinerpakt“ vorgestellt. ++

Folge 139 – Die Krimikiste stellt vor: Kjell Eriksson „Nachtschwalbe“

Ein Fall für Ann LindellDer Vandalismus in der Innenstadt von Uppsala erreicht seinen Höhepunkt, unzählige Schaufensterscheiben gehen eines Nachts zu Bruch. Schnell wird klar, dass mehr als nur sinnlose Sachbeschädigung das Problem ist, denn Ann Lindell und ihre Kollegen bei der Polizei müssen den Mörder eines jungen Mannes finden. Seine Leiche wird neben einer Ladentheke gefunden. Die Krawallmacher scheinen nichts damit zu tun zu haben. Sie interessiert mehr der Fremdenhass – sei es aus Sicht eines Schweden, sei es aus Sicht eines Einwanderers. Misstrauen, Angst und Hass sind einfach alltäglich.

++ Mehr über Buch und Autor hier, hier, hier, hier und hier. ++

Folge 127 – Die Krimikiste stellt vor: Pierre Emme „Florentinerpakt“

Dem Wiener Bankdirektor Garber wird übel mitgespielt: Seine Villa fliegt mitsamt der ungeliebten Gattin in die Luft, er soll eine Vergewaltigung begangen haben und zu allem Überfluss erlebt er hautnah einen Bankraub mit. Kriminologe Mario Palinski quartiert derweil einen Zahnarzt in seinem Büro ein, weil der glaubt, er müsse – zu Recht, wie sich herausstellt – um sein Leben fürchten. Als der Doktor zur Tarnung in Damenkleidung auftritt, hat Palinskis Lebensgefährtin die Schnauze voll und ihr Liebster findet heraus, dass Garbers Fall und die Todesangst des Arztes zusammenhängen.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Informationen über den kürzlich verstorbenen Autor auf krimilexikon.de ++ Rezensionen bei LeseLustFrust und (zu anderen Titeln der Reihe) von Caren Löwner ++

Folge 126 – Die Krimikiste stellt vor: Wilfried Eggers „Paragraf 301“

Rechtsanwalt Peter Schlüter übernimmt zwei für ihn sehr außergewöhnliche Fälle: Er soll einen jungen Mann vor der Abschiebung bewahren, weil diesem in der Türkei (angeblich unrechtmäßig) eine Verurteilung wegen Mordes droht. Opfer des Brandanschlags seien mehr als 30 Personen einer geächteten Glaubensgruppe gewesen, nämlich Aleviten. Schlüter übernimmt offenbar überrumpelt das Mandat, dann ein zweites: Der Schwarzarbeiter Heyder Cengi soll einen Kontrolleur des Arbeitsamtes in den Tod gestoßen haben. Sein Nenn-Onkel Veli Adaman spricht von einem Unfall und bittet Schlüter um Hilfe. Schlüter, der alternde Familienvater, der grübelnde Anwalt, erwacht zu neuem Leben, als er eine Reise in die Türkei antritt, um dem Massenmord, den Gerüchten, den Bildern in seinem Kopf nachzuspüren.

++ Mehr über das Buch beim Verlag ++ Mehr über den Autor auf wilfried-eggers.de ++ Nachdenkliches bei Watching the detectives sowie eine Rezension in der Printausgabe (pdf), S. 12ff. ++

Folge 100 – Die Krimikiste stellt vor: Elsebeth Egholm "Tödliche Bürde"

Tödliche BürdeDie DVD, die Journalistin Dicte Svendsen aus Århus per Post zukommt, könnte brisanter nicht sein: Eine vermummte Gestalt schlägt  mit einem orientalischen Säbel einem Mann den Kopf ab. Offenbar handelt es sich nicht um einen Filmtrick, sondern um blutigen Ernst. Polizei und Presse vermuten einen politisch motivierten Mord, denn der Skandal um die Mohammed-Karikaturen ist noch in aller Munde. Nach und nach erhält Dicte weitere Videoaufnahmen und der Fall scheint immer näher an sie heranzurücken.

++ Mehr über Buch und Autorin beim Verlag. ++ Eine der wenigen Rezensionen auf buechereule.de ++ Nach „Der tote Knabe“, „Das nächste Opfer“ und „Blutzoll“ ist dies der vierte Fall mit Dicte Svendsen. ++ Das Buch, das Jost Hindersmann herausgegeben hat, heißt „Fjorde, Elche, Mörder. Der skandinavische Kriminalroman“. ++