1507: Øistein Borge – Kreuzschnitt

Bull ist vom Schicksal gebeutelt – seine Frau und seine Tochter sind bei einem Unfall ums Leben gekommen. Seine Chefin gibt ihm eine Chance, zu seinem alten Können zurückzukehren und entsendet ihn zu Europol. Sofort hat er den ersten Fall: Ein reicher Unternehmer wurde ermordet, und nur ein kleines Bild wurde gestohlen. Bull durchschaut schnell, dass es um mehr geht als um einen simplen Kunstraub… Droemer

1489: Graeme Macrae Burnet – Das Verschwinden der Adéle Bedeau

Das zweite Buch von Graeme Macrae Burnet ist das Psychogramm zweiter Männer, die auf den ersten Blick unterschiedlicher kaum sein könnten – auf den zweiten Blick jedoch versteckte Parallelen zueinander haben, die Burnet grandios in seinen Text einflechtet. Der Leser kann unfassbar viel entdecken – dass der Ermittler und der Verdächtige sich bereits einmal begegnet sind, weiß er, bevor die beiden es selbst bemerken. Europa-Verlag

1294: Mia Winter – Janusmond

janusmond

Ein Verwirrspiel um eine verschwunde Frau, die von ihrem Zwillingsbruder gesucht wird und auf so viele eine scheinbar magische Anziehungskraft besitzt – vor allem auf Männer. Auch Kommissar Christian Mirambeau kann sich dieser nicht entziehen – aber ist Lune längst tot oder kann er sie doch noch finden?  Lyx

1269: Fred Vargas – Das barmherzige Fallbeil

Das barmherzige Fallbeil von Fred Vargas
Das barmherzige Fallbeil von Fred Vargas

Eine Hörbuchrezension von Melanie Kottig. Innerhalb weniger Tage werden die Leichen einer Mathematiklehrerin und eines reichen Schlossherrn in Paris entdeckt, die vermeintlich Selbstmord begangen haben. Die brutale Szenerie alarmiert zwar die Polizei, doch es scheint keine Verbindung zu geben. Bis Jean-Baptiste Adamsberg auf unauffällige Zeichnungen an beiden Tatorten aufmerksam wird. Kurz darauf stellt sich heraus, dass die Lehrerin vor ihrem Tod dem labilen Sohn des zweiten Toten geschrieben hat. Der Brief führt Adamsberg auf die Spuren einer verhängnisvollen Reise nach Island, die zehn Jahre zuvor stattfand – und von der zwei Personen nicht zurückkamen. Sowie in die Untiefen einer Geheimgesellschaft, die sich Robespierre und der Terrorherrschaft während der Französischen Revolution verschrieben hat. Weitere Menschen sterben, und für Adamsberg beginnt ein Wettrennen gegen die Zeit und einen ebenso wandelbaren wie unbarmherzigen Mörder … RandomHouseAudio

1132: Emmanuel Moynot – Der Mann der sein Leben ermordete

dermannder sein lebenKristine Greßhöner stellt diese Graphic Novel vor.

Frisch aus dem Knast entlassen macht sich Frey auf den Weg alte Rechnungen zu begleichen. Sein einziges Motiv …. Rache. Unerwartet kreuzt sich sein Weg mit Carape, einem chronisch erfolglosem Privatdetektiv, der gerade bei einer Verzweiflungstat seinem ehemaligem Kollegen Inspektor Kowalski über den Weg läuft. Dieser wiederum befindet sich auf der Fährte eines großen Falles, um endlich in seiner auslaufenden Karriere wieder Oberwasser zu bekommen. Aus unterschiedlichsten Gründen verschlägt es die drei Protagonisten getrennt voneinander auf die Autobahn Richtung Toulouse. Bevor sie ihr Ziel erreichen können, sorgt ein seltsames Ereignis für eine entscheidende Wendung in ihren Schicksalslinien. Edition52

926: Larcenet – Blast 1: Masse

Ein Mann steht unter Mordverdacht: Unförmig und abgerissen ist er, dieser Polza Manzini, der im Polizeiverhör freimütig seine Geschichte erzählt. Eine Geschichte der Verwahrlosung. Jahrelang ist er über Land gezogen, nachdem er sein bürgerliches Leben über Bord geworfen hatte, um das zu suchen, was er den „Blast“ nennt – einen Moment der Erleuchtung, der ihn in Grenzregionen des Verstandes führt. Die Sehnsucht nach dem nächsten „Blast“ scheint Polza zu allem zu befähigen … Auch dazu, einen Menschen zu töten? Eine Buchvorstellung von Kristine Greßhöner (Verlag)

KK 805: Jean-Luc Bannalec – Bretonische Verhältnisse

Der erste Fall für Kommissar Dupin, eigensinniger Pinguinliebhaber und koffeinabhängig, gebürtiger Pariser und zwangsversetzt ans Ende der Welt. An einem heißen Julimorgen kurz vor der Hochsaison geschieht im pittoresken Künstlerdorf Pont Aven ein mysteriöser Mord: Pierre-Louis Pennec, der hochbetagte Inhaber des legendären Hotels Central, das schon Gauguin und andere große Künstler beherbergte, wird brutal erstochen. Wer ermordet einen 91-Jährigen und warum? Was ist in den letzten Tagen des Hotelbesitzers vorgefallen? Als kurz darauf eine zweite Leiche an der bretonischen Küste aufgefunden wird, realisiert Georges Dupin, dass er es mit einem Fall ungeahnten Ausmaßes zu tun hat. Während sich der Druck von Seiten der Öffentlichkeit verschärft und die kapriziösen Dorfbewohner beharrlich schweigen, begibt sich Dupin auf die Suche nach dem Mordmotiv – und kommt im Dickicht der bretonischen Verhältnisse einem spektakulären Geheimnis auf die Spur … Susanne Martin meint: Ein Verbrechen, das zu einem Kunstskandal führt, ein eigenwilliger Kommissar und eine schöne Landschaft – all das macht diesen Krimi zu einem echten Lesevergnügen! (Verlag)

KK 761: Jean-Christophe Grangé – Im Wald der stummen Schreie

Jeanne Korowa, eine erfolgreiche Untersuchungsrichterin in Paris, wird mit ihrem Kollegen François Taine auf eine besonders grausame Mordserie angesetzt: Drei Frauen wurden brutal ausgeweidet, ihre Leichen makaber in Szene gesetzt und Teile ihrer Körper offenbar vom Täter verspeist. Im Zuge der Ermittlungen stößt Jeanne auf einen besorgten Vater, der von den unverständlichen Taten seines autistischen Sohnes berichtet. Er ahnt, dass dieser zu unglaublichen Verbrechen in der Lage ist. Könnte der junge Mann der Täter sein? Die Suche nach der Wahrheit führt Jeanne bis in den Dschungel Argentiniens. Was sie dort entdeckt, hätte sie sich in ihren schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können … Eine Rezension von Carola Nümann (Buchinfos)

KK 366: Patrick Pécherot – Nebel am Montmartre

Nestor ist ein anarchistischer Privatdetektiv von zartem Gemüt. Zusammen mit seinem Freund Lebœuf, einem massigen Lumpensammler und Jahrmarktringer, versucht er, im Paris der Zwanzigerjahre für etwas Gerechtigkeit zu sorgen. Nebel am Montmartre ist eine Hommage an Léo Malet. Folgerichtig treiben sich auch bei Pécherot skandalumwitterte Grafen, verführerische Dienstmädchen und gewissenlose Großindustrielle zwischen Trödelmärkten, Cabarets und Gewerkschaftsräumen herum.

Rezensentin: Kristine Greßhöner.

Mehr über das Buch beim Verlag

KK 258: Fred Vargas – Die dritte Jungfrau

Paris, ein Doppelmord an der Porte de la Chapelle. Kommissar Adamsberg auf einsamer Suche nach einem Mörder, der sich nur als Schatten zeigt. Ein teuflisches Elixier aus einem Reliquienbuch des 17. Jahrhunderts, das zum Mordinstrument wird. Und die Dämonen einer weit zurückliegenden Vergangenheit, mit denen der Kommissar sich plötzlich konfrontiert sieht.

Rezensentin: Friederike Brühöfener.

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