1571: Andreas Pflüger – Niemals

Der zweite Fall für die blinde Jenny Aaron: Wer glaubt, dass Blindheit stark einschränkt und Polizeiarbeit unmöglich macht, der kennt diese Ermittlerin noch nicht. RandomHouseAudio

1570: Linus Geschke – Das Lied der toten Mädchen

Jan Römer und seine Kollegin und Freundin „Mütze“ recherchieren in einem ungelösten Mordfall, der sie ins Sauerland führt. Neben einem ermordeten Mädchen wurde eine Spieluhr gefunden – und sie hatte mit ihren Freundinnen in einem seltsamen Haus gearbeitet. Jan und Mütze versuchen mehr herauszufinden, als erneut ein Mord passiert – und wieder eine Spieluhr neben der Toten steht… Ullstein

1569: Oscar de Muriel – Der Fluch von Pendle Hill

Der zweite Fall für Frey & McGray wird für den schottischen Brummbären McGray ein persönlicher Fall: In der Psychiatrie, in der auch seine Schwester behandelt wird, gibt es einen Giftmord und einen flüchtigen Patienten. Dieser ist nicht nur der Sohn von Lady Ardglass, sondern hat auch am Tag vor seiner Flucht mit McGrays Schwester gesprochen – und sie mit ihm. Das erste Mal nach ihrer Einlieferung… Goldmann

1568: Interview mit Ellen Sandberg (Inge Löhnig)

Ihr Buch „Die Vergessenen“ raste auf den Bestseller-Listen nach oben – verdient, wie Caro in ihrer Rezension schon deutlich gemacht hat. Nach ihrer Lesung in Hannover hat sich Ellen Sandberg zum Interview mit Caro getroffen. Welche der Figuren in „Die Vergessenen“ hat sie beim Schreiben besonders berührt? Warum eigentlich gerade „Ellen Sandberg“? Wird es ein zweites Buch von Ellen Sandberg geben? Und was wird eigentlich mit Dühnfort? Diese und andere Fragen hat uns die Autorin in einem tollen Interview beantwortet!

Hier geht es zur Rezension von „Die Vergessenen“ in der Krimikiste.

1567: Daniel Cole – Hangman

Das neue Buch von Daniel Cole setzt den ersten Band „Ragdoll“ nahtlos fort. Mit Spannung, ein wenig Selbstironie und einem kleinen Schuss Humor an der richtigen Stelle führt der Autor uns dennoch zu Abgründen und aktuellen, wichtigen Themen, die man beim „Spiel des Mörders“ erst einmal erkennen muss. Falsche Fährten gibt es genug – ebenso wie markante Charaktere! Ullstein

1566: Kate Saunders – Das Geheimnis von Wishtide Manor

Laetitia Rodd hat den großen Vorteil, eine Frau zu sein – das ermöglicht ihr, diskret gewisse Nachforschungen zu tätigen. Als sie herausfinden soll, ob die Verlobte von Charles Calderstone eine dunkle Vergangenheit hat, stößt sie in ein Wespennest, und das endet mit Mord und Abgründen, mit denen Laetitia nicht gerechnet hat. Eine starke Ermittlerin und tolle Hauptfigur, findet Caro! Fischer Verlag

1565: Jan Costin Wagner – Sakari lernt, durch Wände zu gehen

Jan Costin Wagner hat mit „Sakari lernt, durch Wände zu gehen“ erneut einen sprachgewaltigen, tiefgehenden Roman geschrieben, der einem Gänsehaut macht. Kimmo Joentaa ist zurück – und kümmert sich wieder einmal um die Menschen.   Kiepenheuer & Witsch

1564: Arno Strobel – Kalte Angst

Der zweite Fall für Max Bischoff und Horst Böhmer in Düsseldorf ist gruslig: Jemand dringt nachts bekleidet mit Papieroverall und Fliegen-Gummimaske in die Häuser von Familien ein und tötet sie. Alle bis auf ein Familienmitglied sterben, und die Überlebenden sollen „den anderen“ etwas mitteilen. Gleichzeitig sieht ein verurteilter Straftäter die Taten voraus. Wie kann das sein? Der Fall ist für den immer noch traumatisierten Max eine echte Herausforderung… Fischer Verlag

1563: Michelle Kelly – Das bisschen Mord

In Belfrey geht es hoch her: Eine Kunstausstellung steht kurz bevor, als der gesamte Ort den Streit zwischen dem Bürgermeister und Keeleys Erzfeindin Raquel beobachtet. Kurze Zeit ist der Bürgermeister tot – ermordet. Die Hauptverdächtige ist natürlich Raquel, die Keeley um Hilfe bittet. Zu dumm, dass Keeley da nicht nein sagen kann, weil sie das Ermitteln so spannend findet – denn das belastet ihre Beziehung zum Polizisten Ben. Dass ihre sehr eigene Mutter sie besucht und ihre Wohnung und ihr Cafe belagert, macht Keeleys Situation auch nicht gerade einfacher… Aufbau-Verlag

1562: Tanja Kinkel – Grimms Morde

Ein Mörder, der sich Märchen zum Vorbild nimmt, ist nichts Neues? Doch, und wie, zumindest wenn das Buch direkt zur Zeit der Entstehung dieser Märchen spielt! Tanja Kinkel hat mit „Grimms Morde“ gekonnt einen Mix aus historischem Roman, Drama und Krimi geschaffen,  in dem die Gebrüder Grimm ebenso wie die Geschwister von Droste zu Hülshoff eine wesentliche Rolle spielen. Droemer

1561: Ruth Ware- Woman in cabin 10

Lo geht auf eine Kreuzfahrt, um darüber für ihre Zeitung zu berichten. Sie denkt, sie hat Glück, denn sie kann nur teilnehmen, weil ihre Chefin schwanger ist. Dieses Glück ist jedoch nur kurz – denn auf der „Aurora Borealis“ gehen seltsame Dinge vor. Als Lo eines Nachts glaubt, einen Körper ins Wasser fallen zu hören und Blut an der Reling sieht, sind kurze Zeit später alle Spuren verschwunden. Hat sie sich das nur eingebildet? Keiner glaubt Lo, die aber fest davon überzeugt ist, dass es an Bord des Schiffes einen Mörder gibt… dtv

1560: Fiona Barton – The child


Ein Babyskelett wird auf einer Baustelle gefunden. Eine Zeitung berichtet darüber in einer winzig kleinen Meldung. Drei, eigentlich vier Frauen kommen mit diesem Fall in Berührung: Angela, die ganz bestimmte Befürchtungen und Hoffnungen mit diesem Fund verbindet, Reporterin Kate, die über die Geschichte des Kindes berichten will und Emma, die einen schlimmen Punkt in ihrer Vergangenheit hat und diesen nicht mal mit ihrer Mutter Jude besprechen kann. Je näher Kate der Wahrheit kommt, desto verwirrender wird die Frage: Woher kam das Kind?   Wunderlich

1559: Mary Higgins Clark – Einsam bist du und allein

Auf begrenztem Raum, einem Kreuzfahrtschiff, findet ein Mord statt und das Schiff ist noch einige Tage unterwegs. So wie der Mörder nicht weg kann, sind die Passagiere ihm ausgeliefert… RandomHouseAudio

1558: Ellen Sandberg – Die Vergessenen

„Die Vergessenen“ hat Caro schwer beeindruckt. Nicht nur, weil die Geschichte so fesselnd ist, nicht nur, weil es so gründlich recherchiert ist – auch und vor allem, weil es ein Buch ist, das einem ganz sicher lange in Erinnerung bleibt und das eine Mahnung ist: Es gibt Dinge, die nicht vergessen werden dürfen. Penguin Verlag

1557: Roxanne Hill – Dunkel Land

Ein Profiler, der kein Kurzzeitgedächtnis besitzt und eine Frau, die seine Pflege übernimmt und mit Kriminalistik eigentlich gar nichts am Hut hat – was für eine Mischung. Eine, die gut funktioniert, denn „Dunkel Land“ hat Caro gut unterhalten und besticht vor allem mit den beiden Protagonisten sowie den Figuren um sie herum. Aber auch die Story an sich ist spannend und gut gemacht – ein Gesamtpaket also. HarperCollins

1556: Rob Reef – Das Geheimnis von Benwick Castle

Der zweite Fall für John Stableford führt in nach Schottland und auf Benwick Castle, dessen Hausherr verschwunden ist. Die ganze Gesellschaft dort ist recht eigentümlich – umso besser, dass Stableford seine Frau Harriet, Holmes und Penelope dabei hat. Erneut legt Rob Reef ein wunderbares, gemütliches Britcrime-Buch vor, das Lust auf mehr Stableford macht! Dryas

1555: Emelie Schepp – Engelsschuld

Der dritte Band mit Jana Berzelius bedeutet für die Staatsanwältin unfassbar viele Herausforderungen – Danilo entkommt und hat sie in der Hand, ihre Mutter verstirbt und ihr Vater ist gesundheitlich stark angeschlagen. Dann passiert ein Mord – eine auf grausame Weise verstümmelte Frau kann nicht mehr gerettet werden. Es bleibt nicht bei dieser einen Tat, und Rettungssanitäter Philip Engström scheint etwas zu verbergen… blanvalet

1554: Joakim Zander – Der Freund

Wieder einmal versucht Joakim Zander mit einem Fall  von politischer Brisanz den Hörer in den Bann zu ziehen. Ob das gelingt, erzählt Melanie. Audiobuch

 

1553: Sarah J. Naughton – Ich soll nicht lügen

Mags Bruder Abe liegt im Koma. Sie reist nach London, um die Wahrheit über seinen Sturz herauszufinden – war es wirklich ein Selbstmordversuch, wie Abes Verlobte Jody behauptet? Und wieso hatte Mags nicht den Hauch einer Ahnung, dass es eine Verlobte gibt? Aus Jodys und Mags Perspektive erzählt muss man als Leser entscheiden, wem man mehr Glauben schenken kann – Mags, Jody oder keiner von beiden…? Ullstein Verlag

1552: Alice Feeney – Manchmal lüge ich

Amber liegt im Koma. Sie hört jedoch, was um sie herum vorgeht – nur was sie ins Krankenhaus gebracht hat, weiß sie nicht mehr. Der auf drei Zeitebenen aus Ambers Ich-Perspektive erzählte Thriller enthüllt die Wahrheit nicht nach und nach, sondern dreht das, was man für die Wahrheit hielt, noch einmal ordentlich durch den Fleischwolf – ohne dass dabei die Logik leidet. rowohlt Verlag

1551: Mavis Doriel Hay – Geheimnis in Rot

Die Familie ist versammelt, um Weihnachten zu feiern. Trotz der zahlreichen Probleme der einzelnen Familienmitglieder bleibt es friedlich – bis es einen Toten gibt. Und viele Verdächtige, denn der alte Sir Osmond wollte sein Testament ändern… Ein wunderbares, weihnachtliches Whodunit-Szenario, in dem der Colonel bei den Ermittlungen Augen und Ohren offen halten muss, denn fast keiner der Anwesenden sagt die ganze Wahrheit… Klett-Cotta

1550: J. Jefferson Farjeon – Geheimnis in Weiß

Unfassbar viel Schnee, ein liegengebliebener Zug, skurrile Typen und ein verlassenes Haus mitten im Schneechaos – diese Zutaten mischt  J. Jefferson Farjeon zu einem wunderbaren, klassischen englischen Kriminalroman zusammen. Ursprünglich aus dem Jahr 1937 ist dieses Buch auch heute noch ein Klassiker, den sich Krimifans an Weihnachten – ob vor dem Kamin, auf dem Sofa oder anderswo – gönnen sollten. Klett-Cotta

1549: Veit Etzold – Tränenbringer

Ein neuer Fall für Clara Vidalis, der sie und eventuell auch manchen Hörer an die jeweiligen Grenzen bringt. Denn Clara jagt den Tränenbringer, der jugendliche Mädchen entführt und Teile von ihnen an die Eltern zurück schickt… Der Hörverlag

1548: Francis Duncan – Ein Mord zu Weihnachten

Eine große Weihnachtsgesellschaft, die traditionell zusammenkommt, findet einen toten Weihnachtsmann unter dem Baum. Wie gut, dass Mordecai Tremaine unter den Gästen ist und bei seinen Nachforschungen mehr als einem Geheimnis auf die Spur kommt… audible

1547: Agatha Christie – Passagier nach Frankfurt

Ein auch Fans meist unbekanntes Agatha-Christie-Buch? Das ist ja fast schon undenkbar – und doch ist „Passagier nach Frankfurt“ genau das, denn auf Deutsch wurde es nur in einer Sammlung veröffentlicht, die nicht im Buchhandel zu haben war. Für Fans der Queen of Crime ist das Buch natürlich Pflichtlektüre, aber auch alle anderen Krimileser dürften ihre Freude daran haben. Atlantik Verlag

1546: Håkan Nesser – Der Fall Kallmann

Eugen Kallmann war Lehrer – und er ist tot. Als Leon Berger seine Nachfolge im Ort K. antritt, entdeckt er die Tagebücher seines Vorgängers. Konnte dieser tatsächlich in den Augen der Menschen sehen, ob sie schon einmal gemordet haben? Und war Kallmanns Tod vielleicht doch kein Unfall? Erzählt aus 7 Perspektiven – unter anderem die von Leon Berger, der Vertrauenslehrerin Ludmilla, der Schülerin Andrea und des Lehrers Igor entrollt sich dem Leser über verschiedene Handlungsstränge, die langsam zusammenlaufen, die Geschichten und Tragödien eines Ortes sowie der einzelnen Personen. btb

1545: Eva Maria Fredensborg – Er wird töten

Robert Strand ist Profiler – aber dieses Profil ist nicht so leicht zu erstellen. Das Modus Operandi eines Serienmörders, der sich selbst getötet hat, taucht an einem Tatort wieder auf. Ist es ein Nachahmungstäter? Und wieso bekommt Ulrik Lauritzen, der damals in der Gerichtspsychiatrie gearbeitet hat, Bilder des toten Serienmörders. Warum? Und vor allem – kann Robert einen weiteren Mord verhindern? Goldmann

1544: Brittany Cavallaro – Holmes und ich. Die Morde von Sherringford

Wenn ihr dachtet, dass alle möglichen Szenarien, in die man Holmes und Watson setzen kann, bereits mit diversen Fernsehserien wie Elementary oder einigen Romanreihen aufgebraucht sind – dann belehrt euch das Buch von Brittany Cavallaro eines Besseren. Jamie Watson, Nachfahre von John Watson, kommt auf ein Internat und trifft dort Charlotte Holmes, Nachfahrin des berühmten Detektivs. Eigentlich will er Kontakt vermeiden – was aber nicht mehr geht, als sie gemeinsam eines Mordes verdächtigt werden. Da bleibt wohl nichts anderes übrig, als gemeinsam zu ermitteln.. dtv

1543: Jo Nesbø – Durst

Endlich! Harry Hole ist zurück. Und er muss sich mit einem bizzaren Serienmörder auseinandersetzen. Muss? Ja, muss – denn jemand lässt ihm keine andere Wahl. Ob das er selbst oder doch eine andere Person ist, bleibt in diesem Buch ein zweischneidiges Schwert. Klar wird aber wieder einmal: Niemand denkt und agiert wie Harry Hole! audible

1542: William Shaw – Der gute Mörder

William South will nicht im Mordfall seines Freundes ermitteln. Und das nicht nur, weil er gerade die Möglichkeit hat, die Zugvögel zu beobachten oder weil der Tote ein guter Freund von ihm war. South selbst ist ein Mörder – und wird über den Fall mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Suhrkamp