2126: Anne Stern – Fräulein Gold. Die Stunde der Frauen

Auch im vierten Band der Hulda-Gold-Reihe von Anne Stern ist Fräulein Gold wieder mit vollem Einsatz unterwegs. Sie arbeitet in der Frauenklinik in Berlin Mitte, hat eine recht glückliche Beziehung mit einem jungen Arzt und kümmert sich gleichzeitig um ihre Freunde und Bekannte. Doch machen ihr die Standesunterschiede zur Familie ihres Partners eh schon Probleme, passiert auf einer Feier, bei der die beiden sind, etwas Seltsames: Ein Dienstmädchen der einladenden Familie spricht Hulda an, besucht sie sogar zu Hause. Und Hulda wird erneut in geheimnisvolle Vorgänge verwickelt, die diesmal mit der Kunstwelt zu tun haben. Dass ihr Vater selbst Künstler ist, hilft Hulda da nur rudimentär… rowohlt polaris

2109: Helga Glaesener – Die stumme Tänzerin

In Hamburg gibt es im Jahr 1928 seite einem Jahr eine weibliche Kriminalpolizei – bei der auch die junge Paula arbeitet. Sie stammt aus gutem Haus, und eigentlich wollen ihre Eltern, dass sie die Firma der Familie übernimmt. Aber Paula findet es viel spannender, sich mit Kriminalfällen zu beschäftigen. Wie mit dem Fall der ermordeten Frau in St. Pauli, in den die WKP einbezogen wird. Doch als die Spuren in ihre eigene Verwandtschaft führen, wird es schwierig für Paula – noch schwieriger, als es für Frauen in dieser Zeit in einem solchen Beruf sowieso schon ist… rowohlt

1983: Bella Ellis – Die verschwundene Braut

Facts vs. fiction: Der historische Kriminalroman ist eine Herausforderung für sich, insbesondere wenn auch noch reale historische Persönlichkeiten in ihm eine Rolle spielen. Und genau so ist es in „Die verschwundene Braut“ von Bella Ellis, denn die Brontë-Schwestern betätigen sich als Ermittlerinnen. Dass das zu ihrer Zeit nicht gerade einfach war, kann man sich vorstellen – und Bella Ellis ist es gelungen, ihr großes Wissen über die Familie Brontë in die Geschichte einfließen zu lassen und gleichzeitig einen spannenden Krimi zu verfassen! Piper/Pendo

1939: Interview mit Frank Goldammer

Frank Goldammer ist ein Multitalent und schreibt, seit er 20 ist – und er schreibt viel mehr, als wir bisher von ihm gelesen haben! Dieses Jahr erwarten uns noch zwei neue Bücher von diesem vielseitigen Autor. Was da Tolles auf uns zukommt, warum er seine eigenen Bücher nicht als Hörbuch oder Hörspiel anhören mag und wie es mit Max Heller weitergeht hat mir Frank Goldammer im Interview vor seiner Lesung in Wolfenbüttel verraten! Link zur Homepage von Frank Goldammer

1875: Interview mit Alex Beer (Braunschweiger Krimifestival)

Alex Beer ist vieles: Frischgebackene Gewinnerin des österreichischen Krimipreises, eine Recherchequeen, eigentlich Daniela Larcher und nicht zuletzt Schöpferin genialer historischer Kriminalromane. Auf dem Braunschweiger Krimifestival habe ich mit ihr über ihren Protagonisten August Emmerich, die Epochen, über die schreibt und noch einiges mehr gesprochen. Wollt ihr wissen, welcher Herausforderung Emmerich und Winter im nächsten Band begegnen und wie es mit einer Verfilmung aussieht? Dann solltet ihr unbedingt reinhören! Auch über ihre neue Reihe mit Isaak Rubinstein verrät die Autorin einiges.
Bilder von der Lesung mit Alex Beer in Braunschweig findet ihr auf unserer Facebook-Seite!

1764: Oscar de Muriel – Die Todesfee der Grindlay Street


Frey und McGray begeben sich für diesen 3. Band der Reihe auf die Bretter, die die Welt bedeuten – zumindest beinahe. Neben einem vertrackten Fall, einer mit Blut schreibenden Todesfee, exzentrischen Theaterleuten und einer Wette überraschen sowohl Frey als auch McGray mit neuen Seiten, die man nicht im Ansatz erahnt hätte – ein neuer Höhepunkt der Reihe um die beiden ungleichen Ermittler für besondere Fälle. Goldmann

1503: Robert C. Marley – Inspector Swanson und der Fall Jack the Ripper

Der berühmteste Serienmörder aller Zeiten – und ein ungelöstes Rätsel: Jack the Ripper. Bis heute ist nicht klar, wer hinter den Ripper-Morden steckte. Robert C. Marley legt mit diesem Band aus der Inspector-Swanson-Reihe eine fiktive, aber plausible Erklärung vor, warum die Morde von wem verübt wurden – und soviel sei verraten: Es ist keine der gängigen Theorien, die man schon zigmal gehört hat. Dryas Verlag

1325: Frank Schlößer – Der letzte Pfeil

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Ein historischer Krimi der anderen Art: Der Mörder von Ötzi erzählt seine Geschichte. Allein die Idee fand Caro schon großartig. Ob „Der letzte Pfeil“ diese erste Begeisterung beim Lesen ausweiten konnte, erfahrt ihr in unserer neusten Folge. emons:

1008: Kathrin Lange – Madonna

kathrinlange_madonnaEine Buchvorstellung von Carola Nümann.

Nürnberg im Jahr 1493. Die Engelmorde und der große Wahnsinn sind kaum zwei Jahre her, und wieder treibt ein gnadenloser Schlächter in der Stadt sein Unwesen. Kurz nacheinander werden mehrere Menschen mit aufgeschnittener Kehle aufgefunden. Zuerst glaubt die Witwe und Heilerin Katharina Jacob noch an ein grausames Spiel Gottes. Ohnehin hat sie andere Sorgen, denn in ihrem Heim für kranke Frauen stehen die Dinge nicht zum Besten. Und der junge Scholar Tobias, den man ihrer Obhut anvertraut hat, scheint im Spital Heiliggeist Furchtbares erlebt zu haben – Dinge, so schrecklich, dass man mit Worten nicht an sie rühren kann. Doch dann erwacht der Patrizier Richard Sterner, der Mann ihrer Träume, blutverschmiert neben einer der Leichen, und Katharina gerät selbst in Verdacht, eine Mörderin zu sein. Nürnbergs Bürgermeister ist versessen, sie ins Lochgefängnis zu stecken, und bald stehen ihr nur noch ihr treuer Gehilfe Donatus und der Nachtrabe Arnulf zur Seite. Als schließlich ein ruchloser Inquisitor in der Stadt auftaucht, der eine Rechnung mit ihr begleichen will, beginnt sie zu ahnen, wer hinter den dunklen Machenschaften steckt. Aber vorher muss sie noch einen langen und schmerzlichen Weg in die eigene Vergangenheit zurücklegen … (Verlag)

1002: Ann Granger – Ein guter Blick fürs Böse

Ann Granger Ein guter Blick fürs BöseEigentlich wollen Lizzie Martin und ihr Hausmädchen Bessie nur einen entspannenden Spaziergang unternehmen – bis sie auf Thomas Tapley treffen, einen Nachbarn von Lizzie, der als harmloser alter Exzentriker gilt. Die Begegnung ist Auftakt einer Reihe merkwürdiger Ereignisse, die ihren Höhepunkt am nächsten Tag erreicht, als Tapley erschlagen aufgefunden wird. Rasch stellt sich heraus, dass Tapley offenbar viele Geheimnisse hatte. Benjamin Ross vom Scotland Yard will den Fall so schnell wie möglich aufklären. Doch da ist er nicht der Einzige. Horatio Jenkins, ein Privatdetektiv, ist auf derselben Spur – und wird wenig später ebenfalls ermordet. Lizzie und Benjamin stehen vor ihrem mysteriösesten Fall. (Verlag) Eine Buchvorstellung von Carola Nümann.

975: D.E. Meredith – Der Leichensammler

meredith_leichensammlerLondon 1856: Professor Adolphus Hatton befindet sich in seinem rechtsmedizinischen Labor, als er von Inspector Adams von Scotland Yard zu einem Tatort gerufen wird. In einem Haus, das mit exotischen Sammlerstücken vollgestopft ist, liegt die ermordete Lady Bessingham. Die junge Mäzenin führte einen Salon, in dem sich Künstler, Dichter und Wissenschaftler trafen. Schon bald wird Hatton und Adams klar, dass sie es mit einem komplizierten Fall zu tun haben, der auf perfide Weise mit Lady Bessinghams Sammelleidenschaft zusammenhängt … (Verlag) Eine Buchvorstellung von Carola Nümann.

KK 427: Petra A. Bauer – Es geschah in Berlin… Kunstmord

[aartikel]389773642X:right[/aartikel]Der junge Berliner Maler Victor Reimer hat nur einen Traum: Er will der beste Künstler sein, den es je gegeben hat. Seit seiner Kindheit träumt er davon, am Montmartre zu leben, dem Zentrum der Pariser Kunstszene. Auf Wunsch der Eltern beginnt er eine solide Lehre, doch sein Herz gehört einzig der Kunst. Er begegnet Alfons Lauterbach, dessen Leidenschaft ebenfalls die Malerei ist. Der menschenscheue Victor glaubt, in Lauterbach einen wahren Freund gefunden zu haben, doch bald sieht er seine Existenz bedroht.

Besprochen von Friederike Brühöfener.