1544: Brittany Cavallaro – Holmes und ich. Die Morde von Sherringford

Wenn ihr dachtet, dass alle möglichen Szenarien, in die man Holmes und Watson setzen kann, bereits mit diversen Fernsehserien wie Elementary oder einigen Romanreihen aufgebraucht sind – dann belehrt euch das Buch von Brittany Cavallaro eines Besseren. Jamie Watson, Nachfahre von John Watson, kommt auf ein Internat und trifft dort Charlotte Holmes, Nachfahrin des berühmten Detektivs. Eigentlich will er Kontakt vermeiden – was aber nicht mehr geht, als sie gemeinsam eines Mordes verdächtigt werden. Da bleibt wohl nichts anderes übrig, als gemeinsam zu ermitteln.. dtv

1495: Thomas Finn – Mordstrand

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Eine Leiche in einem Brunnen – nein, zwei Leichen in einem Brunnen! Als ihr Sohn auf eine Leiche stößt, wird Gesa Harms in eine Mordermittlung hineingezogen, die tief in die Vergangenheit hineinreicht – und bei der alle verdächtig sind, die damals zu einer Clique gehörten. Unter anderem eine Verwandte von Gesa und der Bürgermeister. Dass Gesa sich dabei mit einem arroganten Vorgesetzten herumschlagen muss, macht die Sache natürlich nicht einfacher. audible

1367: Robin Stevens – Mord ist nichts für junge Damen

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Daisy und Hazel lösen ihren ersten Fall – in einem englischen Internat im Jahr 1934. Die Atmosphäre in diesem Buch ist unglaublich lebendig und nah am Leser, und der Aufbau dieser spannenden whodunit-Geschichte erinnert an Agatha Christie und Arthur Conan Doyle. Knesebeck

1155: Tana French – Geheimer Ort

geheimer_ortEine Buchvorstellung von Caro Kruse. Anmutig, behütet und golden, so scheint die abgeschirmte Welt des traditionsreichen Mädcheninternats St. Kilda. Doch vor einem Jahr ist dort im Park ein Junge erschlagen worden. Nun hängt sein Bild am Schwarzen Brett – mit der Überschrift: ICH WEISS, WER IHN GETÖTET HAT. Nur eines von acht Mädchen kann die Karte aufgehängt haben. In zwei Cliquen stehen sie sich gegenüber – unverbrüchliche Freundinnen, erbarmungslose Feindinnen. Der junge Detective Stephen Moran kennt eines der Mädchen, Holly Mackey, aus einem früheren Fall und meint zu wissen, was auf dem Spiel steht. Bis er hinter den Mauern von St. Kilda selbst in das verfängliche Netz aus Träumen und Lügen gerät. Fischer Verlag

KK 777: Hjorth & Rosenfeldt – Der Mann, der kein Mörder war

In einem Waldstück bei Västerås entdecken Kinder die Leiche eines Jungen –brutal ermordet, mit herausgerissenem Herzen. Der Tote ist schnell identifiziert: Roger war Schüler eines Elitegymnasiums und seit Tagen vermisst. Die Polizei vor Ort ist überfordert, und so reist der Stockholmer Kommissar Höglund mit seinem Team in die Provinz. Dort trifft er überraschend einen alten Bekannten: Sebastian Bergman, ein brillanter Kriminalpsychologe und berüchtigter Kotzbrocken. Seit Bergman Frau und Tochter bei einem Unglück verlor, hat man kaum noch von ihm gehört. Nun bietet er Höglund seine Hilfe an. Das Team zeigt sich wenig begeistert. Doch schon bald ist der hochintelligente Bergman unverzichtbar. Denn in dem kleinen Städtchen Västerås gibt es mehr als eine zerstörte Seele … Carola Nümann ließ sich von Hjorth und Rosenfeldt auf mehr als eine falsche Fährte locken: „Ein extrem spannendes Verwirrspiel der Spitzenklasse mit fein gezeichneten Figuren!“ (Buchinfos)

KK 489: Gabriella Wollenhaupt – Grappa und die keusche Braut

Sechzehn tote Schüler und eine verletzte Lehrerin, das ist die schreckliche Bilanz eines Amoklaufs im Feine-Leute-Internat Schloss Waldenstein. Auch der 18-jährige Patrick Sello, der seine Absicht in einem Internetforum angekündigt hatte, gehört zu den Toten. Vor den Augen seiner Klasse hat er sich erschossen. Auf der großen Trauerfeier mit vielen Betroffenheitsreden kommen Polizeireporterin Maria Grappa Zweifel am Tathergang.

Kristine Greßhöner bespricht „Grappa und die keusche Braut“ von Gabriella Wollenhaupt, als Taschenbuch bei Grafit im Mai 2010.