1351: Andreas Föhr – Eisenberg

eisenberg_klEisenberg ist ein Lokalkrimi der anderen Art – anders als andere Lokalkrimis, aber auch anders als die bisherigen Bücher von Andreas Föhr. Weil Anwältin Rachel Eisenberg als Hauptfigur so facettenreich ist und das Hörbuch zudem noch spannungsgeladen, unterhaltsam und voller Wendungen, vergehen die fast 13 Stunden wie im Flug.  audible

1181: Rita Falk – Zwetschgendatschikomplott

978-3-86231-417-1Eine Hörbuchrezension von Melanie Kottig. Der Rudi zieht um – und zwar ins Münchener Schlachthofviertel. Einen Smoothie in der der Hand, beobachtet er entspannt die Krähen, die über den Dächern der Landeshauptstadt kreisen. Doch mit der Ruhe ist`s schnell vorbei, als ihm einer der Vögel einen abgetrennten Frauenfinger zu Füßen legt. Die Spur führt Franz Eberhofer und Rudi direkt ins Rotlichtmilieu und bald liegen drei Frauenleichen auf Günters Seziertisch – alle im Dirndl! Eine mysteriöse Tatwaffe sorgt für jede Menge Aufregung und dann ist da auch noch die Sache mit der Susi… DAV

1105: Angelika Felenda – Der eiserne Sommer

Ein Beitrag von Melanie Kottig.Der-eiserne-Sommer-9783844516111_xxl

Juni 1914: Zwei Schüsse fallen in Sarajewo, und die Welt rückt an den Abgrund. Franz Ferdinand, der Thronfolger Österreich-Ungarns, ist tot. Zur gleichen Zeit steht Kommissär Reitmeyer in München vor einer schwierigen Entscheidung. Er hat es satt, die Marionette des Polizeipräsidenten zu sein. Die Leiche eines jungen Mannes führt ihn von den Arbeitervierteln bis in die Villen der Großbürger. Und in das berüchtigte Café Neptun, Vergnügungsort der Offiziere. Der Polizeipräsident drängt ihn, nicht noch tiefer zu schürfen, und gegen das Militär darf er per Gesetz nicht ermitteln. Da macht Reitmeyer eine ungeheuerliche Entdeckung, die nicht nur ihn selbst zum Abschuss freigibt, sondern das ganze Land in den Untergang stürzen könnte. Der Hörverlag

1026: Friedrich Ani – M

friedrichani_mEine Buchvorstellung von Marion Borcherding.

»Er war irgendwie anders in letzter Zeit.« Mit diesen Worten beauftragt die Redakteurin Mia Bischof die Detektei Liebergesell, nach ihrem vermissten Freund zu suchen. Süden und seine Kollegen kommt die Frau von Anfang an seltsam vor. Sie sehen sich in ihrem unguten Gefühl bestätigt, als irritierende Hinweise im Arbeitsumfeld des Vermissten auftauchen. Er habe Kontakt zu Neonazis, heißt es. Doch Mia bestreitet das vehement. Süden schiebt seine persönlichen Bedenken beiseite – bis seine Kollegen in höchste Gefahr geraten und er um ihr Leben fürchten muss. VERLAG

865: Gerlach – Frauen von Brücken werfen

Wenn Händel Krimis schreibt, löst er zugleich reale Fälle. Er findet die Täter, bildlich gesprochen, zwischen den Tasten seines Computers. Das hat ihn bekannt und erfolgreich gemacht. Glück in der Liebe hat es ihm aber nicht beschert. Deshalb verschwindet er aus Berlin. Im ICE nach München lernt er eine attraktive Hexe kennen. Kaum, dass er sich in sie verliebt hat, hat sie ihn auch schon verzaubert. Oder umgekehrt. Er beginnt auf ihr Drängen die Geschichte ihrer ermordeten Freundin zu schreiben. Dabei kommt er auf die Spur eines Serientäters, der Frauen von Münchner Isarbrücken wirft. Nur die Schuhe der Opfer bleiben am Brückengeländer stehen. Ein Kommissar lässt sich von Händels Recherchen überzeugen und kooperiert. Die Suche führt kreuz und quer durch München und zu allen Isarbrücken. Die Spuren weisen aber immer wieder zur hübschen Hexe und ihrem Laden für magische Geschenke. Eine Buchvorstellung von Petra Böhnke. >>> Verlag

KK 772: Friedrich Ani – Süden und die Schlüsselkinder

Kurz vor Weihnachten verschwindet der 10-jährige Adrian aus dem Kinderschutzhaus, in das man ihn gebracht hat. Tabor Süden soll ihn suchen. Die SMS, die Adrian seiner Freundin Fanny schickt, geben Süden Hinweise auf Leute und Orte, die der Junge aufsuchen möchte. Erst vor Heiligabend findet er den Schlüssel zu Adrians Geheimnis. Carola Nümann hat den neuesten Süden-Krimi für die Krimikiste gelesen. (Buchinfos)

KK 749: Friedrich Ani – Totsein verjährt nicht

Ein ruhiges Viertel am Stadtrand. Hier sollte nichts Schlimmes passieren. Wie jeden Tag hat Scarlett dem Busfahrer noch fröhlich zugewinkt – seitdem ist die 9-Jährige verschwunden. Der vermeintliche Mörder wird bald gefunden, die Leiche des Mädchens jedoch nie. Jahre später erhält Kommissar Polonius Fischer einen Brief. Ein einstiger Mitschüler will Scarlett gesehen haben. Ist sie gar nicht tot? Haben sich Polizei und Justiz geirrt? Marion Borcherding meint: Sehr empfehlenswert und realistisch! (Buchinfos)

KK 435: Richard Thiess – Mordkommission

Richard Thiess gibt Einblick in die schwierige Arbeit von Mordermittlern, er bezieht aber auch psychologische Aspekte ein: Wie fühlt sich ein Ermittler, wenn er den Täter endlich überführt hat, wie bringt man Eltern bei, dass ihre Tochter bestialisch getötet worden ist? Mordkommission: Die Wirklichkeit stellt jeden Krimi in den Schatten.

Besprochen von Kristine Greßhöner.

KK 397: Max Bronski – Nackige Engel

Hitler in München! Gossec, der grantige Trödler mit dem untrüglichen Gefühl für Gerechtigkeit, will nach einer durch etliche Biere beflügelten Dis­kus­sion seinem Freund Julius beweisen, dass der Münch­ner heute genauso anfällig ist für den »Führer« wie einst. Er greift in seinen Klamot­ten­fun­dus, verkleidet sich und zieht los. Am Tag danach muss er in der Zeitung lesen, dass seine Aktion einem bekannten Kabarettisten in die Schuhe geschoben wird und die Neonazis Ver­geltung geschworen haben. Gossec fühlt sich miserabel. Er trifft den Kabarettisten, will die Sache aufklären. Der aber ist eher amüsiert und hat nichts dagegen, mit dieser Aktion identifiziert zu werden. Ein paar Tage später ruft er Gossec an, anscheinend wird er doch bedroht. Kurz darauf ist er tot. Und Gossec findet sich bewusstlos in dessen Wohnung wieder.

Besprochen von Kristine Greßhöner.

KK 340: Max Bronski – Sister Sox

Es ist der heißeste Sommer in München seit Menschengedenken. Da erhält Wilhelm Gossec, Betreiber eines kleinen Trödelladens, auf seinem Anrufbeantworter einen Hilferuf seiner Ziehtochter Pia. In ihrer Wohnung findet Gossec die Leiche eines jungen Mädchens, von Pia keine Spur. Ehe er sich’s versieht, steht er zwischen allen Fronten und findet sich auf einer rasanten Hetzjagd durch die bayerische Metropole wieder.

Rezensentin: Kristine Greßhöner.

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