2450: Matthew Blake – Sophie L.

Kann man seinen Erinnerungen trauen? Diese Frage stellt sich Protagonistin Olivia Finn ständig beruflich – denn sie ist Gedächtnisexpertin. Als jedoch ihre Großmutter in einem Pariser Hotel auftaucht und behauptet, ganz anders zu heißen und vor langer Zeit einen Mord begangen zu haben, wird die Frage für Olivia auch eine persönliche.
Das zweite Buch von Erfolgsautor Matthew Blake ist erneut ein psychologischer Thriller. Diesmal geht es nicht um Schlafwandeln wie bei „Anna O.“, sondern um die Zuverlässigkeit von Erinnerungen. Auch dieses Mal arbeitet der Autor mit verschiedenen Zeit- und Erzählebenen, die er geschickt verbindet und mit denen er seine LeserInnen und Leser auf falsche (und richtige…) Fährten führt. Fischer

1593: Felicia Yap – Memory Game

Claire lebt in einer Welt, in der die Schere nicht zwischen Arm und Reich auseinandergeht, sondern zwischen Monos und Duos. Das  Gedächtnis der Monos reicht einen Tag, das der Duos zwei Tage. Alle führen akribisch Tagebuch und lernen die wichtigen Fakten auswendig. Dann wird eine tote Frau gefunden, und Claires Mann Mark wird verdächtigt. Wer war die Frau, wer hat sie getötet und warum? Auch Ermittler Hans steht aufgrund der nur kurzen Erinnerung unter besonderem Druck, diesen Fall zu lösen. penhaligon