KK 369: Bärbel Böcker – Henkersmahl
Samstag, 27. Februar 2010
Florian Halstaff, Redakteur einer semi-aktuellen TV-Talkshow, bereitet eine Sendung über unerklärliche Krankheits- und Todesfälle vor, die ganz Köln in Atem halten. Noch ist unklar, ob die Ursache Virusinfektionen oder Nahrungsmittelvergiftungen sind. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Auf dem Weg zur Arbeit erhält Florian einen dubiosen Drohanruf, kurz darauf wird die Show abgesagt – vom Unterhaltungschef des Senders höchstpersönlich. Als schließlich auch noch Florians bester Freund und Vorgesetzter Max Kilian plötzlich und unerwartet stirbt, klingeln bei Florian sämtliche Alarmglocken. Offenbar hat er in ein Wespennest gestochen, in dem sich mächtige Lebensmittelkonzerne, geldgierige Winzer und gewissenlose Staatsdiener tummeln.
Rezensent: Frank Landschoof.
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Nr. 1 — 13. März 2010 um 17:21
Das Buch, eine tolle Unterhaltung, sehr spannend zu lesen, und zu den wirklich aktuellen Themen, wirklich gut und nur zu empfehlen
Nr. 2 — 14. März 2010 um 19:37
Henkersmahl ist ein super Krimi. Bärbel Böcker spinnt ein verwobenes Netz, mit Witz, viel Gefühl, ausgezeichneter Recherche und einer Menge Kölner Lokalcharme. Henkersmahl ist ein Buch, das alle Krimi Liebhaber lesen sollten, nicht nur Kölsches Patrioten.
Eine mysteriöse Krankheit greift, scheinbar völlig ohne Auslöser, um sich, ein Reporter wird ermordet, ein verschwundener Vater gesucht, Ministerien und Programmchefs versuchen die gleiche Geschichte zu unterdrücken.
Einen packenden Krimi, der von Korruptionsgeschichten, Bürointrigen und vertrackten Familiengeheimnissen nur so strotzt.
Nr. 3 — 23. März 2010 um 13:33
[...] Bärbel Böckers Debutroman ‘Henkersmahl’ war anfänglich eigentlich eine Auftragsarbeit, in der sie als Ghostwriterin engagiert war. Doch nachdem ihr Auftraggeber mit seinem Verlag nicht handelseinig wurde, schmorte das Manuskript eine Weile in der Schublade, bis Frau Böcker es überarbeitet einem anderen Verlag in Eigenregie vorlegte, mit dem Ergebnis, daß die ja erst in diesem Jahr erschienene erste Auflage eigentlich bereits vor Erscheinen vergriffen war und so erschien am 8. Februar bereits die zweite Auflage. [...]