2451: Matthew Blake – Anna O.

Nach „Sophie L.“ habe ich direkt im Anschluss mit“Anna O.“ weitergemacht- und bleibe mit der Frage zurück, wieso zum Teufel ich dieses geniale Buch nicht früher gelesen habe. Denn in „Anna O.“ arbeitet Matthew Blake ebenfalls mit verschiedenen Erzähl- und Zeitebenen und breitet vor seinen LeserInnen eine Geschichte aus, die es in sich hat: Denn Anna Ogilvy schläft seit vier Jahren, seit dem Zeitpunkt, an dem sie neben den Leichen ihrer besten Freunde gefunden wurde. Schlafend.
Ben, Psychologe, soll sich mit seinem neuartigen Ansatz um den Fall „Anna O“ kümmern – der das ganze Land bewegt. Denn: Hat Anna ihre Freunde ermordet? Im Schlaf? Und wenn ja – ist sie dann schuldig oder nicht? Aber auch Bens Exfrau hat eine Verbindung zu diesem Fall, denn sie war die erste Ermittlerin am Tatort. Und nicht nur sie wirft den Blick auf Bens Bemühungen: Das Justizministerium, Annas Mutter (früher eine einflussreiche Ministerin) und ein mysteriöser Patient X spielen ebenfalls eine Rolle… aber welche? Fischer