1649: Mick Finley – Arrowood. In den Gassen von London

Wer ein Problem hat – und nicht genug Geld, um sich Sherlock Holmes leisten zu können – der fragt William Arrowood. Der ist zwar laut eigener Aussage nicht neidisch auf den Meisterdetektiv und setzt bei seinen Nachforschungen als Detektiv einen ganz anderen Fokus, aber dennoch lässt sich nicht leugnen, dass er eher die Mittel- und Unterschicht Londons mit seinen ermittlerischen Fähigkeiten versorgt. Als eine junge Französin ihn bittet, ihren verschwundenen Bruder für sie zu finden, ahnt Arrowood jedoch nicht, in was für ein Wespennest er sticht… HarperCollins

1512: M.R.C. Kasasian – Mord in der Mangle Street

Die junge March Middleton ist schlagfertig und gewitzt – und das ist auch gut so, denn ihr Vormund, der private Ermittler Sidney Grice, ist scharfzüngig und ein Chauvi. Als March sich in einen seiner Fälle „einkauft“, ermitteln die beiden gemeinsam (würde man Sidney fragen, würde er sagen („erzwungenermaßen“). Dabei erleben sie nicht nur was die Ermittlungsergebnisse angeht einige Überraschungen – und March behauptet sich in einer „Frauen in der Wissenschaft“ eher abgeneigten Zeit… Atlantik Verlag

1234: Ann Granger – Die Beichte des Gehängten

beichte_gehangtenEine Buchbesprechung von Caro Kruse. Als Inspector Benjamin Ross ins Gefängnis von Newgate gerufen wird, ist er skeptisch. Ein Mann, der gehenkt werden soll, will eine Aussage machen. Doch als dieser ihm dann von einem 17 Jahre alten Mord berichtet, dessen Zeuge er wurde, ist er so überzeugend, dass Ben Zweifel kommen. Könnte der Mann nicht doch die Wahrheit sagen? Und ist er vielleicht unschuldig? Der Fall lässt Ben nicht los, und bald macht er sich mit seiner Ehefrau Lizzie auf die Spuren eines Mordes, die zwar längst erkaltet sind – aber offenbar noch immer für Unruhe sorgen. Und für Gefahr …  Lübbe