1553: Sarah J. Naughton – Ich soll nicht lügen

Mags Bruder Abe liegt im Koma. Sie reist nach London, um die Wahrheit über seinen Sturz herauszufinden – war es wirklich ein Selbstmordversuch, wie Abes Verlobte Jody behauptet? Und wieso hatte Mags nicht den Hauch einer Ahnung, dass es eine Verlobte gibt? Aus Jodys und Mags Perspektive erzählt muss man als Leser entscheiden, wem man mehr Glauben schenken kann – Mags, Jody oder keiner von beiden…? Ullstein Verlag

1552: Alice Feeney – Manchmal lüge ich

Amber liegt im Koma. Sie hört jedoch, was um sie herum vorgeht – nur was sie ins Krankenhaus gebracht hat, weiß sie nicht mehr. Der auf drei Zeitebenen aus Ambers Ich-Perspektive erzählte Thriller enthüllt die Wahrheit nicht nach und nach, sondern dreht das, was man für die Wahrheit hielt, noch einmal ordentlich durch den Fleischwolf – ohne dass dabei die Logik leidet. rowohlt Verlag

KK 509: Philip Sington – Das Einsteinmädchen

Berlin 1932. Eine junge Frau wird im Wald bei Caputh bewusstlos aufgefunden und in die Charité eingeliefert. Als sie aus dem Koma erwacht, kann sie sich an nichts erinnern, nicht einmal an ihren Namen. Bei ihr findet man nur einen Programmzettel von einem Vortrag Albert Einsteins. Martin Kirsch, der zuständige Psychiater, ist fasziniert von diesem ungewöhnlichen Fall – und von seiner Patientin. Wer ist diese Frau? Gibt es eine Verbindung zu Einstein? Seine Nachforschungen führen ihn nach Zürich und bis nach Serbien. Währenddessen ergreifen in Deutschland die Nazis die Macht… >>>> Friederike Brühöfener und Melanie Kottig (fast am Schluss der Aufnahme!) stellen vor: „Das Einsteinmädchen“ von Philip Sington, erschienen im Juli 2010 bei dtv (464 Seiten, 14,90 EUR) und als Hörbuch bei Der Audio Verlag (7:38 Std., 24,99 EUR).