1611: C. J. Cooke – Broken Memory

Eine Frau erwacht auf einer Insel in der Nähe von Kreta, auf der sich vier Schriftsteller befinden. Sie kann sich nicht erinnern, wie sie heißt, wer sie ist und wie sie auf die Insel gekommen ist. Allerdings scheinen die vier Anwesenden mehr zu wissen, als sie preisgeben – nur warum? Gleichzeitig sucht in London ein Mann verzweifelt nach seiner verschwundenen Ehefrau. Niemals würde sie ihre beiden Kinder einfach zurücklassen. Oder doch? Droemer

1598: Deborah Bee – Nachts, wenn mein Mörder kommt


Sarah liegt im Koma, bekommt aber mit, was um sie rum passiert – unter anderem, dass ein Mann sie besucht, der sich als ihr Bruder ausgibt, das jedoch definitiv nicht ist. Sie kann sich nicht bemerkbar machen und muss dringend herausfinden, wer sie überfallen hat, wer versucht hat sie umzubringen – und warum! Abwechselnd erfahren wir aus ihrer und aus der Perspektive der Nachbarstochter Kelly mehr über die Vorgeschichte und begeben uns auf die Suche nach der Wahrheit.  Atrium bei Politycki & Partner

1593: Felicia Yap – Memory Game

Claire lebt in einer Welt, in der die Schere nicht zwischen Arm und Reich auseinandergeht, sondern zwischen Monos und Duos. Das  Gedächtnis der Monos reicht einen Tag, das der Duos zwei Tage. Alle führen akribisch Tagebuch und lernen die wichtigen Fakten auswendig. Dann wird eine tote Frau gefunden, und Claires Mann Mark wird verdächtigt. Wer war die Frau, wer hat sie getötet und warum? Auch Ermittler Hans steht aufgrund der nur kurzen Erinnerung unter besonderem Druck, diesen Fall zu lösen. penhaligon

1455: Britta Hasler – Das Sterben der Bilder

Britta Haslers Buch führt uns in das Jahr 1908 nach Wien – und dort gibt es einige seltsame Vorgänge. Julius, der überraschend an eine Arbeit im Kunsthistorischen Museum kommt, hat eine besondere Gabe, die er entdeckt, als ein Serienmörder grausame Morde begeht. Aber auch im Museum selbst scheint Merkwürdiges vorzugehen – nur was hat das alles mit dem Tod von Julius´ Vater zu tun? Für Kunstinteressierte und Leser historischer Krimis ist dieses Buch eine wahre Fundgrube an Spannung. Gmeiner

KK 501: Friederike Schmöe – Bisduvergisst

Landshut im Sommer 2009. Während in der Stadt Hunderttausende die »Landshuter Hochzeit« feiern, wird die 82-jährige Irma Schwand mit einer niederschmetternden Diagnose konfrontiert: Alzheimer-Demenz. Irma, die um ihre Erinnerungen fürchtet, beauftragt die Münchner Ghostwriterin Kea Laverde, ihre Autobiografie zu schreiben. Diese soll für ihre Enkelin Julika sein. Doch kurz nachdem Kea alle Informationen für das schmale Buch über Irmas Lebensgeschichte beisammen hat, wird das Mädchen ermordet aufgefunden. >>>> Pia Ziefle bespricht „Bisduvergisst: Kea Laverdes dritter Fall“ von Friederike Schmöe, als Taschenbuch erschienen bei Gmeiner (274 Seiten, 11,90 EUR).