1422: Graeme Macrae Burnet – Sein blutiges Projekt

Ein Siebzehnjähriger ermordet seinen Nachbarn und seine zwei Kinder – und das Dorf und der Leser fragen sich, wie es dazu kommen konnte. „Sein blutiges Projekt“ ist weniger Thriller oder Krimi, sondern vielmehr ein hochwertig aufbereitetes Dokument einer Tragödie, das von Anfang bis Ende spannend ist, auch wenn einem der Täter bereits bekannt ist. EUROPAVerlag

1337: Stefanie Kasper – Das verlorene Dorf

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„Im Sachsenrieder Forst geht es nicht mit rechten Dingen zu. …“ – so die Warnung am Anfang des Buches. Wieso eine solche ausgesprochen werden muss und was im Jahr 1844 dort passiert ist (zumindest in diesem Roman!) verpackt Stefanie Kasper in einer spannenden und leicht grusligen Geschichte. Goldmann

1288: Vera Buck – Runa

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Ein nicht immer leicht zu lesendes Buch, findet Caro. Das liegt aber kein bisschen an fehlender Spannung oder einem Plot, der zu weit hergeholt ist – im Gegenteil. Was sie als Leserin verstört hat, ist die Deutlichkeit der historischen Fakten, besonders der Umgang mit psychisch kranken Menschen in der Zeit, in der der Roman spielt. Ihr Urteil: Fundiert und lesenswert! Limes Verlag

1211: P.D. James – Der Tod kommt nach Pemberly

todpemberlyEine Buchrezension von Caro Kruse. Im Jahr 1803, sechs Jahre nach der Hochzeit von Mr. Darcy und seiner Elizabeth, geht das Leben auf dem Herrensitz Pemberley seinen idyllischen Gang. Doch am Abend vor dem großen Herbstball wird die Vorfreude empfindlich gestört: Aus dem waldigen Teil des Pemberley-Parks bricht in rasender Fahrt eine Kutsche, darin eine völlig aufgelöste Lydia Wickham – Elizabeths missratene kleine Schwester –, die behauptet, ihr Mann sei ermordet worden! Nachdem die Damen in Sicherheit gebracht wurden, machen sich Mr. Darcy und sein Cousin in den Wald auf, um den Toten zu suchen. Was sie finden, ist ein lebender, blutverschmierter, verwirrter Wickham – und neben ihm eine Leiche. Droemer Knaur

KK 376: Pablo De Santis – Das Rätsel von Paris

Am Vorabend der Weltausstellung von 1889 geben sich die Zwölf Detektive in Paris ein Stelldichein: Die berühmtesten Vertreter der Detektivzunft möchten der Welt die neusten Ermittlungsmethoden und ihre spektakulärsten Kriminalfälle präsentieren. Aus der unbeschwerten Zusammenkunft wird Ernst, als einer der »Zwölf« unter mysteriösen Umständen vom gerade errichteten Eiffelturm zu Tode stürzt. Nachdem wenig später auf dem Ausstellungsgelände in einem Krematoriumsofen eine verkohlte Leiche entdeckt wird, zweifelt niemand mehr an einem Serienverbrechen. Nun gilt es für die Meisterdetektive, ihr Können unter Beweis zu stellen und das Rätsel von Paris zu lösen.

Rezensentin: Friederike Brühöfener.

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