Folge 149 – Die Krimikiste stellt vor: Christine Sylvester „Muschebubu“

Kommissarin Lale Petersen sitzt im Zug und erwacht aus einem Nickerchen, als sie ihre Sitznachbarin erdrosselt auffindet. Die Tote hatte offenbar eine düstere Karriere hinter sich und nutzte ihre alten Stasi-Informationen offenbar weidlich aus, wie Lale später erfahren wird. Während die Ermittlungen immer weitere Kreise ziehen, auf Lale geschossen und ein Drogenlabor ausgehoben wird, geht es auch privat turbulent zu: Ex-Mann Jobst tritt seinen neuen Job als Staatsanwalt in Dresden an, Sohn Pit nabelt sich immer mehr ab und der charmante Künstler Gola Gronski umwirbt seine umgetaufte ‚Leila‘.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über die Autorin auf ihrer Homepage. ++ Den ersten Fall mit Lale Petersen aus Dresden habe ich in Folge 75 vorgestellt. ++

Folge 130 – Die Krimikiste stellt vor: Friederike Schmöe – Spinnefeind

Eine Lehrerin wird in der Tiefgarage erdrosselt, ein Referendar wird von zwei Auftragskillern erledigt und ein Junge verschwindet spurlos – in Bamberg geht es hoch her. Privatdetektivin Katinka Palfy, agil und eigensinnig, bändelt gerade mit einem Kommissar an, als die düsteren Machenschaften eines Geheimbundes sie immer wieder straucheln lassen. Mal wird sie angegriffen, mal fast vergewaltigt: Palfy scheint stets im Schussfeld zu stehen, während politische Strippenzieher, geheime Buchstabencodes und übermütige Teenager ihr das Leben schwer machen.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über die Autorin auf ihrer Homepage. ++ Interviews und Besprechungen zu den anderen Titeln findet man  bei brikada.de, von dpr und von Caren Löwner, bei x-zine.de und einem Kulturmagazin. ++

Folge 124 – Die Krimikiste stellt vor: Ben Schoon „Einmal Teufel, immer Teufel“

Urlaub zwischen Säufern, Schlägern und einer einzigen, netten Bekanntschaft: Edgar Liebeskind, Softwareunternehmer aus München und im Herzen ewiger Informatik-Student, besucht seine Heimat Kaiserslautern. Mit einem Unimog ist er unterwegs, trägt eine Unsumme Schwarzgeld mit sich herum, geht angeln, flirten und saufen. Die Bekannten aus seinen Zeiten als Fußball-Rowdy sind allesamt ungepflegt und gewaltbereit – mal will der eine ihm das Geld klauen, mal der andere. Dementsprechend kommt es zu mehreren Rangeleien, Schusswechseln und einem Todesfall. Am Ende fährt Edgar mehr oder weniger unbehelligt und unbeschadet zurück nach München.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über den Autor in seinem Blog. ++ Eine Rezension auf saarkrimi.de sowie ein Bericht auf literaturbuero-rlp.de ++

Folge 121 – Die Krimikiste stellt vor: Richard Stark "Fragen Sie den Papagei"

Ein Banküberfall irgendwo in den USA. Parker, ein scharfsinniger, abgebrühter Gangster ist in die Berge geflüchtet. Während seine Kumpanen bereits von der Polizei festgesetzt werden, bleibt er gelassen und nistet sich bei Tom Lindahl und dessen stummen Papagei ein. Der verbitterte Eigenbrötler träumt davon, seinen ehemaligen Arbeitgeber auszunehmen und mit der Beute zu fliehen. Der erfahrene Parker stutzt Lindahls Phantasien zurecht, so dass ein reeller Plan entsteht. Bis zur späteren Flucht säumen zahlreiche Tote Parkers Weg, die allerdings nicht immer auf sein eigenes Konto gehen.

++ Mehr über Buch und Autor beim Verlag sowie der Website zur Kampagne (mit Gewinnspiel). ++ Berichte im Kriminalakte-Blog, bei welt.de und spiegel.de sowie auf literaturcafe.de ++

Folge 102 – Die Krimikiste stellt vor: Jens Schumacher "Das Lied vom Untod"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/317S08RQJ4L._SL500_AA140_.jpgAls Charles Nicholson, ein mittelmäßiger, chronisch erfolgloser und verdächtig neurotischer Privatdetektiv eines Vormittags Besuch vom ranghöchsten Vertreter der Mafia im Staate New York erhält, weiß er zunächst nicht, wie ihm geschieht. Doch schon liegt Geld auf seinem Schreibtisch – enorm viel Geld sogar! Man beauftragt ihn, einen haitianischen Voodoo-Hexer zu finden, dem die Kunst der Reanimation von Toten nachgesagt wird. Um seiner eigenen Fortexistenz willen kann Nicholson den Auftrag nicht ablehnen. (Quelle: Verlagstext)

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über den Autor auf jensschumacher.eu ++ Die neueste Veröffentlichung – Kinder- und Jugendbücher ausgenommen – heißt: „Der Rebenwolf“ (zusammen mit Jens Lossau). ++ Wikipedia verrät in wenigen Worten, was das Hardboiled-Genre ausmacht. ++ Neuauflage: Die Hard Case Crime-Kollektion vom Rotbuch-Verlag. ++

Folge 99 – Die Krimikiste stellt vor: Jan-Sverre Syvertsen "Blaue Augen"

Blaue Augen Die 14-jährige Tonje aus der südnorwegi­schen Stadt Ski verschwindet. Wochen später kursieren Fotos des Mädchens in der Pädophilenszene. Ein Hinweis, dass sie noch lebt? Als eine weibliche, ausgemergelte Leiche gefunden und ein weiterer Teenager verschleppt wird, geraten Kommissarin Lisa Lunde und Schulpsychologe Sander Mørk weiter unter Druck. Erst eine Razzia bringt Bewegung in die Ermittlungen, doch vielleicht ist es da schon zu spät.

++ Mehr über Buch und Autor beim Verlag. ++ Weitere Rezensionen auf krimi-couch.de, von der Krimilady und auf Liisas Litblog. ++

Folge 98 – Die Krimikiste stellt vor: Yrsa Sigurdardottir – Das gefrorene Licht

http://ecx.images-amazon.com/images/I/61J5O7yzamL._SL500_AA240_.jpgEin Stein knallt auf ihre Stirn, sie spürt Stiche in ihren Fußsohlen und dann gar nichts mehr. Anwältin Dóra Gudmundsdóttir ist gerade zu Gast im Wellnesshotel eines Klienten, als am Strand eine Frauenleiche gefunden wird. Eigentlich soll sie herausfinden, ob es auf dem Grundstück spukt, doch der Mord und die Geschichte des Baugrunds nehmen sie völlig in Beschlag. Dann taucht auch noch ihr Liebhaber aus Deutschland auf und sie hält überraschend den Taschenkalender der Toten in Händen.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über die Autorin auf schwedenkrimi.de. ++ Ein Bericht aus dem Stern. ++ Das nächste Buch, das auf Deutsch erscheint, wird „Das glühende Grab“ heißen. ++ Das erwähnte Buch „Gestatten, Bestatter“ basiert auf bestatterweblog.de ++

Folge 96 – Die Krimikiste stellt vor: Daniel Scholten "Der zweite Tod"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51z%2BXJf0g1L._SL500_AA240_.jpgAltertumsforscher Carl Petersson sitzt erstochen an seinem Schreibtisch. Seine junge Geliebte hat das Weite gesucht. Und das Mordwerkzeug befindet sich in der Spülmaschine. Kommissar Kjell Cederström, seine Kollegen und auch seine Tochter suchen in Stockholm und Kairo nach dem Täter. Offenbar steckt weit mehr hinter dem Mord als bloße Eifersucht.

++ Mehr über die Bücher beim Verlag. ++ Mehr über den Autor auf seiner Homepage. ++ Eine Neuauflage mit anderem Cover zum gleichen Preis gibt es im Herbst. ++

Folge 92 – Die Krimikiste stellt vor: Jarkko Sipilä "Im Dämmer des Zweifels"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/41WRMN6j-JL._SL500_AA240_.jpgDer Generalsekretär des Parlaments ist mausetot. Seine Überreste findet die Polizei bei einer Verkehrskontrolle im Kofferraum eines Wagens. Kriminalkommissar Kari Takamäki muss nun in Helsinki ermitteln und wirbelt reichlich Staub auf. Die finnische Unterwelt, die russische Botschaft, die drogensüchtige Tochter des Toten, die eigenen Vorgesetzten und die politische Elite machen es Takamäki und seinem Team nicht leicht.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über den Autor auf schwedenkrimi.de ++

Folge 87 – Die Krimikiste stellt vor: Ingrid Strobl "Tödliches Karma"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/41xJqSe6eWL._SL500_AA240_.jpgKatja Leichter, Radio-Reporterin und Buddhistin aus Köln, soll der drogenabhängigen Nele das Meditieren beibringen. Sie freunden sich an. Da geschieht plötzlich ein Mord: Ein türkischer Dealer wird tot aufgefunden und die Indizien deuten auf Nele hin. Die taucht unter, versteckt sich später bei Katjas Nachbarin Hertha, einer ehemaligen Prostituierten, und verschwindet dann wieder spurlos. Katja versucht verbissen, Neles Unschuld zu beweisen, doch private Probleme und nicht zuletzt einige kopflose Aktionen halten sie auf.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über die Autorin auf ihrer Homepage. ++

Folge 82 – Die Krimikiste stellt vor: Jürgen Seibold "Endlich ist er tot"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/41vC7J1j3NL._SL500_AA240_.jpgDer Greininger, seines Zeichens alleinstehender Stinkstiefel, liegt tot neben seiner Scheune. Trauern tut um ihn keiner in dem beschaulichen Wieslauftal, das irgendwo im Nirgendwo des Schwäbischen Waldes liegt. Wer den unbeliebten Landwirt mit einem Holzscheit erschlagen hat, bleibt lange unklar. Ein Motiv hat eigentlich jeder und düstere Geheimnisse gibt es genug in dem beschaulichen Örtchen – wie so oft.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über den Autor und dazu eine hochdeutsche Synchronisation auf seiner Homepage. ++

Folge 75 – Die Krimikiste stellt vor: Christine Sylvester "Barocke Engel"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51EWJGCR0WL._SL500_AA240_.jpgDen Stadtführer hat es erwischt, den beleibten Opernsänger, den smarten Immobilienhai und den skatenden Werbefachmann. Alle Männer sterben schnell und leise. Kommissarin Lale Petersen, gerade erst von Hamburg nach Dresden gewechselt, geht das Ganze routiniert an. Sie bemerkt sofort den Schweißfilm auf der Haut der Leichen. Dass der Giftmischer seine Opfer in barocker Umgebung meuchelt, hat einen gewissen Hang zur Theatralik, oder ist doch alles nur Zufall?

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Was ich in der Folge vergessen habe: Ortswechsel sind im Buch nicht kenntlich gemacht, d.h. Lale scheint sich teilweise zu beamen, der Text fließt ohne Unterbrechung weiter. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich aber daran. ++ Lale Andersen war Schauspielerin und Sängerin. ++

Folge 58 – Die Krimikiste stellt vor: Maj Sjöwall & Per Wahlöö

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51N1Yv3QfEL._AA240_.jpg

„Skål, Martin!“ ist ein Beitrag über die Martin Beck-Kriminalromane von Maj Sjöwall und Per Wahlöö aus den 60er/70er Jahren.

++ Umfangreiche Informationen auf krimi-couch.de, die Sonderausgaben für 4,95 Euro sehen z. B. so aus. ++

Folge 48 – Die Krimikiste stellt vor: Jochen Senf "Knochenspiel"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/41SexV1vSAL._AA240_.jpgDas Leben von Fritz Neuhaus, Detektiv mehr aus Zufall, denn aus Zielstrebigkeit, dreht sich eigentlich nur um den Stuttgarter Platz, genannt Stutti, seinen Morgenkaffee und die Geister der Vergangenheit. Nachdem ihm ein Unbekannter einige Chip-Karten von Versicherungsteilnehmern in die Hand gedrückt hat und ohne Erklärung verschwunden ist, folgt das Unheil auf dem Fuß. Ein Trupp übler Kerle klingelt ihn aus dem Bett und will ihn windelweich schlagen. Und Fritz? Der lacht. Ein gutes Zeichen.

++ Mehr über Buch (278 Seiten für 9,90 Euro) und Autor beim Verlag. ++ Passend zum Thema ein Statement des Autors. ++

Folge 47 – Die Krimikiste stellt vor: Ernst Solèr "Staub im Schnee"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/217BMy%2BjIIL._AA180_.jpgTV-Moderator Yves Schneider liegt erschossen auf einem Trimm-dich-Pfad im Zürcher Schnee. Seltsamerweise führen keine Fußabdrücke zu seiner Leiche, nur ein paar Hufspuren. Schon früh wird ein Täter entlarvt, der offenbar aus Eifersucht erst Schneider und dann sich selbst gerichtet hat. Dann explodiert eine Handgranate und Hauptmann Fred Staub muss eingestehen, dass der wahre Täter noch frei herumläuft.

++ Mehr über das Buch (217 Seiten für 8,50 Euro) beim Verlag. ++ Mehr über den Autor auf seiner Homepage. ++

Folge 44 – Die Krimikiste stellt vor: Michael Bresser, Martin Springenberg "Die Sau ist tot"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JDPXTN0KL._AA240_.jpgDer selbsternannte Detektiv Dieter Nannen lebt immer noch auf einem Gehöft im Münsterland und zehrt von seinem ersten großen Fall. Da bittet ihn Kirstin Eckolt den Mörder ihres Schwiegervaters zu finden. Dieser wurde mit einer Uwe-Seeler-Statue erschlagen. In gewohnter Manier folgen weitere Leichen, zu meinem Leidwesen auch die Sau Wilpert.

++ Mehr über das Buch (256 Seiten, 7,95 Euro) beim Verlag. ++ Mehr über die Autoren auf ihrer Homepage und im Blog. ++ Mehr über das erste Buch in Folge 33. ++

Folge 37 – Die Krimikiste stellt vor: Hansjörg Schneider "Tod einer Ärztin"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XV2HMKXZL._SL500_AA240_.jpgEine Aerztin wird tot in ihrer Praxis aufgefunden, mit einem Messer direkt im Herz. Das Kriminalkommissariat Basel in Person von Kommissaer Peter Hunkeler und seinen Kollegen muss nun ermitteln. Wurde Dr. Christa Erni von einem Patienten ermordet, war es einer der Drogenabhaengigen, denen sie Methadon verschrieben hatte, oder ist das Motiv doch im Privatleben zu suchen?

++ Der vierte Fall mit Kommissaer Hunkeler umfasst 260 Seiten und kostet 7,95 Euro. ++ Eine Biographie des Autors. ++ Hoerbuch und Verfilmung sind bereits auf dem Markt. ++

Folge 33 – Die Krimikiste stellt vor: Michael Bresser, Martin Springenberg "Schwein gehabt"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/21G6ZM1Q28L._SL500_AA180_.jpgDieter Nannen wird von seiner Freundin verstoßen und landet auf einem ererbten Gehöft auf dem Land. Dort muss er Karnickel und ein Schwein versorgen. Weil ihm nichts Besseres einfällt, gibt er sich als Privatdetektiv aus und stolpert im Laufe des Buches über so viele Leichen, wie es in dieser Region sonst in zehn Jahren und mehr zu verzeichnen gäbe. Ein Krimi, der die Leserschaft spalten wird, da bin ich sicher.

++ Mehr über das Buch (222 Seiten für 7,95 Euro) beim Verlag. ++ Ein paar Infos über die Autoren finden sich in ihrem Blog. + Eine Rezension von Tobias Thieme. ++

Folge 13 – Die Krimikiste stellt vor: Heinrich Steinfest “Tortengräber”

http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Rhg-BUrfL._SL500_AA240_.jpgWeniger ein Krimi der üblichen Gangart und weniger eine vollständige Rezension meinerseits – mit diesem Titel habe ich mich etwas schwer getan. Allerdings hat das Buch durchaus Potenzial, es muss nur den persönlichen Geschmack exakt treffen; das zeigen schon die sehr unterschiedlichen Rezensionen im Netz. Klaus Vavra ist Lebensmittelchemiker, isst jeden Morgen ein Croissant und ruft in seiner Freizeit Frauen an und schweigt dabei. Eines Tages gerät er auf diese Weise mitten in einen Entführungsfall und landet als mutmaßlicher Erpresser hinter Gittern. Seltsam nur, dass eine Mädchenleiche in der Nähe der Gasse auftaucht, die er per Zufall und völlig unbedarft nennt.

++ Eine allumfassende Übersicht listet krimi-couch.de auf. ++ Lesenswerte Rezensionen bieten B. Sperber, buchkritik.at und Tom’s Krimitreff. ++ Die erste Auflage hieß To(r)tengräber, bei der Neuauflage vom Piper Verlag entfallen die Klammern. Das Buch kostet 7,95 Euro und umfasst 283 Seiten. ++

Folge 11 – Die Krimikiste stellt vor: Hansjörg Schneider “Das Paar im Kahn”

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51H7Z4XWHBL._SL500_AA240_.jpgDen dritten Fall um den Baseler Kommissär Peter Hunkeler konnte ich günstig gebraucht ergattern. Da ich nach Folge 8 einfach neugierig war, stelle ich euch heute erneut einen Krimi von Hansjörg Schneider vor. Aische Aydin wird tot und mit zerstörtem Gesicht in ihrer Wohnung gefunden. Sofort gerät ihr Ehemann Ali ins Visier der Ermittler, die den Fall als abgeschlossen ansehen, als Ali sich in der U-Haft erhängt. Hunkeler glaubt nicht an die Schuld des Mannes und ermittelt mehr oder minder auf eigene Faust. Im Podcast versuche ich dem Phänomen des unaufgeregten Krimis auf die Spur zu kommen. PS: Natürlich wird Hunkeler nicht „erschlagen“, wie ich im Podcast behaupte, sondern von dem kräftigen Schlag nur ohnmächtig!

++ Die Rezension aus der FAZ ist auf buecher.de abgebildet. ++ Einige Lesermeinungen finden sich auf krimi-couch.de ++ Die nicht ganz korrekte Zusammenfassung steht exemplarisch für so viele weitere im Netz. ++

Folge 8 – Die Krimikiste stellt vor: Hansjörg Schneider "Silberkiesel"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51VPD07FJWL._SL500_AA240_.jpgKommissär (sic!) Peter Hunkeler ermittelt in seinem ersten Fall in Basel. Da er von der Schweizer Polizeit verfolgt wird, spült ein libanesischer Drogenkurier seine heiße Ware das Bahnhofsklo hinab. Der türkische Kanalarbeiter Erdogan Civil findet die Brillanten und träumt vom neuen Reichtum, seine Schweizer Freundin Erika dagegen hat vor allem Angst ihn zu verlieren. Weniger der Krimiplot, sondern mehr die Emotionen der Personen spielen in diesem recht behäbig daherkommenden Buch eine große Rolle.

++ Infos über Hansjörg Schneider gibts bei Wikipedia. ++ Das Taschenbuch „Silberkiesel“ kostet 7,95 Euro, umfasst 239 Seiten und ist bei Bastei-Lübbe erschienen. „Flattermann“ ist der zweite Teil der derzeit sechsbändigen Hunkeler Reihe und umfasst nur 172 Seiten. ++

Folge 6 – Die Krimikiste stellt vor: Stefan Slupetzky "Der Fall des Lemming"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/413kyKDuw5L._SL500_AA240_.jpgStefan Slupetzky, freischaffender Autor und Illustrator aus Wien, lässt seinen Protagonisten in der österreichischen Hauptstadt ermitteln. Der ehemalige Polizist Leopold Wallisch, genannt Lemming, arbeitet nun bei einer Detektei und spürt dem pensionierten Lehrer Grinzinger auf dem Kahlenberg hinterher. Plötzlich bimmelt ein Handy (nein, meines zwar auch, aber dieses Mal das des Opfers) und die besagte Zielperson liegt mit eingeschlagenem Schädel im Gras. Der Lemming gerät unter Verdacht, jemand wird zu Fleischgehacktem verarbeitet, er erlebt ein amouröses Abenteuer und der Hund Castro kackt auf sein Kopfkissen. Krude Unterhaltung in typisch österreichischem Stil.

++ Der Autor hat eine eigene Homepage und ist ansonsten im Web sehr präsent mit Interviews und Co. ++ Das Taschenbuch kostet 8,95 Euro, umfasst die 256 Seiten und ist bei Rowohlt erschienen. Eine chronologische Auflistung der Titel findet sich auf der Krimi-Couch. ++