Folge 47 – Die Krimikiste stellt vor: Ernst Solèr "Staub im Schnee"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/217BMy%2BjIIL._AA180_.jpgTV-Moderator Yves Schneider liegt erschossen auf einem Trimm-dich-Pfad im Zürcher Schnee. Seltsamerweise führen keine Fußabdrücke zu seiner Leiche, nur ein paar Hufspuren. Schon früh wird ein Täter entlarvt, der offenbar aus Eifersucht erst Schneider und dann sich selbst gerichtet hat. Dann explodiert eine Handgranate und Hauptmann Fred Staub muss eingestehen, dass der wahre Täter noch frei herumläuft.

++ Mehr über das Buch (217 Seiten für 8,50 Euro) beim Verlag. ++ Mehr über den Autor auf seiner Homepage. ++

Folge 44 – Die Krimikiste stellt vor: Michael Bresser, Martin Springenberg "Die Sau ist tot"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51JDPXTN0KL._AA240_.jpgDer selbsternannte Detektiv Dieter Nannen lebt immer noch auf einem Gehöft im Münsterland und zehrt von seinem ersten großen Fall. Da bittet ihn Kirstin Eckolt den Mörder ihres Schwiegervaters zu finden. Dieser wurde mit einer Uwe-Seeler-Statue erschlagen. In gewohnter Manier folgen weitere Leichen, zu meinem Leidwesen auch die Sau Wilpert.

++ Mehr über das Buch (256 Seiten, 7,95 Euro) beim Verlag. ++ Mehr über die Autoren auf ihrer Homepage und im Blog. ++ Mehr über das erste Buch in Folge 33. ++

Folge 37 – Die Krimikiste stellt vor: Hansjörg Schneider "Tod einer Ärztin"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51XV2HMKXZL._SL500_AA240_.jpgEine Aerztin wird tot in ihrer Praxis aufgefunden, mit einem Messer direkt im Herz. Das Kriminalkommissariat Basel in Person von Kommissaer Peter Hunkeler und seinen Kollegen muss nun ermitteln. Wurde Dr. Christa Erni von einem Patienten ermordet, war es einer der Drogenabhaengigen, denen sie Methadon verschrieben hatte, oder ist das Motiv doch im Privatleben zu suchen?

++ Der vierte Fall mit Kommissaer Hunkeler umfasst 260 Seiten und kostet 7,95 Euro. ++ Eine Biographie des Autors. ++ Hoerbuch und Verfilmung sind bereits auf dem Markt. ++

Folge 33 – Die Krimikiste stellt vor: Michael Bresser, Martin Springenberg "Schwein gehabt"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/21G6ZM1Q28L._SL500_AA180_.jpgDieter Nannen wird von seiner Freundin verstoßen und landet auf einem ererbten Gehöft auf dem Land. Dort muss er Karnickel und ein Schwein versorgen. Weil ihm nichts Besseres einfällt, gibt er sich als Privatdetektiv aus und stolpert im Laufe des Buches über so viele Leichen, wie es in dieser Region sonst in zehn Jahren und mehr zu verzeichnen gäbe. Ein Krimi, der die Leserschaft spalten wird, da bin ich sicher.

++ Mehr über das Buch (222 Seiten für 7,95 Euro) beim Verlag. ++ Ein paar Infos über die Autoren finden sich in ihrem Blog. + Eine Rezension von Tobias Thieme. ++

Folge 13 – Die Krimikiste stellt vor: Heinrich Steinfest “Tortengräber”

http://ecx.images-amazon.com/images/I/41Rhg-BUrfL._SL500_AA240_.jpgWeniger ein Krimi der üblichen Gangart und weniger eine vollständige Rezension meinerseits – mit diesem Titel habe ich mich etwas schwer getan. Allerdings hat das Buch durchaus Potenzial, es muss nur den persönlichen Geschmack exakt treffen; das zeigen schon die sehr unterschiedlichen Rezensionen im Netz. Klaus Vavra ist Lebensmittelchemiker, isst jeden Morgen ein Croissant und ruft in seiner Freizeit Frauen an und schweigt dabei. Eines Tages gerät er auf diese Weise mitten in einen Entführungsfall und landet als mutmaßlicher Erpresser hinter Gittern. Seltsam nur, dass eine Mädchenleiche in der Nähe der Gasse auftaucht, die er per Zufall und völlig unbedarft nennt.

++ Eine allumfassende Übersicht listet krimi-couch.de auf. ++ Lesenswerte Rezensionen bieten B. Sperber, buchkritik.at und Tom’s Krimitreff. ++ Die erste Auflage hieß To(r)tengräber, bei der Neuauflage vom Piper Verlag entfallen die Klammern. Das Buch kostet 7,95 Euro und umfasst 283 Seiten. ++

Folge 11 – Die Krimikiste stellt vor: Hansjörg Schneider “Das Paar im Kahn”

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51H7Z4XWHBL._SL500_AA240_.jpgDen dritten Fall um den Baseler Kommissär Peter Hunkeler konnte ich günstig gebraucht ergattern. Da ich nach Folge 8 einfach neugierig war, stelle ich euch heute erneut einen Krimi von Hansjörg Schneider vor. Aische Aydin wird tot und mit zerstörtem Gesicht in ihrer Wohnung gefunden. Sofort gerät ihr Ehemann Ali ins Visier der Ermittler, die den Fall als abgeschlossen ansehen, als Ali sich in der U-Haft erhängt. Hunkeler glaubt nicht an die Schuld des Mannes und ermittelt mehr oder minder auf eigene Faust. Im Podcast versuche ich dem Phänomen des unaufgeregten Krimis auf die Spur zu kommen. PS: Natürlich wird Hunkeler nicht „erschlagen“, wie ich im Podcast behaupte, sondern von dem kräftigen Schlag nur ohnmächtig!

++ Die Rezension aus der FAZ ist auf buecher.de abgebildet. ++ Einige Lesermeinungen finden sich auf krimi-couch.de ++ Die nicht ganz korrekte Zusammenfassung steht exemplarisch für so viele weitere im Netz. ++

Folge 8 – Die Krimikiste stellt vor: Hansjörg Schneider "Silberkiesel"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51VPD07FJWL._SL500_AA240_.jpgKommissär (sic!) Peter Hunkeler ermittelt in seinem ersten Fall in Basel. Da er von der Schweizer Polizeit verfolgt wird, spült ein libanesischer Drogenkurier seine heiße Ware das Bahnhofsklo hinab. Der türkische Kanalarbeiter Erdogan Civil findet die Brillanten und träumt vom neuen Reichtum, seine Schweizer Freundin Erika dagegen hat vor allem Angst ihn zu verlieren. Weniger der Krimiplot, sondern mehr die Emotionen der Personen spielen in diesem recht behäbig daherkommenden Buch eine große Rolle.

++ Infos über Hansjörg Schneider gibts bei Wikipedia. ++ Das Taschenbuch „Silberkiesel“ kostet 7,95 Euro, umfasst 239 Seiten und ist bei Bastei-Lübbe erschienen. „Flattermann“ ist der zweite Teil der derzeit sechsbändigen Hunkeler Reihe und umfasst nur 172 Seiten. ++

Folge 6 – Die Krimikiste stellt vor: Stefan Slupetzky "Der Fall des Lemming"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/413kyKDuw5L._SL500_AA240_.jpgStefan Slupetzky, freischaffender Autor und Illustrator aus Wien, lässt seinen Protagonisten in der österreichischen Hauptstadt ermitteln. Der ehemalige Polizist Leopold Wallisch, genannt Lemming, arbeitet nun bei einer Detektei und spürt dem pensionierten Lehrer Grinzinger auf dem Kahlenberg hinterher. Plötzlich bimmelt ein Handy (nein, meines zwar auch, aber dieses Mal das des Opfers) und die besagte Zielperson liegt mit eingeschlagenem Schädel im Gras. Der Lemming gerät unter Verdacht, jemand wird zu Fleischgehacktem verarbeitet, er erlebt ein amouröses Abenteuer und der Hund Castro kackt auf sein Kopfkissen. Krude Unterhaltung in typisch österreichischem Stil.

++ Der Autor hat eine eigene Homepage und ist ansonsten im Web sehr präsent mit Interviews und Co. ++ Das Taschenbuch kostet 8,95 Euro, umfasst die 256 Seiten und ist bei Rowohlt erschienen. Eine chronologische Auflistung der Titel findet sich auf der Krimi-Couch. ++