KK 343: Linus Reichlin – Der Assistent der Sterne

Hannes Jensen, ehemaliger Inspecteur der Polizei von Brügge, hat einen fatalen Fehler gemacht: Während eines Seminars in Island schläft er mit einer Frau, die er kaum kennt. Als er nach Brügge zurückkehrt, zu Annick, die er liebt, trägt er am Hals noch die Spuren jener Nacht: Die Frau hat ihn gebissen, und dieser Liebesbiss entzündet sich. Jensen versucht, ihn mit einem Kaschmirschal zu verdecken. Annick den Fehltritt zu gestehen, hält er für schädlich: Es würde nur ihre Beziehung gefährden, die ohnehin auf wackligen Füßen steht. Außerdem hat Annick im Augenblick andere Probleme, in die sie Jensen nach seiner Rückkehr einweiht: Ihrer besten Freundin geht es nicht gut. Ein afrikanischer Wahrsager hat ihr prophezeit, dass ihre einzige Tochter von einem Mann getötet werden wird, der ein Mal am Hals trägt.

Rezensentin: Kristine Greßhöner.

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KK 332: John Maddox Roberts – Senatus Populus Que Romanus 1 (Audio)

Rom, 70 v. Chr. – ein ehemaliger Gladiator wird eines Morgens tot auf der Straße gefunden. Das hat Caecilius Metullus dem Jüngeren, Kommandant der Polizei, gerade noch gefehlt. Denn seit einiger Zeit regiert der Terror in der Stadt – verbrecherische Banden plündern, morden und branschatzen. Metullus nimmt die Ermittlungen auf und gerät immer tiefer hinein in einen Sumpf aus Korruption und Intrigen…

Rezensentin: Tanja Thome.

Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird euch exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich. ++ Meinungen gibt es auf den Seiten von Audible sowie in den Blogs von Pasteurisiert und WespennestWärme. ++ Die Krimikiste unterstützen und das Buch bei AMAZON bestellen.

KK 318: Ulrike Renk – Echo des Todes

Die Psychologin Constanze van Aken und der Forensiker Martin Cornelissen, ihr Freund, haben plötzlich einen gemeinsamen Fall: Zwei Tote werden in der Nähe ihres Hause am Rursee gefunden. Zur selben Zeit wird ein ehemaliger Patient Constanzes entlassen. Zunächst will sie diese zeitliche Parallele nicht sehen, doch dann versucht jemand bei ihr einzudringen und schickt ihr eine erste Drohung.

Rezensentin: Friederike Brühöfener.

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KK 314: Ulrich Ritzel – Beifang

Der ausgediente Kriminalbeamte Hans Berndorf bekommt den Auftrag, private Ermittlungen zu dem Mord an einer jungen Frau zu führen, deren Ehemann als anscheinend bereits überführter Täter in Ulm vor Gericht steht. Doch als Berndorf eintrifft, ist sein Auftraggeber – der Verteidiger des Angeklagten – tot, auf dem Hauptbahnhof von einem Güterzug überrollt. Hat er Selbstmord begangen oder ist er vor den Zug gestoßen worden? Das ist nicht die einzige Frage, vor der Berndorf steht. Vor seinem Tod war der Anwalt wiederholt in heftige Auseinandersetzungen mit dem Vorsitzenden Richter geraten, weil ein seiner Ansicht nach für das Verfahren entscheidendes Beweisstück spurlos verschwunden ist: ein Schmuck, den die ermordete junge Frau getragen hatte. Dieser Schmuck – eine Goldkette mit einem breiten Ring, auf dem in Miniatur das biblische Motiv des Sündenfalls eingearbeitet war – führt Berndorf weit über seinen ursprünglichen Auftrag hinaus.

Rezensentin: Kristine Greßhöner.

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KK 294: Rosa Ribas – Kalter Main

Hochwasser in Frankfurt, und in den Fluten des Mains treibt ein Toter: Marcelino Soto, beliebtes Mitglied der spanischen Gemeinde in Frankfurt, wurde brutal ermordet. Hauptkommissarin Cornelia Weber-Tejedor übernimmt den Fall und ist bald mehr in die Ermittlungen verstrickt, als ihr lieb ist. Zwischen Bankentürmen und Bahnhofsviertel – der erste Fall der Frankfurter Kommissarin Cornelia Weber-Tejedor.

Rezensentin: Pia Ziefle ist freie Autorin für interaktive Medien, Teilzeitjournalistin und Leserin. Ein (großes) Zimmer im Haus ist nur für sie und ihre Bücher reserviert. Sie schreibt, bloggt und lebt mit ihrer Familie auf der kargen schwäbischen Alb – übrigens ganz in der Nähe eines Dorfs namens Killer.

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KK 283: Peter Robinson – Im Sommer des Todes

Yorkshire, im Oktober 2005: Detective Chief Inspector Alan Banks wird nach Fordham gerufen, ein Toter wurde im Moorview Cottage gefunden. Niemand weiß, wer der Fremde ist, bis Banks ihn als den Musikjournalisten Nick Barber identifizieren kann. Barber arbeitete für die Musikzeitschrift MOJO an einer Story über die berühmten Mad Hatters, die zu ihrem vierzigsten Jahrestag eine große Rivival-Tour starten wollen. Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Ermordung Barbers und der eines Mädchen vier Jahrzehnte zuvor während eines Musikfestivals? Die Musiker und ihr Manager drängen Banks, nicht den Tourneestart zu behindern oder für schlechte Publicity zu sorgen. Doch Banks ist misstrauisch: Ist der Mörder in ihren Reihen zu suchen?

Rezensentin: Friederike Brühöfener.

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KK 278: Sammelrezension Kuhnert/Reinbold/Sokolowski

Cornelia Kuhnert – Tanz in den Tod: Wie jedes Jahr organisieren die Lions den Tanz in den Mai. Alles, was Rang und Namen hat, feiert ausgelassen in der Scheune des Isern – hagenhofs. Doch dann wird die Leiche der ehrgeizigen Radiomoderatorin Manuela Winter auf dem Parkplatz gefunden. Sie wurde erdrosselt, ein qualvoller Tod. Findet sich der Täter unter den Gästen? Weder der Staatsanwältin noch dem Chefredakteur des Hannoverschen Anzeigers ist bei diesem Gedanken behaglich zumute. Schließlich war auf dem Fest viel Hannoversche Prominenz anwesend. Der Fall soll deshalb schnell und ohne großes Aufsehen gelöst werden. Hauptkommissar Beckmann übernimmt die Leitung der Sonderkommission und versucht nun gemeinsam mit der Journalistin Martha Landeck, Licht in das Dickicht von Vermutungen und Verdächtigungen zu bringen. Auch die Gegner des Baus eines großen Tierversuchslabors im Süden von Hannover kommen als Täter in Frage. Aus welchem Milieu kommt der Mörder?

Michael Reinbold – Bachs Todeskantate: Lüneburg im Mai 1948. Die Leiche des Organisten Dr. Schroda wird in der Ilmenau gefunden. Kein tragischer Unglücksfall, sondern ein schlecht getarnter, eiskalter Mord. Es ist nicht die Aufgabe von Captain Willoughby, dem jovialen und doch etwas unglücklichen britischen Besatzungsoffizier, diesen Mord aufzuklären. Aber der zuständige Polizeibeamte scheint dafür einfach zu träge und unbeholfen. Also lässt Willoughby sich auf den Fall ein und setzt sich, gemeinsam mit Frau von Oppershausen, der Äbtissin des nahen Damenstifts, auf die Fährte des Mörders. Ein junger Schwarzmarkthändler will Dr. Schrodas Mörder gesehen haben – kurze Zeit später ist er tot. Ebenso die unbeliebte alte Stifts – dame Adelheid Töbing, in deren Nachlass sich etwas Sensationelles findet: eine bislang unbekannte Hochzeitskantate, die Johann Sebastian Bach vor über 200 Jahren für einen Lüneburger Schulfreund komponiert hatte. Die Töbing war mit ihrer netten Familienanekdote gerne hausieren gegangen. Wurde die Hochzeits- nun zu ihrer Todeskantate?

Ilka Sokolowski – Die heimliche Geliebte: Ein rätselhaftes, altes Tagebuch taucht auf, das Tagebuch einer gewissen Christine. Es gibt so viele private Details aus dem Leben Wilhelm Buschs preis, dass es echt sein muss. Auch wird in den Erinnerungen Wilhelm Buschs tatsächlich eine Christine erwähnt: »Am Abend vor der Abreise plätscherte ich mit der Hand in der Regentonne, über die ein Strauch von weißen Rosen hing, und sang Christine! Christine! versimpelt für mich hin.« Wilhelm Busch hatte heimlich eine Geliebte! Leo Heller ahnt nichts von der Existenz dieses Dokuments, als sie in die Wohnung ihres verstorbenen Onkels einzieht, der Literaturprofessor und Wilhelm-Busch-Experte war. Andere aber wissen genau um den Wert des Tagebuchs. Und die versuchen nun, es mit Lug, Trug und Mord in ihren Besitz zu bringen. Jeder ist verdächtig und in gewisser Weise auch schuldig, denn jeder hat, wie der Literaturprofessor sagen würde, eine zweite Geschichte …

Rezensentin: Friederike Brühöfener.

KK 200: Andrea Richter – Die Häupter der Salome

Frankfurt am Main, Januar 2007. Zwölf Jahre lang saß Nora Schuldt im Gefängnis. Jetzt ist sie endlich wieder frei, verfügt über ein beachtliches Vermögen und will noch einmal ganz von vorne anfangen. Aber die Vergangenheit lässt sich nicht einfach ablegen wie ein altes Kleidungsstück. Das wird ihr schlagartig bewusst, als sie eines Morgens ein Foto in der Post findet. Es zeigt ihren seit dreizehn Jahren toten Mann, Arm in Arm mit Karla. Sie war es, die Nora einst in den Abgrund riss. Und Nora ahnt: Karlas bestialisches Werk wird nicht unvollendet bleiben. (Verlag)

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KK 191: Kathy Reichs – Knochen zu Asche

Das vermisste Mädchen hat Tempe Brennan nie vergessen. Auch wenn es damals noch kein Fall für sie war. Tempe war 13 Jahre alt, als ihre beste Freundin Evangéline ohne Abschied spurlos verschwand. Nun liegen Jahre alte Knochen eines weiblichen Teenagers zur forensischen Untersuchung vor Tempe und reißen alte Wunden auf. Hängt dieser Skelettfund mit Evangélines Verschwinden zusammen? Haben die Parallelen zu einer Reihe von Mädchen, die in den letzten Jahren in Quebec verschwanden, etwas zu bedeuten? War Evangéline das erste Opfer eines Serientäters? Tempe findet unerwartete Antworten an unerwarteter Stelle: in einem besonders dunklen Kapitel der Geschichte Kanadas… (Verlagstext)

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Besprechungen bei Hallo Buch, Lettern, Media-Mania, Rezensionsforum, X-Zine, Wahnsinn hat einen Namen und vom Krimileser. ++

KK 172: Karen Rose – Todesbräute

Die Folge ist Teil der Reihe Zu Gast in der Kiste und wird gesprochen von Carola.

Hier ihre Zusammenfassung:

In Arcadia wird eine junge Frau kaltblütig ermordet. Der Killer hat ihr das Gesicht zertrümmert, sie nackt in eine braune Decke eingewickelt und in einen Graben geworfen. Special-Agent Daniel Vatanian übernimmt die Ermittlungen, und schnell stellt sich heraus, dass vor dreizehn Jahren Alicia Tremaine auf dieselbe bestialische Art getötet wurde. Ist der Mörder von Alicia zurückgekehrt, oder handelt es sich um einen Nachahmungstäter? Bevor Vartanian weitere Spuren verfolgen kann, taucht Alexandra Fallon, die Zwillingsschwester der toten Alicia, in seinem Büro auf, um eine Vermisstenanzeige aufzugeben. Kurz darauf wird die nächste Tote gefunden, und ehe Alexandra sich versieht, gerät sie ins Visier dieses überaus cleveren Serienmöders…

++ Während Denis Scheck einen Verriss veröffentlicht, sind viele Leserinnen voll des Lobes, z.B. Delia bei buechertreff.de, eine Autorin bei happy-end-buecher.de sowie die Leserunde im Büchereule-Forum. ++ Eine eigene Podcast-Folge hat übrigens der Verlag produziert. ++

Folge 156 – Die Krimikiste stellt vor: Eva Rossmann „Verschieden“

Mira Valensky, Journalistin aus Wien, muss ihrer Kollegin Gerda Hofer helfen. Deren Mann will überraschend die Scheidung und Gerda wegen ihres Ehebruchs keinen Pfennig abgeben. Das Hin und Her findet aber schnell ein Ende, als die Leiche ihres Mannes in einem Steinbruch gefunden wird. Doch damit fängt das Schlamassel erst an: Wieso lügen Gerda und ihr Liebhaber und was hat ihr minderjähriger Sohn mit dem Mord zu tun? Von dem Gefühlschaos angesteckt macht Mira ihrem Oskar einen Heiratsantrag per SMS und der nimmt die weinselige Idee sehr, sehr ernst…

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über die Autorin auf ihrer Homepage. ++ Ein Kommentar zu Krimi und Wein vom Winzer Bernhard Fiedler. ++ Über Putzfrauen in Büchern äußert sich Gesine Schulz. ++ Dies ist der 8. Krimi der Reihe mit Mira Valensky. Der 10. ist kürzlich im Folio-Verlag erschienen. ++

Folge 135 – Die Krimikiste stellt vor: Roman Rausch „Mordkreuz“

Betrunkene Jugendliche stoßen im Würzburger Umland durch Zufall auf die verweste Leiche eines Richters. Zeitgleich erscheint ihnen eine Frauengestalt, die den Sagen nach als Todesbotin bekannt ist. Die so genannte Weiße Frau durchzieht diesen Krimi wie ein roter Faden und die Kommissare Kilian und Heinlein müssen lernen, zwischen Mythos und Wahrheit zu unterscheiden. Als weitere Tote auftauchen, und zwar jedes Mal in Nähe eines Bildstocks, offenbart sich ein mörderisches Muster.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über den Autor auf seiner Homepage. ++ Berichte, Besprechungen u.ä. finden sich hier, hier und hier. ++

Folge 133 – Die Krimikiste stellt vor: Eva Rossmann „Wahlkampf“

Beschäftigt sich Mira Valensky sonst mit chicen Lifestyle-Themen, geht es diesmal sehr viel bodenständiger zu – wenn auch nur auf den ersten Blick. Der Zufall will es bzw. ihr Chef bestimmt, dass Mira strafversetzt wird in das Wiener Wahlgeschehen. Und das gerät plötzlich zu einem Schaulaufen von Todesfällen.

++ Mehr über die Bücher beim Verlag. ++ Mehr über die Autorin auf ihrer Homepage und akustisch beim ORF. ++ Besprechungen des Buches sowie Übersichten der Reihe um Mira Valensky gibt es hier, hier, hier und hier. ++ Das neueste Buch ist kürzlich erschienen und heißt „Russen kommen„. ++

Folge 132 – Die Krimikiste stellt vor: Ian Rankin „Im Namen der Toten“

Im Sommer 2005 findet in Gleneagles das Gipfeltreffen der G8-Staaten statt. Alle Einsatzkräfte Großbritanniens sind vor Ort, nur Inspektor Rebus scheint man außen vor gelassen zu haben. Der wiederum ist einem Serienmörder auf der Spur, der es auf Sexualstraftäter abgesehen hat. Die Spur führt ausgerechnet in die Nähe des Großereignisses, weshalb Rebus und Siobhan Clarke nicht nur einigen Demonstranten in die Quere kommen.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über den Autor auf ianrankin.de (dort auch die chronologische Reihenfolge). ++ Besprechungen des Titels findet man hier, hier, hier, hier und hier. ++ Ein Interview von 2007 mit Tobias Gohlis. ++ Ganz neu erschienen: Der neueste und angeblich letzte John Rebus-Roman heißt „Ein Rest von Schuld„. ++

Many thanks to Grant for the support!

Folge 116 – Die Krimikiste stellt vor: Thomas A. Ruhk "Strohbär"

StrohbärEigentlich sehen Strohbären nur böse aus und sind ansonsten harmlos. Dieser ist anders. Ein Mörder geht um in Idar-Oberstein und ermordet Männer, unter deren Leichen er in Anlehnung an diese Fastnachtsfigur Stroh drapiert. Kommissar Finn Steinmann und seine Kollegen sind von der Brutalität mehr als irritiert. Zudem scheint der Mörder übermenschliche Kräfte zu haben. Als bekannt wird, dass vor einigen Jahren ein grausamer Kindermord geschah, haben die Ermittler eine neue Spur.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über den Autor auf seiner Homepage. ++ Weitere Rezensionen auf saarkrimi.de und keinverlag.de sowie von Martin Schneider. ++ Mehr über Idar-Oberstein und Strohbären. ++

Folge 113 – Die Krimikiste stellt vor: Ian Rankin „Eindeutig Mord“

Zwölf Fälle für John RebusFür Fans wohl irgendwo doch ein Muss: Die zwölf Stories um John Rebus – erstmals 1992 in Großbritannien erschienen, nun erst auf Deutsch – verkürzen das Warten auf den neuen und angeblich letzten Rebus-Roman im Herbst. Es wird gemordet, gemeuchelt, betrogen und gelogen, vorzugsweise in Edinburgh, und Rebus erwischt sie natürlich alle. Ihm zur Seite steht Detective Constable Holmes, der zerknirscht die Fahndungserfolge seines Vorgesetzten beäugt.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über den Autor auf ian-rankin.de ++ Die Inspector John Rebus-Reihe wird im Herbst 2008 bereits 17 Bände auf Deutsch umfassen. Dann erscheint der neueste Fall namens „Ein Rest von Schuld“ (Original: „Exit Music“). ++

KK 111: Thomas Raab – Der Metzger sieht rot

Auf den Rängen eines Fußballstadions werden Menschen zu Tieren und tragen ihre Verdorbenheit zur Schau – so meint Willibald Adrian Metzger. Still und leise leidet er unter den Verbalattacken der Fans, als plötzlich der geschmähte, farbige Torwart tot auf dem Spielfeld zusammenbricht. Ziemlich mitgenommen – mehr von einer nahenden Grippe, denn vom Sterben auf dem Rasen – schleppt sich der Metzger ins heimische Bett. Als seine geliebte Danjela wenig später vor dem Stadion zusammengeschlagen wird und ins Koma fällt, da erfasst den Metzger die Wut und er sucht die Täter.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über den Autor auf thomasraab.com ++ Rezensionen von Dieter Paul Rudolph, Jörg von Bilavsky, Dietmar Jacobsen und Jochen König. ++ Der erste Teil mit dem Metzger heißt „Der Metzger muss nachsitzen“ und erscheint im Oktober als Taschenbuch. ++

Folge 110 – Die Krimikiste stellt vor: Ina Coelen, Ulrike Renk "Tödliches Dinner"

Sie kochen und ermitteln wieder: Katharina besitzt nun ein Bistro am Krefelder Großmarkt. Ihr Lokal wie auch ihr Catering-Service erfreuen sich großer Beliebtheit, doch dann geschehen einige Zwischenfälle. Aus den Häusern ihrer Auftraggeber verschwinden wertvolle Gegenstände und ein alter Mann stirbt vor Schreck. Der Verdacht fällt zunächst auf Katharina, die ja die Hausschlüssel hatte. Derweil sorgt sich Freundin Claudia um ihre Ehe und ihren Job. Dennoch steht sie ihrer besten Freundin bei und spürt den wahren Täter auf.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über die Autorinnen auf coelen-krimi.de und beim Verlag. ++ Der erste Teil heißt übrigens „Killer, Küche, Knast“, meine Besprechung in Folge 81. ++

Folge 81 – Die Krimikiste stellt vor: Ina Coelen, Ulrike Renk "Killer, Küche, Knast"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51YPAKFT75L._SL500_AA240_.jpgJörg ist tot, seine Leiche wurde verbrannt in einem Auto gefunden. Ehefrau Katharina, bislang arglos und gut betucht, muss nun zum ersten Mal ihren Mann stehen: Die väterliche Firma offenbar insolvent, der Mann vor seinem Ableben spielsüchtig, die Zahl seiner Seitensprünge hoch und nebenbei liegen noch einige Familiengeheimnisse im Verborgenen. Mit Hilfe ihrer Freunde Claudia und Jan rappelt sich Katta auf und macht ihre größte Leidenschaft zum Beruf: Sie eröffnet einen Party-Service in Kempen.

++ Mehr über das Buch beim Verlag sowie auf coelen-krimi.de ++ Mittlerweile gibt es schon Teil 2: Tödliches Dinner ++

Folge 78 – Die Krimikiste stellt vor: Ulrike Renk "Seidenstadt-Sumpf"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ppYvz3vqL._SL500_AA240_.jpgDer Anwalt und Politiker Markus Klewer, dem zahlreiche Affären nachgesagt werden, wird tot aufgefunden. Ein Schuss in den Nacken ist die Todesursache – wie bei einer Hinrichtung. Hauptkommissar Jürgen Fischer ermittelt in Krefeld, als Klewers Vater ebenfalls erschossen wird. Die Leiche findet man im Wohnzimmer, wenig später verschwindet die Haushälterin spurlos. Beide Männer hatten zu Lebzeiten reichlich Dreck am Stecken. Sind es nun illegale Baumaßnahmen, Bestechungsgelder, Liebschaften oder noch ganz andere Geheimnisse, die hinter den Morden stehen?

++ Mehr über Buch und Autorin beim Verlag. ++

Folge 57 – Die Krimikiste stellt vor: Roman Rausch "Meet the Monster"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/41DzOcaNH0L._AA240_.jpgDer „Türken-Schlitzer“, so nennt ihn die Presse, treibt wieder sein Unwesen im Berliner Wedding. Die Polizei hofft auf einen Nachahmungstäter oder hat sie vor einigen Jahren doch den falschen Mann verhaftet? Polizeipsychologe Staudt trifft den Inhaftierten in der psychatrischen Klinik und der makabere Dialog beginnt.

++ Mehr über Kaliber .64 und das Buch (4,90 Euro) beim Verlag. ++ Mehr über den Autor auf seiner Homepage. ++

Folge 49 – Die Krimikiste stellt vor: Thomas Raab "Der Metzger muss nachsitzen"

Ein wenig angesäuselt vom Rotwein trifft Restaurator Willibald Adrian Metzger nächtens auf die Leiche eines ehemaligen Klassenkameraden. In Auge und Hirn steckt ein alter Zeigestab, mausetot ist der Felix Dobermann damit. Als der Metzger mit polizeilicher Unterstützung wenig später zurückkehrt, fehlt vom Toten jede Spur. Ein wenig angesäuert über die Störung in seinem Leben muss er feststellen, dass der Täter ein Spielchen mit ihm treibt und Indizien zuspielt. Der Unhold stammt aus den Reihen seiner ehemaligen Klassenkameraden, da ist sich W. A. M. sicher und schaut sich ein wenig um.

++ Mehr über das Buch (288 Seiten, 19,90 Euro) beim Verlag. ++ Mehr über den Autor auf seiner Homepage. ++

Folge 18 – Die Krimikiste stellt vor: Jürgen Reitemeier, Wolfram Tewes "Fürstliches Alibi"

http://ecx.images-amazon.com/images/I/41CGA9V61SL._SL500_AA240_.jpgWer Lippe mehr mit dem Körperteil, weniger mit der Region in Verbindung setzt, wird es mit diesem Buch etwas schwerer haben als Nachbarn und Einheimische. Das ostwestfälisch Spröde durchdringt jeden Dialog, vielleicht in diesem allerersten Band ganz besonders. Das Polizistentrio Schulten Jupp (chaotisch in seinem Büro, fähiger Ermittler, Fußballfan auf Arminia, hat ein Auge auf seine Kollegin geworfen), Maren Köster (ebenfalls chaotisch, aber nur heimlich zu Hause, sehr hübsch, Single, zu schnell aufbrausend bei Verhören) und Axel Braunert (heimlich schwul, extrem gut aussehend) ermitteln an zwei verschiedenen Fällen, die letztlich zusammenführen. Schließlich hatte der Tote, den sein Mitarbeiter unfreiwillig mit einem Rasenmähertraktor überfährt, zu Lebzeiten reichlich Dreck am Stecken.

++ Mehr zum Buch (218 Seiten für 8,60 Euro) beim Verlag. ++ Eine informative Diskussion zu den Büchern auf buechereule.de ++ Ein Artikel der lokalen Presse mit einem an den Haaren herbeigezogenen Sjöwall/Wahlöö-Vergleich. ++

Folge 14 – Die Krimikiste stellt vor: Gernot Recke “Ein Bier zuviel”

Dieser Taschenrecke (so nennt sich die Reihe) umfasst etwa 30 Seiten, dementsprechend kurz und knapp fällt die heutige Folge aus. Freie Schriftsteller haben es immer schwer sich zu (re-)präsentieren, das weiß ich aus meiner Zeit als Teilnehmerin einiger Literaturwettbewerbe. Allerdings sind weder die Aufmachung dieses Heftes noch der schiefe Schriftsatz ausschlaggebend für meine Kritik. Dem Kurzkrimi um zwei Frauen, die den Ehemann der einen mit einem Betonfuß im See versenken, fehlt sprachliche Raffinesse und Tiefgang, die Figuren und ihre Emotionen bleiben farblos, die Handlung wirkt fade, die Dialoge konstruiert. Als Krimi überzeugt mich das nicht.

++ Informationen über den Autor auf keinverlag.de ++ Weitere Texte: Nachbarschaftshilfe, Der Tag and dem ich Georg Bush im Bus traf ++

Folge 12 – Die Krimikiste stellt vor: Eva Rossmann “Wein & Tod”

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51ZJWa%2BgCDL._SL500_AA240_.jpgFrisch als Taschenbuch erschienen und dann noch als Leihgabe einer Freundin bei mir gelandet. „Wein & Tod“ ist der siebte Krimi um die Wiener Journalistin Mira Valensky. Wieder wird oft und gerne gekocht, dieses Mal ermitteln Mira und ihre Putzfrau Vesna – so bezeichnet sie sich selbst, sonst würde ich Raumpflegerin schreiben – im österreichischen Weinviertel, einer bekannten Anbauregion vor den Toren Wiens. Dort wird der Weinbauer Hans Berthold beim Joggen erschossen. Neben den großen Themen des Buches, nämlich Weinanbau und dessen Organisation, Finanzierung und praktische Durchführung, gerät die Suche nach dem Mörder fast ein wenig ins Abseits. PS: Hinweis zu S. 178 = Leena Lehtolainen schreibt man so!

++ Besprochen habe ich bereits ein anderes Buch von Eva Rossmann, nachzulesen und zu hören in Folge 5. ++ Lesenswerte Rezensionen findet ihr auch hier, hier und hier. ++ Das Buch ist im November 2007 als Taschenbuch erschienen, umfasst 286 Seiten und kostet 7,95 Euro. ++

Folge 5 – Die Krimikiste stellt vor: Eva Rossmann „Ausgekocht“

http://ecx.images-amazon.com/images/I/51H83S606ML._SL500_AA240_.jpgSpannung für Genießer: Eva Rossmann lässt ihre Heldin, die Wiener Lifestylejournalistin Mira Valensky, leidenschaftlich gerne kochen. Selbst ausgebildete Köchin beschreibt Rossmann in dem 5. Krimi der mehrbändigen Reihe den ganz normalen Alltag in einer Österreichischen Sterneküche. Wenn da nicht die blutigen Finger in der Wurstmaschine wären, die zum fast tödlichen Wurfgeschoss gewordene Wassermelone und die Fliegenpilzereste im Essen, man könnte meinen, es handle sich „nur“ um ein spannendes Kochbuch. Im Podcast ist übrigens auch die Rede von Teil 2 „Ausgejodelt“ (Stichwort: Volksmusik) und Teil 3 „Freudsche Verbrechen“ (Stichwort: Nationalsozialismus) .

++ Infos aus erster Hand bietet www.evarossmann.at ++ Die Taschenbücher kosten zwischen 6,95 und 7,95 Euro, umfassen meist um die 300 Seiten und sind bei Bastei Lübbe erschienen. Eine chronologische Auflistung der Titel findet sich auf der Krimi-Couch. ++