KK 731: Lars Arffssen – Verarschung

Ein Killer geht um in Schweden. Er enthauptet Rentiere. Bald findet er offenbar auch ein erstes menschliches Opfer: den einzigen nicht veröffentlichten Krimiautor des Landes. Die Stockholmer Polizei steht unter Erfolgszwang und verhaftet Lizzy Salamander, denn verdächtiger als die schwer tätowierte und irgendwie auch schwer gestörte Hackerbraut kann man ja wohl nicht sein. Mikael Blomberg mag nicht an Salamanders Schuld glauben. Das flachbrüstige Mädchen, das auf dem Überwachungsvideo mit dem Kopf des erfolglosen Schriftstellers Fußball spielt, sieht ihr allerdings verflucht ähnlich. Dem Leser stellen sich derweil viele Fragen: Haben Schweden eigentlich immer Sex? Ist «Svenjamin» ein jüdischer Name? Wie schmeckt Heringlakritz? Und was ist dran an dem explosiven Gerücht, die Möbel dieser großen schwedischen Kette seien von Adolf Hitler persönlich entworfen worden? Carola Kruse meint: Eine absolut gelungene Parodie! (Mehr beim Verlag)

Ein Gedanke zu „KK 731: Lars Arffssen – Verarschung“

  1. Für mich hat sich bei dem Werk die Frage gestellt, für wen dieses Buch geschrieben wurde. Diejenigen, die die Trilogie von Larsson im Original kennen, können die Anspielungen nicht verstehen. Es bleiben einige witzige Umschreibungen, über die sicher auch mal geschmunzelt werden kann: Wenn beispielsweise von einem Date in einer Bömshütta am Poppensee die Rede ist. Doch sind das wirklich nur einige Highlights und über vieles kann man nicht einmal lachen.

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