KK 272: Martha Grimes – Die Ruine am See
Donnerstag, 19. November 2009
Die 12-jährige Emma ist in ihrem Heimatort La Porte am Spirit Lake schon eine kleine Berühmtheit. Das kecke, altkluge Mädchen hat nämlich zwei Kriminalfälle aufgedeckt und verfolgt bereits eine neue heiße Spur. Die Ruine des einstigen Luxushotels, birgt nämlich so manches Geheimnis. So erzählen die alten Stammgäste im Hotel von Emmas Mutter nach dem einen oder anderen Gläschen Likör von einer mysteriösen Entführung, die sich vor vielen Jahren im Belle Rouen zutrug: In einer rauschenden Ballnacht wurde das Baby eines amerikanischen Ehepaares entführt – ohne dass jemals Lösegeld gefordert oder der Fall polizeilich weiterverfolgt wurde. Die Ungereimtheiten häufen sich, und Hobbydetektivin Emma kann sich des Verdachts nicht erwehren, dass es entweder gar kein Kind gab, oder dass die Eltern bei der Entführung ihre Finger mit im Spiel hatten. Mit Feuereifer begibt sich Emma auf die Spur des verschwundenen Mädchens …
Rezensentin: Susanne Kellersmann.
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Nr. 1 — 22. November 2009 um 09:41
Ich habe damals die Vorgänger von “Ruienen am See” gelesen und kann Susanne nur zustimmen. Oftmals erscheint diese Reihe weniger als Krimi, aber ich habe sie trotzdem gerne gelesen. Vor allem den ersten – “Das Hotel am See”. Die Qualität der Erzählung und die besonderen Charaktere erinnerten mich sehr an die frühen “Inspektor Jury”-Romane.
Nr. 2 — 22. November 2009 um 09:44
Wobei die späten Insp.-Jury-Werke doch eher enttäuschen, oder?
Schade, dass viele Autorinnen und Autoren auf Dauer “außer Form” geraten.