KK 222: Nicole Drawer – Das Echo ferner Tage

Ann Deckert ist ausgestiegen. Die Verfassungsschutz-Agentin will endlich Zeit für sich und ihren Sohn haben. Doch bevor sie ihr neues Leben genießen kann, holt die Vergangenheit sie ein: Christian Beyer, Terrorist und Neo-Nazi, ist aus dem Gefängnis geflohen. Die Zeit ist reif, seinen akribisch geplanten Anschlag endlich in die Tat umzusetzen und Rache an seiner Todfeindin, Ann Deckert, zu nehmen. (Verlag)

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Die Website der Autorin findet sich hier, ist allerdings nicht auf dem neuesten Stand. ++

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Update: Die Gewinner wurden per E-Mail informiert!

19 Gedanken zu „KK 222: Nicole Drawer – Das Echo ferner Tage“

  1. Agatha Christie, Morphium:
    „Die Liebe ist eine verzweifelte und verrückte Sache. Sie kann aus einem Wurm einen Mordskerl machen — und kann einen anständigen, rechtschaffenden Menschen zerstören.“

  2. Derzeit am faszinierendsten finde ich folgendes von Tana French aus Grabesgrün. Es steht ganz am Anfang und daher kanns ich zitieren, ohne zuviel zu verraten. Das uch hat mich eh umgehauen 🙂

    „Eines dürfen Sie nicht vergessen. ich bin Ermittler. Unser Verhältnis zur Wahrheit ist grundsätzlicher Art, aber rissig, verwirrend gebrochen wie gesplittertes Glas. Wahrheit ist das Kernstück unseres Berufs, das Endspiel bei jedem Zug, den wir machen, und wir verfolgen Sie mir Strategien, die sorgsam aus Lügen und Verschleierung und jeder Spielart von Betrug zusammengesetzt sind. Die Wahrheit ist die begehrenswerteste Frau der Welt, und wir sind ihre eifersüchtigen Liebhaber, die reflexartig jedem anderen auch nur einen flüchtigen Blick auf sie verweigern. Wir betrügen sie gewohnheitsmäßig, verstricken uns stunden-, ja tagelang in Lügen, und dann drehen wir uns zu ihr um und halten ihr das ultimative Möbiusband des Liebhabers hin: Ich habe das nur gemacht, weil ich dich so sehr liebe.
    […..]
    Das ist mein Job und niemand entscheidet sich dafür, wenn er nicht eine gewisse natürliche Neigung zu den damit verbundenen Anforderungen hat – oder falls doch, hält er nicht lange durch. Was ich Ihnen sagen will, ehe ich mit meiner Geschichte anfange, ist zweierlei: Ich sehne mich nach der Wahrheit. Und ich lüge.“

  3. „Um ganz präzise zu sein: Henry Farr hatte nicht beschlossen, seine Frau zu ermorden. Er konnte sich einfach keine andere Möglichkeit vorstellen, ihre Abwesenheit bis ins Unendliche auszudehnen.“ aus: Nigel Williams, Mitgift

  4. „It is a truth universally misquotet, that it is better to find cast iron proof that you’re innocent than to languish in a cell hoping that the police – who think they got you banged to rights – will find it for you.“ Douglas Adams „Dirk Gently’s holistic detectiv agency“

  5. Als „alte“ Edgar Wallace Liebhaberin ein Zitat zum Hexer *g*

    Sir John: „Der Hexer? Der Hexer der Mörder? Ach, du lieber Himmel! Geht das schon wieder los!“

    Aus dem Film „Neues vom Hexer“ 🙂

  6. Im Buch „Unsterblich“ von Stefanie Baumm ist ein Zitat von Sami Lopakka:
    „We are but falling leaves in the air, hovering down
    Unaware we will hit the ground
    Scatterd fragments of time, the blink of an eye
    We are
    Just when we realize we live
    We die.“

  7. „Pest in Breslau“ von Marek Krajewski:

    „Mock setzte sich auf und öffnete die Augen. Er saß nackt und von Schweiß bedeckt auf einer Waldlichtung. Um seine Schultern lag irgendein alter Stoff, ein fadenscheiniger Mantel. … Da war keine Kleidung und kein Siegelring. Mock war da, Oberwachtmeister Eberhard Mock, verkatert und völlig hilflos“.

  8. In London lies a knight a Pope interred.

    aus: Sakrileg
    von: Dan Brown

    Der Satz hat sich bei mir eingebrannt, einmal gelesen, nie mehr vergessen 😉

  9. „Weißt du, wie viele Gewaltverbrechen nicht aufgeklärt werden, weil die Polizei die Hinweise und Spuren nicht richtig auswertet? Es ist erschreckend. Oft sind alle wichtigen Daten vorhanden, aber es ist niemand da, um sie zu sehen, um sie vernünftig auszuwerten.“

    aus Roger Grafs Krimi „Der Mann am Gartenzaun“

  10. „Bittere Blumen“ von Gunnar Staalesen:

    „Wer zuletzt lacht, ist der letzte der lacht.“

    Das Buch „Das Echo ferner Tage“ scheint ja super spannend zu sein. Liebe Glücksfee, bitte zieh doch meinen Krimi-Spruch. 🙂

  11. Darf ich noch ein Zitat zum besten geben? Das finde ich ganz toll:

    „Sind Sie gereizt? Verspüren Sie ein allgemeines vages Unlustgefühl? Sind Sie unruhig, unkonzentriert und nervös? Ist Ihre Leistungsfähigkeit vermindert? Haben Sie Kopfweh, Migräne oder Gliederschmerzen? Fühlen sich Ihre Muskeln verspannt und hart an? Haben Sie Magenbeschwerden, Herzrasen, Seitenstechen oder andere vegetative Störungen? Plagen Sie Nackenschmerzen, die in den Hinterkopf aufsteigen? Fühlen Sie sich beobachtet und überwacht? Tanzen Ihnen Punkte vor den Augen? Verspüren Sie plötzlich ein Gefühl der dumpfen und ungezielten Wut? Haben Sie das Bedürfnis, etwas zu zerstören? Haben Sie unbestimmte Mordgedanken?
    Wenn Sie eines oder mehrere dieser Symptome bei sich feststellen, dann befinden Sie sich möglicherweise in einem Kurort des bayrischen Voralpenlandes – und es ist gerade Föhn.“

    (Prolog aus Jörg Maurers „Föhnlage“)

  12. Kommissar Hegekötter stellte sich kurz und knapp vor und wollte von Johannes über negative
    Runen aufgeklärt werden.
    „Es ist so,“ begann dieser. „Die meisten Runen kann man umdrehen. So wird aus einer
    positiven Bedeutung eine negative dadurch.“
    „Und hier,“ dabei zeigte Hegekötter auf die Futtertroge, „das hier sind dann negative Runen?“
    „In der Tat, so ist es,“ sagte Johannes und nickte.
    „Franziska, du bist doch auch etwas hellfühlig. Halte mal deine linke Hand über diese
    Zeichen. Spür mal in sie hinein.“
    Franzi tat wie ihr geheißen und zuckte schon bald zurück.
    „Pfui, T…“ unterdrückte sie einen Fluch.
    „Das piekst ja heftig in der Hand!“
    Hegekötter, der eigentlich mit Esoterik und diesem ganzen Drumherum nichts am Hut hatte,
    war neugierig geworden!
    Auch er hielt seine Hand über eine der Runen.
    Erst spürte er gar nichts, doch nach zwei Minuten begann es unangenehm in der Innenfläche
    der Hand zu arbeiten. Er zog sie hastig weg.

    aus R u n e n m o r d von Knut Olafson

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