Folge 139 – Die Krimikiste stellt vor: Kjell Eriksson „Nachtschwalbe“

Ein Fall für Ann LindellDer Vandalismus in der Innenstadt von Uppsala erreicht seinen Höhepunkt, unzählige Schaufensterscheiben gehen eines Nachts zu Bruch. Schnell wird klar, dass mehr als nur sinnlose Sachbeschädigung das Problem ist, denn Ann Lindell und ihre Kollegen bei der Polizei müssen den Mörder eines jungen Mannes finden. Seine Leiche wird neben einer Ladentheke gefunden. Die Krawallmacher scheinen nichts damit zu tun zu haben. Sie interessiert mehr der Fremdenhass – sei es aus Sicht eines Schweden, sei es aus Sicht eines Einwanderers. Misstrauen, Angst und Hass sind einfach alltäglich.

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2 Gedanken zu „Folge 139 – Die Krimikiste stellt vor: Kjell Eriksson „Nachtschwalbe““

  1. Hej Kristine,

    ich halte Ann Lindell für eine der sympathischten Heldinnen im Schwedenkrimi. (Als allein erziehende Mutter mit ihrem ungewollten Kind erinnert sie mich irgendwie an die Rolle von Maria Furtwängler im Tatort.)
    Dass Du alle Figuren so eindimensional findest, kann ich nicht nachvollziehen. Im Gegenteil, bei Eriksson überwiegt die Charakterisierung die Krimihandlung. Alle Figuren sind irgendwie auf der Suche nach dem Glück, finden es aber nicht.
    A propos Glück, so recht glücklich ist Kjell Eriksson auf dem deutschen Buchmarkt wohl nicht. Nach Kiepenheuer und Zsolnay ist dtv jetzt schon sein dritter Verlag fuers vierte Buch. Und er ist von der Hardcoverliga zum Taschenbuch „abgestiegen“.
    Schade, dass die deutschen Verlage eine so tolle Serie nicht von Anfang an übersetzen.

    Hejda,
    Jost

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