Folge 131 – Die Krimikiste stellt vor: Jacques Berndorf „Mond über der Eifel“

Ein kleines Mädchen liegt tot im Nationalpark Eifel, eine weitere Leiche ist mit einem dicken Seil in einem Baum sitzend inszeniert, ein Leichnam wird verbrannt in den Überresten eines Holzhauses gefunden und der vierte Tote liegt erschlagen in einem ehemaligen Bierkeller. Siggi Baumeister und seine Mitstreiter Rodenstock und Emma legen einige Straßenkilometer zurück, um selbsternannten Schamanen, Hexen, Satanisten und sonstigen skurilen Gestalten der Esoterik-Szene zu lauschen. Viele Fotos werden geschossen, viele Gespräche geführt, viele Pfeifen geraucht und einige Goldfischleben beendet, bis der Fall in der schönen Eifel gelöst ist.

++ Mehr über die Bücher bei den Verlagen Grafit und KBV. ++ Mehr über den Autor auf seiner Homepage. ++ Einen Überblick über die Eifel-Reihe findet sich bei buecher-serien.de und krimi-couch.de ++ Besprechungen, Kommentare usw. finden sich hier, hier, hier und hier. ++

Folge 130 – Die Krimikiste stellt vor: Friederike Schmöe – Spinnefeind

Eine Lehrerin wird in der Tiefgarage erdrosselt, ein Referendar wird von zwei Auftragskillern erledigt und ein Junge verschwindet spurlos – in Bamberg geht es hoch her. Privatdetektivin Katinka Palfy, agil und eigensinnig, bändelt gerade mit einem Kommissar an, als die düsteren Machenschaften eines Geheimbundes sie immer wieder straucheln lassen. Mal wird sie angegriffen, mal fast vergewaltigt: Palfy scheint stets im Schussfeld zu stehen, während politische Strippenzieher, geheime Buchstabencodes und übermütige Teenager ihr das Leben schwer machen.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über die Autorin auf ihrer Homepage. ++ Interviews und Besprechungen zu den anderen Titeln findet man  bei brikada.de, von dpr und von Caren Löwner, bei x-zine.de und einem Kulturmagazin. ++

Folge 129 – Die Krimikiste stellt vor: Liza Marklund „Lebenslänglich“

Ermittler David Lindholm – Medienliebling sondergleichen – liegt mit zerschossenem Unterleib im Ehebett. Im Bad kniet apathisch seine Frau Julia. Der kleine Sohn der beiden ist spurlos verschwunden, nur ein Blutstropfen zeugt von seiner Anwesenheit. Während Polizeiapparat und Öffentlichkeit die junge Ehefrau verurteilen, glaubt Journalistin Annika Bengtzon an ihre Unschuld. Obwohl die Ehe gescheitert und die heimische Villa abgebrannt ist, ihre beste Freundin ihr nicht helfen will und Annika in Selbstmitleid versinkt, entwickelt sie großen Ehrgeiz und will Julia entlasten.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über die Autorin auf ihrer (schwedischen) Homepage. ++ Rezensionen zu allen Titeln der Reihe bei schwedenkrimi.de ++ Das von Jost angesprochene, schwedische Cover sieht man hier. ++

Folge 128 – Die Krimikiste stellt vor: Petra Hammesfahr „Erinnerung an einen Mörder“

Blutüberströmt läuft ein kleiner Junge durch die Stadt. Es ist der achtjährige Felix, der sich nur schemenhaft erinnern kann. In der Ich-Perspektive berichtet der Erwachsene mehr als ein Jahrzehnt später von seiner lieblosen Kindheit, seinem einzigen Helden und der andauernden Angst vor seiner verbitterten Mutter. Warum am Ende vier Leichen in der Küche lagen und Felix als einziger entkam, bleibt lange Zeit ein düsteres Geheimnis.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Mehr über die Autorin auf krimilexikon.de und krimi-couch.de ++

Folge 127 – Die Krimikiste stellt vor: Pierre Emme „Florentinerpakt“

Dem Wiener Bankdirektor Garber wird übel mitgespielt: Seine Villa fliegt mitsamt der ungeliebten Gattin in die Luft, er soll eine Vergewaltigung begangen haben und zu allem Überfluss erlebt er hautnah einen Bankraub mit. Kriminologe Mario Palinski quartiert derweil einen Zahnarzt in seinem Büro ein, weil der glaubt, er müsse – zu Recht, wie sich herausstellt – um sein Leben fürchten. Als der Doktor zur Tarnung in Damenkleidung auftritt, hat Palinskis Lebensgefährtin die Schnauze voll und ihr Liebster findet heraus, dass Garbers Fall und die Todesangst des Arztes zusammenhängen.

++ Mehr über das Buch beim Verlag. ++ Informationen über den kürzlich verstorbenen Autor auf krimilexikon.de ++ Rezensionen bei LeseLustFrust und (zu anderen Titeln der Reihe) von Caren Löwner ++

Folge 126 – Die Krimikiste stellt vor: Wilfried Eggers „Paragraf 301“

Rechtsanwalt Peter Schlüter übernimmt zwei für ihn sehr außergewöhnliche Fälle: Er soll einen jungen Mann vor der Abschiebung bewahren, weil diesem in der Türkei (angeblich unrechtmäßig) eine Verurteilung wegen Mordes droht. Opfer des Brandanschlags seien mehr als 30 Personen einer geächteten Glaubensgruppe gewesen, nämlich Aleviten. Schlüter übernimmt offenbar überrumpelt das Mandat, dann ein zweites: Der Schwarzarbeiter Heyder Cengi soll einen Kontrolleur des Arbeitsamtes in den Tod gestoßen haben. Sein Nenn-Onkel Veli Adaman spricht von einem Unfall und bittet Schlüter um Hilfe. Schlüter, der alternde Familienvater, der grübelnde Anwalt, erwacht zu neuem Leben, als er eine Reise in die Türkei antritt, um dem Massenmord, den Gerüchten, den Bildern in seinem Kopf nachzuspüren.

++ Mehr über das Buch beim Verlag ++ Mehr über den Autor auf wilfried-eggers.de ++ Nachdenkliches bei Watching the detectives sowie eine Rezension in der Printausgabe (pdf), S. 12ff. ++