Folge 14 – Die Krimikiste stellt vor: Gernot Recke “Ein Bier zuviel”

Dieser Taschenrecke (so nennt sich die Reihe) umfasst etwa 30 Seiten, dementsprechend kurz und knapp fällt die heutige Folge aus. Freie Schriftsteller haben es immer schwer sich zu (re-)präsentieren, das weiß ich aus meiner Zeit als Teilnehmerin einiger Literaturwettbewerbe. Allerdings sind weder die Aufmachung dieses Heftes noch der schiefe Schriftsatz ausschlaggebend für meine Kritik. Dem Kurzkrimi um zwei Frauen, die den Ehemann der einen mit einem Betonfuß im See versenken, fehlt sprachliche Raffinesse und Tiefgang, die Figuren und ihre Emotionen bleiben farblos, die Handlung wirkt fade, die Dialoge konstruiert. Als Krimi überzeugt mich das nicht.

++ Informationen über den Autor auf keinverlag.de ++ Weitere Texte: Nachbarschaftshilfe, Der Tag and dem ich Georg Bush im Bus traf ++

2 Gedanken zu „Folge 14 – Die Krimikiste stellt vor: Gernot Recke “Ein Bier zuviel”“

  1. Hallo Kristine,

    wenn Du schon Lokal-Krimis besprichts, warum dann nur aus Kassel, Münsterland oder OWL und nicht mal einen der Osnabrück-Krimis?

    Frohes Neues,
    Jost

  2. Hallo Jost, das hat einen ganz banalen Grund. Die Krimis von Michael Hopp, an die du vermutlich denkst, sind mit ihren 12 Euro nicht gerade preiswert. Da ich zwar jobbe, dennoch aber aufs Kleingeld achte, kaufe ich vorzugsweise gebrauchte Taschenbücher bei http://www.booklooker.de, bei ebay u.a. Allerdings wird nun ENDLICH ein Titel bei ebay ab 1,99 Euro angeboten und ich biete schon mit!!! Andererseits habe ich gestern Abend schon erwogen, mein Weihnachtsgeld vielleicht doch mal in Lübbing zu investieren. So gesehen hast du mit deinem Hinweis also vollkommen den Nerv getroffen! Dir auch einen guten Rutsch und danke für den Kommentar! Kristine

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